Als Frau alleine nach Spanien ausgewandert

Dieses Thema im Forum "Auswandern, Leben und Arbeiten in Spanien" wurde erstellt von Gast10118, 27. Juni 2011.

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  1. Gast10118
    Gast10118 Guest
    Als Frau alleine nach Spanien ausgewandert
    Mich interessiert ob/wohin Frauen alleine oder mit Kind nach Spanien
    ausgewandert sind und wie es ihnen geht.
    Bin selbst Mutter und schon lange in Spanien - habe aber den Eindruck, dass sich gerade Frauen schwerer damit tun alleine auszuwandern.
    Freue mich auf Feed-backs.
     
    #1 27. Juni 2011
  2. daddypua
    daddypua New Member
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    ist halt so ne sache. auf dem arbeitsmarkt ist es als frau sicherlich schwerer.
     
    #2 11. Juli 2011
  3. Vania21
    Vania21 New Member
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    Hallo Gast,

    Ich bin nicht ganz alleine ausgewandert, aber fast.

    Im Dez 2007 bin ich mit meinen damals 2 und 5 Jahre alten Töchtern vorangegangen. Ich war quasi die Vorhut, und mein Mann bildete die Nachhut und kam 14 Monate später, da wir keine reichen Leute sind, sondern ganz normal arbeiten müssen und daher auf eine vernünftige Planung angewiesen waren. Es war also keine spontane Entscheidung sondern Teil einer Vernunftsentscheidung.

    Es war zwar mitunter ätzend, einsam und auch nicht ganz einfach in den ersten Monaten. Als allein agierende Frau mit Kindern wird man ja gerne als Freiwild angesehen, aber ich habe mich da schon ganz gut behaupten können.

    Wieso interessiert Dich die Thematik?

    Für mich steht fest: nach fast 4 Jahren Spanien ist nach allen Hochs und Tiefs Spanien mein Land, und ich bin froh, den Sprung gewagt zu haben, auch wenn der Anfang als "soltera" / "Alleinerziehende" (was ich nicht wirklich war, aber so sah es ja für die meisten aus... ) etwas holperig war.

    Mein Mann hat mir oft gesagt, dass er sehr viel Hochachtung hat, wie ich mich hier durchgebissen habe. Und, was soll ich sagen, es stimmt. :D

    LG Vania
     
    #3 9. August 2011
  4. regenbogenhexe
    regenbogenhexe Well-Known Member
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    und wie geht es euch jetzt?habt ihr euer auskommen?
     
    #4 9. August 2011
  5. El Capitan
    El Capitan New Member
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    ICH wäre alleine mit einem Kind niemals nach Spanien ausgewandert. Wenn man voll arbeiten muß und Niemanden hat, der auf das Kind aufpasst, ist das doch sehr schwer. Gerade bei den geteilten Arbeitszeiten hier. Die Spanier haben ihre Familien, die sich kümmern. Was ist, wenn du Niemanden hast? Dazu kommt, daß die niedrigen Löhne doch ein angenehmes Leben verhindern, wenn du Alleinverdiener bist und noch Kinder versorgen mußt. Gute Schulen sind dann doch gar nicht möglich. Bleiben nur die staatlichen Schulen mit all ihren Nachteilen. Da ich als Mutter für die gute Bildung und Erziehung meiner Kinder verantwortlich bin, möchte ich natürlich die besten Bildungschancen für meine Kinder. Ob dazu die staatlichen Schulen in Spanien geeignet sind, wagen wir zu bezweifeln. Wir standen auch einmal vor der Entscheidung der Schulwahl. Selber gute Privatschulen waren noch unter dem erstrebten Niveau. Unsere Tochter ging schließlich in D zur Schule mit einem Internat.
    Frauen haben hier in Spanien doch noch nicht die berufliche Anerkennung, die sie verdienen. Ich kenne kaum Frauen in führenden Positionen. Also, ich stelle es mir sehr schwer vor, allein mit Kind oder gar Kindern in Spanien. Ein Abenteuer, das ich meinen Kindern nicht zugemutet hätte
     
    #5 9. August 2011
  6. Morayma
    Morayma New Member
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    1. Bei aller ungleichen Behandlung von Frauen im Beruf, die es in Deutschland genauso gibt wie in Spanien, in Spanien gibt es praktisch genauso viele Frauen in Führungspositionen wie in Deutschland. Je nach Region sind 22- 28% aller höheren und hohen Positionen in spanischen Firmen von Frauen besetzt. Bei den Führungspositionen im Management sind in Spanien sogar fast 30% von Frauen besetzt, in Deutschland nur schwache 13%.


    2. Eine alleinstehende Frau in Spanien kann es mit Kindern leichter haben als in Deutschland. Es gibt Ganztagskindergärten und Ganztagsschulen, die es in Deutschland kaum gibt. Die sind auch, bis auf einen kleinen Beitrag fürs Mittagessen umsonst.

