ZARA und der reichste Mann Spaniens

Dieses Thema im Forum "Allgemeines zum Thema Spanien" wurde erstellt von Gast1805, 27. Oktober 2005.

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  1. Sidona
    Sidona New Member
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    Laut der neuesten Liste von FORBES ist Armancio Ortega mit geschätzten 24 Milliarden US-$ auf der Liste der 100. Reichsten auf dem 8. Platz!
     
    #51 24. März 2007
  2. Gast1805
    Gast1805 Guest
    Die Invasion der Inditexaner

    Am Beispiel Málaga: Wirtschaftsflaute in Spanien! Nicht aber für die ZARA-Gruppe.

    Die Wirtschaftskrise hat nun wirklich jeden erreicht. Spanienweit stieg die Arbeitslosenquote um über dreißig Prozent im Jahr. In der südandalusischen Provinz gar über 35 Prozent. Und die Aussichten sehen gar nicht rosig aus. Allein in Málaga rechnet man im nächsten Jahr mit weiteren 30.000 zusätzlichen Jobsuchern. Eigentlich kein richtiger Grund zu investieren. Doch der reichste Mann Spaniens sieht das anders. Nicht kleckern, sondern klotzen – das ist das Motto von Inditex.

    Ein Szene in einem Einkaufszentrum: „Sie wollen eine Lokal anmieten?“ „Ein Lokal? Sie scherzen wohl! Wir wollen die ganze Etage!“ So oder ähnlich könnten die Gespräche beginnen, wenn der größte Textilhersteller der Iberischen Halbinsel für seine Geschäftskonzepte entsprechende Räumlichkeiten anmieten möchte. Nie in günstigen Seitenstraßen oder Hinterhöfen – immer mit der Optik voll auf die Nase der Konsumenten.

    Das neue Einkaufszentrum

    Nicht anders in Málaga. Gleich am Internationalen Flughafen, hat nach monatelangen Anbauarbeiten am letzten Dienstag eines der größten Freizeit-und Einkaufszentren in Andalusien geöffnet. Plaza Major nennt sich die Konsumfabrik mit 154 Gewerben. Im rein kommerziellen Teil finden sich 59 Läden auf 120.000 m2. Die Lage scheint perfekt: Ikea, Leroy Merlin, Bauhaus, El Corte Inglés, alle in der unmittelbaren Nachbarschaft. Einen eigenen Nahverkehrs-Bahnhof gibt es auch. So rechnet man in den nächsten zwölf Monaten mit über 15 Millionen Besuchern.

    Kein Wunder also wenn zur Eröffnung Amancio Ortega seine Koffer packt, selbstverständlich ohne Krawatten. Im ersten Halbjahr konnte Inditex eine Gewinnsteigerung von 3,5 Prozent verbuchen – der Wirtschaftskrise zum Trotz. Da geht noch was, und sogleich wird mit sechs verschiedenen Geschäften zum weiteren Angriff auf die knappen Geldbörsen geblasen, bevor es die anderen tun: Zara, Oysho, Massimo Dutti, Pull & Bear, Stradivarius, Bershka. Für Zara-Home war wohl kein Platz mehr. Málaga ist nun in Andalusien „zaramäßig“ mit 84 Geschäften die absolute Nummer 1! Warum es da noch keine Amancio-Road, Ortega-Gallerie oder eine Plaza de Zara gibt? Das wissen wohl nur die Verantwortlichen. Marketingfehler oder Bescheidenheit des Gründers?

    Und die Anderen?

    Ein Blick auf die andere wirtschaftliche Seite: Da muss man sich fragen, hilft das denn der Wirtschaft? Gewiss, im neuen Einkaufszentrum wurden 850 Arbeitsplätze geschaffen, der Staat kann sich über die Steuereinahmen freuen und Stofflieferanten wittern das große Geschäft. Doch was bringen diese 800 Plätze, wenn es im nächsten Jahr nochmal 30.000 Arbeitslose geben soll die sich dann wahrscheinlich kaum noch etwas leisten können?

