zigtausend Illegale in Spanien

Dieses Thema im Forum "Allgemeines zum Thema Spanien" wurde erstellt von Juergen Lemm, 21. November 2011.

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  1. Juergen Lemm
    Juergen Lemm New Member
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    zigtausend Illegale in Spanien
    Bekanntlich leben in Spanien zigtausend Illegale,vornehmlich aus Südamerika.Diese werden schwarz beschäftigt.Die Frauen vornehmlich in der Altenpflege,zahlen weder Steuern noch Sozialabgaben,nehmen aber alle Leistungen z.B.des Gesundheitswesens in Anspruch.Sie werden zum Teil wie Gefangene gehalten mit zwei Stunden Ausgang am Tag und am Sonntag einen halben Tag frei.Die Bezahlung liegt bei um die 850,--Euro im Monat.Das meiste davon schicken sie nach hause,wo die Kinder und Anverwandten glauben,das Geld würde hier entlang der Chausse auf Geldbäumen wachsen und man brauche es nur abzupflücken.Viele Frauen betreiben auch das älteste Gewerbe der Welt.Meine Eindrücke,durch span.Freunde gewonnen ist,dass man von der neuen Regierung erwartet,dass mit diesen Misständen schnelltens aufgeräumt wird.
    Wie ist die Meinung der Foristi zu diesem Thema ?
     
    #1 21. November 2011
  2. Gata
    Gata Well-Known Member
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    Ob das stimmt? Meines Wissens, gehen diese Menschen nie zum Arzt, weil sie alles selbst bezahlen müssten. Und das wäre ihnen zu teuer.

    Ich finde diese Hetze gegen Minderheiten unvertretbar. Man sucht jetzt billige Sündenböcke.
    Glaub nicht, dass die illegalen anderen Stellen wegnehmen. Reguläre Kräfte mit entsprechender Ausbildung wären für die Pflege viel teurer, also würden sie nicht eingestellt.
    Wo würde gerade Rajoy denn Geld hernehmen? Bildung und Soziales stehen doch auch auf seiner Streichliste.:eek:
     
    #2 21. November 2011
  3. Tibi
    Tibi New Member
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    Es gab / gibt doch sogar ein Programm, das es legalen Süd(?) oder Latein-Amerikanern ermöglichte, sich ihre Rentenansprüche für eine mögliche Rentendauer von 20 Jahren auszahlen zu lassen, damit sie Spanien verlassen und nie wieder kommen.

    Die Summen waren / sind nicht unerheblich.
    Vorschüsse auf eine zukünftige Rente = pures Kopfschütteln

    Viele Latein-Amerikaner sind doch sowieso schon wieder in ihre Länder zurück gekehrt, weil es dort fast mehr Arbeit gibt als in Spanien.

    Die Jobs, die von Latein-Amerikanern besetzt werden, in denen wollen Spanier doch nicht für den Hungerlohn arbeiten. Kann sich natürlich ändern, wenn es weder vom Arbeitsamt oder der Familien Unterstützung gibt.

    Das spanische Gesundheitssystem krankt doch an der niedrigen Beitragszahlung (nur Mindestgehälter werden zugrunde gelegt, der andere Betrag geht sehr oft schwarz über den Arbeitgeber-Tisch)
    und den hohen Ausgaben durch kostenlose Medikamente für Rentner (egal welcher Rentenhöhe). Aber kranke Arbeitslose müssen den vollen Medikamentenbetrag zahlen.

    Aber EU-Ausländern, Latein-Amerikanern oder Araber wird dann die Schuld für die Misere gegeben.
     
    #3 21. November 2011
  4. Gast15112017
    Gast15112017 Guest
    Es waren Hunderttausende... doch Gott sei Dank sind es mittlerweile deutlich weniger. Die meisten Illegalen kommen heute aus der Ukraine, Rumaenien und dem afrikanischen Kontinent.

    Einer der illegal im Lande ist, wird wohl kaum legale Arbeit finden. Das mit dem Inanspruchnehmen des Gesundheitswesens gilt vor allem fuer die oben Genannten.

    Ohne Belege oder gute Quellenangaben kann man solch eine Aussage wohl nur als aus dem Maerchenreich entnommen qualifizieren.

    850 € fuer eine ungelernte Haushaltskraft ist nichts Sensationelles, sondern wohl eher leistungsgerecht in Spanien. Viele haetten gerne solch ein Einkommen. Aber im Grunde gebe ich Dir Recht, der irrsinningen Schwarzarbeit und dem damit einhergehenden Schmarotzertum muss endlich in Spanien Einhalt geboten werden.

    Ja, aber diese Branche ist doch schon immer eine Hoheit des weiblichen Geschlechts. Was moechtest Du mit der Aussage uns mitteilen ? Etwa die Forderung nach Gleichberechtigung ? :D

    Stimmt Schwarzarbeit ist ein Riesenproblem, doch aber auch nicht unbedingt das Kernproblem Spaniens. Das Kernproblem in Spanien ist die mangelnde Reformbereitschaft auf allen politischen Ebenen. Es gibt so viel zu reformieren in diesem Land, dass, falls die neue Regierung sich den Problemen aktiv stellen sollte, der Bevoelkerung schwindelig wird ob der Welle (des Reform-Tsunamis), die ueber Spanien herein brechen muesste.

    Gruss
    Manfred
     
    #4 21. November 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21. November 2011
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