    Zumindest auf dem Land ist es kein Problem, eine nette Spanierin zu finden, die nach Schulende als "Leihoma" ab 17 Uhr auf die Kinder aufpasst. Das finde ich immer noch viel besser, als die Kinder ins Internat zu stecken.

    Gruß

    Morayma
     
    #6 9. August 2011
  7. Ally
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    Ich durchlebe genau das gerade und denke das es an dieser Stelle nicht schaden koennte wenn ich auch mal ein wenig dazu schreibe.

    Es ist alles andere als einfach im Ausland alleinerziehend zu leben.
    Ich verstehe nicht wie man seinen Kindern das zumuten kann.
    Ich lebe nicht in Spanien und unter anderen Voraussetzungen, aber es ist hier doch der Spanischen Mentalitaet sehr aehnlich.

    Zunaechst mal, sind viele Spanische Kinder einfach nur Verzogene Kleine Trotzkoepfe, ohne jegliches Feingefuehl oder Ruecksichtnahme.
    Nicht nur einmal hat mein Kind hier Grundlos Pruegel von diesen Egoistischen und meist viel aelteren Goeren bekommen.
    Das ging sogar soweit das mein Kind die interaktion mit anderen Kindern fuer eine Zeit komplett eingestellt hat.
    Wie Gluecklich war er in Deutschland auf den Wunderschoenen Spielplaetzen mit den vielen Normalen Kindern...... Trotzdem fuehlt er sich hier zuhause. Sonst waeren wir nicht mehr hier.
    Man muss hier wirklich fuer alles Alternativloesungen finden, wenn man Kinder hat. Und auch auf sehr viel verzichten, wenn man alleine lebt.

    Das man als Alleinerziehende Mutter leicht einen Job findet, muss man auch nicht glauben. Ich durfte mir in den letzten Monaten, trotzdem ich sofort eine Nanny haette mehrfach anhoeren, das es den Firmen zuviel Risiko ist eine Alleinerziehende Mutter einzustellen. Wenn das Kind mal krank wird, und man dann keine Familie im Ruecken hat, dann faellt man aus und dann hat auch die Firma die A...karte!
    Dann diese Unterentwickelten Kindergaerten hier.
    Es ist die Seuche!!! Ich habe heute noch mit Muettern auf einem Kindergeburtstag drueber gesprochen.
    Das sind keine Kindergaerten, das ist Babysitting.
    Meist hat nur die Chefin des Kindergartens eine richtige Ausbildung......
    Von richtiger oder Professioneller Betreuung kann man hier nur traeumen.
    Dazu machen sie aus deinen Kindern Weicheier.
    Nicht nur einmal, MUSSTE sich mein Sohn Barbiefilme ansehen.
    Da denkst du das du dein Kind jetzt zum spielen wegbringst und dann muss er auf dem Boden in einer Ja sager Gruppe sitzen und zusehen wie Barbie sich anzieht und schminkt. Man achtet kaum auf die Ernaehrung der Kinder und meinen hat man an manchen tagen auch fuer mehr als 4 Stunden schlafen gelegt, damit er Abends so richtig aufdrehen kann......
    und die Kinder werden konstant gezwungen Dinge zu tun, die sie garnicht moechten.

    Was die Kindergaerten hier kosten, bringt jedem Gesunden Menschenverstand bei der Preisleistung uebelsten Brechreiz!
    Ich koennte Stundenlang darueber schreiben, aber ich nehme Ruecksicht da ich weiss das meine Postings gewissen Leuten hier eh zu lang sind^^

    Fakt ist: Wenn man sich Kinder anschafft, dann hat man Verantwortung!
    Man muss sie Formen und sich VERNUENFTIG drum kuemmern.
    Wenn ich das Ziel habe mein Kind in einer Einrichtung abzuschieben die ihm fuer seine Entwicklung nicht das bietet was er braucht, dann schaffe ich mir kein Kind an. Oder aber ich lebe mit den Konsequenzen.
    Alles andere ist Unverantwortlich!!!
    Ich verzichte lieber auf einen Festen Job und habe ein Kind was mich jeden Tag Gluecklich anstrahlt.
    Kann man sich das nicht leisten, oder man hat keine Moeglichkeit Selbststaendig und bei freier Zeiteinteilung seine Geld zu verdienen, ist man am besten in DE aufgehoben.

    Bis dann
    Ally
     
    #7 10. August 2011
  8. Vania21
    Vania21 New Member
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    Also ich weiss nicht...