    Und was ist mit den Kleinunternehmen. Ich kenne hier in Málaga ein Familienunternehmen die schon in der zweiten Generation im Textilimport tätig sind. Große Namen gehörten zu ihren Kunden. Obwohl sich das Preis-Leistungsverhältnis, bei sehr guter Qualität, absolut zeigen lassen kann, können sie mit dieser gewaltigen nordspanischen Konkurrenz einfach nicht mithalten. Nicht weil sie es nicht wollen, sondern ihre Kunden können sich diesen Qualitätsanspruch nicht mehr leisten. Schicke Wegwerfklamotten sind gefragt. Das ist das wahre Geheimnis von Amancio Ortega: Die Leute sind einfach gezwungen sich nach einer gewissen Periode (wahrscheinlich von den Experten bei Inditex bis zum Tag X vorkalkuliert) neue Bekleidung zu besorgen. Und da sie sich die teuren Klamotten nicht leisten können, wo gehen sie dann wieder hin? Genau … zum Mann von Zara!
     
    #52 5. Oktober 2008
  3. Gast1805
    Gast1805 Guest
    Inditex auf dem Vormarsch!

    Das Imperium von Amancio Ortega kennt keine Krise!

    Über 5.000 Geschäfte, über 100.000 Angestellte und eine Gewinn von über 1,7 Milliarden Euros (+32%)!

    Da kritisiert man die Spanier. Von Wirtschaft hätten sie keine Ahnung und trotzdem ist es gerade ein spanisches Textilunternehmen, dass es der Welt zeigt wie es geht. Die Rede ist von Inditex. Die Bilanz der letzten Jahre ist beeindruckend:

    Gewinn:

    1009: 1,3 Milliarden Euros netto
    2010: 1,7 Milliarden Euros netto (Steigerung von 30,8 Prozent zum Vorjahr)

    Geschäfte:
    • Total: 5.044 in 77 Ländern (2010: 437 neue Filialen)
    • Zara: 1.516
    • Zara Kids: 207
    • Pull & Bear: 682
    • Massimo Duti: 530
    • Bershka: 720
    • Stradivarius: 593
    • Oysho: 432
    • Zara Home: 284
    • Uterqüe: 80
    In Deutschland gibt es 75 Filialen, in Österreich 15 und in Saudi Arabien 109! Im Heimatland des Mannes von Zara finden sich 1.925 Geschäfte.

    Angestellte:
    • Total 2009: 92.301
    • Total 2010: 100.138 (+7.837 neue Stellen)
    • Frauen: 80.511 (80,4%)
    • Männer: 19.527 (19,6 %)
    • Durchschnittsalter: 26 Jahre
    Fakturierung
    • Total 2009: 11,1 Milliarden Euros
    • Total 2010: 12,5 Milliarden Euros (+13)
    • Zara: 8,8 Milliarden Euros (+14%)
    • Bershka: 1,2 Milliarden Euros (+6%)
    • Massimo Dutti: 897 Millionen (+14%)
    • Zara Home: 294 Millionen (+21%)

    Vom Laufburschen einer Schneiderei zum Multimillionär

    Keiner Wunder, dass es der Gründer des Inditex-Imperiums, Amancio Ortega, in die Top Ten Liste von Forbes geschafft hat. Mit 34 Milliarden Dollar landete er auch Platz 7 der reichsten Menschen der Welt.

    Und wie sieht die Zukunft aus?

    Es geht weiter nach oben. Denn schon in diesem Jahr konnte Inditex eine Umsatzsteigerung von 10 % zum Vorjahresergebniss des selben Zeitpunktes aufweisen.

    Geplant sind 2011 die Eröffnungen von bis zu weiteren 500 Geschäften. Vor allem in Australien und Südafrika. Das Investmentvolumen beträgt 800 Millionen Euros. Davon gehen 20 Prozent in die Logistik und 80 Prozent in die Renovierung bestehender Filialen bzw. in neue Projekte. Gerade wurden 230 Millionen Euros in das jüngste Projekt von Inditex investiert: Ein 3.600 Quadratmeter grosses Grundstück an der 5th Avenue in New York.

    Eine gute Nachricht zum Schluss:

    Inditex plant vorläufig keine Preiserhöhung.

    ---------------------------------------------
    Quellennachweise:
    CNMV (Comisión Nacional del Mercado de Valores)
    Industria de Diseño Textil S.A.
     