    @Regenbogenhexe: uns geht es relativ gut. wir mussten noch nicht zurück... Finanziell ist es halt wacklig, wir sind auf jeden Euro angewiesen und versuchen fixe Kosten gering zu halten. Wir sind beide berufstätig, mein Mann voll und ich neben bis hauptberuflich (je nach Jahreszeit). Wir sind hier "angekommen". Klar könnten wir mehr Geld gebrauchen, aber wir kommen klar. Ibiza ist schon in der Hinsicht speziell, denn es ist wie man so schön sagt, ein geschlossener Markt. Man sucht etwas, eine Wohnung, einen Job begegnet vielen Menschen sehr sehr oft.

    @Morayma: also was Du mit den Ganztageskindergärten und -schulen schreibst, von wegen einfach und bezahlbar, das kann ich leider nicht unterschreiben. Ich wohne wie gesagt in Ibiza. Hier habe ich die letzten drei Jahre eine Sommerschule gehabt, die ich zur Hälfte zahlen musste, weil die andere Hälfte bezuschusst wurde. Aber nun 2011 kommt alles anders, die Gemeinde hat kein Geld. Kein Zuschuss, nicht einmal ein Prozentsatz, den man bei zwei Kindern bekommt. Fazit: diesmal habe ich eine Rechnung gemacht und festgestellt, dass sich eine weitere Berufstätigkeit für mich im Sommer (im Sommer habe ich bislang immer Gelegenheitsjob gemacht, nicht meinen festen Job der in der Vorsaison läuft)
    einfach nicht lohnt. Also bleibe ich diesen Sommer die 10 Wochen mit den Kindern zuhause... Schön ist das nicht. Wir alle sind das nicht gewohnt, aber ich mache das beste daraus.

    @El Capitan: Man darf eines nicht verwechseln. Es gibt auch einen Herrn Vania. :D Und diese Entscheidung wurde seinerzeit wie heute von uns gemeinsam getragen. Wir konnten es nur so verwirklichen, da wir nicht das Geld auf der hohen Kante hatten, um gemeinsam diesen Schritt zu machen: Es war eine Notlösung. Niemand von uns wollte es. Aber es hat funktioniert, und es hat uns als Familie eher noch stärker zusammengeschweisst, da wir die Momente miteinander so geniessen.

    Wenn ich genug Kohle gehabt hätte, hätte ich liebend gerne den Schritt anders gemacht. Geld genommen und mitsamt der kompletten Familie ausgewandert.

    übrigens: die staatlichen Schulen sind gar nicht so schlecht, wie man behauptet. Das Catalan ist natürlich anfangs der Hammer, weil hier zwei Sprachen auf einmal gelernt und beherrscht werden mussten, aber auch hier: Frau Vania hat sich auf den Hosenboden gesetzt und ihr Catalan gelernt und kann jetzt umgekehrt den Kindern helfen. Das ist Integration mal anders. Herr Vania braucht noch ein wenig Spanischnachhilfe, aber ansonsten sind wir sprachlich bestens dabei. Ich sehe es als grossen Vorteil an, dass meine Kinder im Alter von 16 Jahren mit mindestens 4 bis 5 Sprachen an den Start gehen: Deutsch, Spanisch, Catalan, Englisch und Französisch :)

    @Ally: Ich mag Verallgemeinerungen jetzt wirklich nicht.
    Wie kann man denn sagen, dass Kinder nicht glücklich sind, weil die Mutter arbeiten geht?

    Wie kann man sagen, dass alle spanischen Kinder verzogene Trotzköpfe sind?

    Wie kann man sagen, dass man auf einen Job verzichtet, damit einen die Kinder anlachen... dies impliziert ja geradezu, dass es die Kinder von arbeitenden Mütter nicht täten...

    Also, woher nimmst Du deine markigen Worte und deine sehr ausgeprägten Mutterinstinkt, den du berufstätigen Müttern absprichst?

    Jeder muss seinen Weg gehen, und ich werde mich jetzt nicht auf einen Pseudo-Grabenkrieg stay at home mums gegen working mums einlassen. Das ist mir echt zu öde.

    Natürlich ist es toll, wenn man Grosseltern oder Tanten / Onkel hat, die einem zur Seite stehen, oder auch einfach ein finanzielles Polster, dass es einem ermöglicht, eben ein paar Jahre beruflich zurückzustecken. Finde ich echt ganz super, aber es ist nun einmal nicht bei allen so. Das nennt man Realität. In Deutschland hatten wir ebenso so gut wie keine Hilfe, was Eingliederung in den Beruf angeht, und das, obwohl die Grosseltern nur 2 oder 70 km weit weg wohnten... Was soll mich also daran hindern, mein Glück in Spanien zu suchen? Im Gegenteil: ich habe mich gefreut, Deutschland den Rücken zukehren zu können, weil es mich oft sehr traurig gemacht hat, dass es keine Möglichkeit gab für mich, als Akademikerin in einem qualifiz. Beruf zu arbeiten. Es gab einfach nichts... Ich kenne viele aus meiner Generation, die aus Verzweiflung in die Bäckerei gegangen sind um Verkäuferin zu werden, oder in ein Sportgeschäft. Zwischenzeitig habe ich auch solche McJobs ausgeführt, aber es ist einfach bitter... und auch sehr enttäuschend, wenn du studiert hast, deine Karriere hast und plötzlich, nur weil du zwei Kinder hast, bist du Gift bei allen Personalern... Das ist etwas, wo Deutschland noch sehr sehr viel zu lernen hat. Vor allem von Schweden... Aber uns hat es dennoch nach Spanien gezogen, mich und meinen Mann. :D