    #53 24. März 2011
  4. Gast1805
    Gast1805 Guest
    Amancio Ortega wollte ein Kaufhaus

    Eigentlich wollte er eine Kaufhaus-Kette

    In einem Buch über die mächtigsten Personen in der spanischen Wirtschaft entdeckte ich eine Passage über Amancio Ortega, dessen Inhalt für mich neu war. Als er nämlich 1975 sein erstes ZARA-Lokal in der Calle Torreiro in La Coruña eröffnete, konzentrierte er sich keineswegs nur auf Textilmode, sondern bot auch Schallplatten und Bücher an. Schon damals warf er einen Blick auf die Kaufhauskette El Corte Inglés und sah sich selbst als zukünftigen Konkurrenten. Doch er scheiterte mit seinem Konzept und konzentrierte sich zunächst wieder auf Damenwäsche um dann schliesslich zum spanischen Textil-Giganten aufzusteigen.

    Quellennachweis:
    Las sagas del poder, Ramón Tijeras, Plaza & Janés Editores S.A., Barcelona 1998
     
    #54 6. Januar 2012
  5. Gast1805
    Gast1805 Guest
    Kennt Ihr Pablo Isla?

    Wer von Euch kennt Pablo Isla?

    Er ist Spaniens teuerster Angestellte. Der neue Chef der Gruppe Inditex verdiente im Jahr 2011 20.306.000,00 Euros. Damit verdient er durchschnittlich das Tausendfache als ein Angestellter bei ZARA, dessen Jahresgehalt sich bei 20.200 Euros einpendelt (Da liegt die Gruppe Inditex übrigens in der IBEX35-Liste ganz hinten).

    Sein Verdienst setzt sich aus folgenden Posten zusammen:

    02,45 Mill. - Gehalt
    01,75 Mill. - Bonuszahlungen
    02,27 Mill. - Leistungsprämien
    13,73 Mill. - Aktienpakete
    00,13 Mill. - Vorstandsprämie

    Die Topverdiener des IBEX 35 in Spanien sind:

    20,3 Mill. - Pablo Isla (Inditex)
    12,7 Mill. - Alfredo Sáenz (Banco Santander)
    10,3 Mill. - Cesár Alierta (Telefónica)
    10,1 Mill. - Antonio Brufau (Repsol)
    09,5 Mill. - Ignacio Sánchez Galán (Iberdrola)
    06.0 Mill. - Florentino Pérez (ACS)

    Quellennachweis: El País, Bloomberg
     
    #55 19. Mai 2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 19. Mai 2012
  6. vegasguide
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    Bin heute über diesen Bericht gestolpert und wie es der
    Zufall wollte waren wir heute in 2 großen Städten
    Im Ruhrgebiet unterwegs. Und da habe ich so gedacht
    Jetzt gucke ich mal in die etiketten
    In 2 Zara Läden haben wir je ca 100 Stücke
    Gecheckt und folgendes festgestellt
    1 Damen Blazer mit made in Spanien
    1 t Shirt made in China
    4 mal made in bangladesh
    6 mal made in india
    Ca 10 mal made in Portugal
    Und der Rest in etwas zu gleichen teilen
    Made in Marokko und made in turky
    Soviel zu den Produktionsstätten

    Also auch nicht besser als alle anderen im Mode
    Business groß absahnen
     
    #56 23. Mai 2012
  7. Gast1805
    Gast1805 Guest
    ZARA in ASien

    Gerade jenem Pablo Isla ist es zu verdanken, dass zwischenzeitlich der Asienmarkt aufgebaut worden ist. Er war vor allem derjenige der das Asiengeschäft vorangetrieben hat, und demonstrierte, in übrigens einer irren Geschwindigkeit, wie man neue Märkte erschliesst. Das war wohl auch einer der Hauptgründe für seine Ernennung zum Boss von Inditex. Er war übrigens vorher Chef der Rechtsabteilung von der Banco Popular.

    Es scheint ja nur verständlich, dass Inditex logistisch gesehen gar nicht mehr in der Lage sein kann, seine zig tausend Geschäfte weltweit aus Spanien zu versorgen. Die Produktionsstätten in Spanien sind aber deswegen kaum reduziert worden.
     