    Ist es nicht realitätsfern dieses Traumbild einer heilen Grossfamilie zu beschwören, und es von allen Familien zu erwarten? Ich finde schon. Die Realität sieht anders aus. Und nein, ich möchte nicht auf meine Berufstätigkeit verzichten, nur damit ich sagen kann, ich war die ganze liebe lange Zeit zu Hause... Dein Kind dankt es dir viel mehr in dem es sieht, was ein gesellschaftlich wertvolles Mitglied jeden Tag alles schaffen kann: frühstücken mit den Kindern, sie zur Schule bringen, arbeiten gehen, Haushalt, all die kleinen Sachen, die mit der Aufzucht von Kindern eng verbunden sind, soziale Kontakte zu pflegen, etc pp. Das halte ich für wesentlich wichtiger, als wie zuhause getackert darauf aufzupassen, dass die Waschmaschine nicht von alleine wegläuft...

    Nee, ehrlich... Solche antiquierten Denkmuster sind mir so ein Greuel. Warum soll eine Frau nur daheim bleiben? Ich mache es nicht, und ich denke, meine Kinder nehmen mich und meine Berufstätigkeit so wahr, wie es ist: aufgrund unserer Situation ist es eine Notwendigkeit, aber es ist auch gleichzeitig etwas Schönes zu sehen, dass man nachdem man Kinder hatte, auch noch etwas machen kann, womit man Geld verdienen kann. Ist doch ein Beispiel oder???

    Und wenn jetzt einige ankommen und mich dafür verurteilen, dann bitte schön. Ich kann damit leben. Meine Kinder sind stolz auf mich, genauso wie mein Mann.

    Die ersten Jahre sind halt immer die schwersten, und von wegen "zumuten". Ich finde es viel beschämender, wenn eine Familie sich komplett durchhängen lässt und immer den bequemen Weg geht. Dann gehe ich lieber den unbequemen Weg, aber dafür weiss ich auch, wer ich bin und wo ich hin will.

    LG Vania
     
    #8 11. August 2011
  9. Oricos
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    Vania, ich gehe absolut konform mit Dir.

    Nur eine kleine Anmerkung zu den fünf Sprachen: Die Kinder lernen doch sicher Ibiçenco und nicht Català?

    Und selbst wenn es Katalan wäre, ist das doch eher als Denkübung anzusehen, denn nutzen tut es doch ausser in einem sehr engen geografischen Rahmen überhaupt nix.

    Ich habe an der Rovira i Virgili in Tarragoan studiert, zum Anfangen hat ein Nivel B gereicht, aber im Laufe der carrera musste es dann ein Nivel C werden.

    Na, das kann ich mir jetzt aufs Klo nageln, ausser, dass ich mir schlechtes Castellano angewöhnt habe (vengo anstatt voy...), hab ich nix davon, ausser manchmal Leute zu überraschen, dass der Guiri sie versteht und dann auch noch die gleiche Sprache spricht, die die blöden Madrilenen nicht mal verstehen...:D
     
    #9 11. August 2011
  10. Morayma
    Morayma New Member
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    Dann weiß ich nicht, wie ich es als voll berufstätige alleinerziehende Mutter geschafft habe, meine beiden Kinder 18 Jahre lang in Spanien in die Schule gehen zu lassen. Oder es hat sich enorm viel geändert.

    Weder der Kindergarten noch das EGB noch das Instituto haben Gebühren gekostet. Für den comedor bekam ich städischen Zuschuß bzw. meine spanische Freundin nahm 300 Pesetas pro Kind fürs Mittagessen. Die Schule und der Kindergarten gingen von 9-17 Uhr, das instituto von 8 bis 15 Uhr. Im Sommer waren sie 6 Wochen bei der Oma in Deutschland und die restlichen 4 Wochen in Spanien. Das ging problemlos. Man muß es nur organisieren.

    Was teuer war, waren jeweils am Schuljahresbeginn die Schulbücher und das Lernmaterial. Aber auch da gab es u.U. vom Rathaus Zuschüsse.


    Gruß

    Morayma
     
    #10 11. August 2011
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