    #57 23. Mai 2012
  8. vegasguide
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    Du warst doch derjenige der das Loblied auf Zara angestimmt
    Hat und das beinhaltete auch das er großteils in Spanien produzieren lässt
    Und jetzt ist es logisch das er nicht mehr nur in europa produzieren lassen kann
    Dem wiederspreche ich ;von Adidas bis Zara könnten alle in Europa produzieren
    Oder in den dritt und viert laendern höherer löhne zählen
    Und es würde immer noch mehr als genug fuer vorstände und Großaktionäre
    Überbleiben. Nur irgendwann kommt die Gier, und der rohertrag muss groesser und groesser werden. Ich habe Respekt und Hochachtung vor der Leistung ein solches unternehmen aufzubauen. Und die geschaffenen Arbeitsplätze in eheren
    Aber Lobgesänge wie dein eroeffnungsposting sind sicherlich übertrieben
    Denn solche gutmenschen sind viele der hier aufgezählten und nicht aufgezählten Personen nicht ( sicherlich gibt es Ausnahmen)
    Gerade bei solchen unternehmen stehen Zahlen an erster stelle und Wohltätigkeit ist erst dann interessant wenn es steuervorteile oder medienwirksamkeit bringt ( auch hier gibt es wenige Ausnahmen)
     
    #58 23. Mai 2012
  9. Gast1805
    Gast1805 Guest
    Wirtschaft statt Spielcasino - ohne Frage die bessere Alternative

    Zu dem stehe ich auch. Der Mann hat eine klasse Karriere hingelegt, sozusagen vom Laufburschen bis zum Multimillionär. Er hat bei Null angefangen und sich hochgearbeitet. Zudem kommt noch, dass er trotz seiner Millionen als ein den Umständen entsprechenden bescheidenen Mann gilt und bei seinen Angestellten durchaus beliebt ist.

    Hier wird eine These ohne die dazugehörenden Beweise in den Raum gestellt.

    Spontan möchte ich darauf mit drei Punkten reagieren:

    1) Wenn man in Asien einen Markt eröffnet, ist es nur logisch auch dort zu produzieren.

    2) Man muss bedenken, Inditex bietet vor allem im Billigpreissegment an. Mit anderen Worten, in Europa produzieren um es dann in Asien günstig zu vermarkten, mit allem Respekt, wie soll das denn funktionieren? Allein schon die Transportkosten würden in kein Logistik-Konzept passen.

    3) Die Wirtschaft ist nun mal ein hartes Konkurrenzgeschäft. Und Inditex ist dort gelandet, weil es verstand eine konsequente Preis- und Qualitätspolitik umzusetzen.

    Das sagen meistens diejenigen die es selbst nicht haben.

    Werfen wir doch mal einen Blick auf die Lohnstruktur. Die Vorstandszahlungen bei Inditex gehören wohl zu den besten in Spanien, im IBEX 35 zahlen nur noch die Banco Santander und Telefónica mehr, aber das ist doch letztendlich nur ein Tropfen auf dem heissen Stein. Die Masse machen die Durchschnittsgehälter und da liegt Inditex mit 20.200 Euros eben nur im unteren Durchschnitt der großen Unternehmen.

    Ich habe hier keinen Thread für Sozialhilfeempfänger eröffnet, sondern es geht hier um Wirtschaft. Um Menschen die in der Wirtschaft etwas geleistet haben. Und dazu gehören in Spanien Menschen wie Amancio Ortega oder Isak Andic.

    Wenn die Zahlen in einem Unternehmen nicht stimmen, wenn keine positiven Ergebnisse eingefahren werden, dann kann man eigentlich alles vergessen. Denn nur funktionierende Unternehmen können auch im Wohltätigkeitsbereich tätig werden. Was übrigens auch Inditex tut. Oder nimm auch die Caixa-Gruppe. Nur davon spricht kaum einer. Ich bin sicher die meisten Leser in diesem Forum wissen nicht einmal wo diese Firmen sozial tätig sind. Und wenn solche Firmen Millionen investieren wird es nicht einmal gewürdigt, die haben es ja, und sind eigentlich alles nur geldgierige Säcke.

    Abschliessend möchte ich noch anmerken, ich finde es absolut nicht verwerflich wenn Menschen ihre Zeit und Wissen in die Wirtschaft einbringen. Darin verbirgt sich übrigens auch die Zukunft und der Wohlstand eines Landes. Ich bewundere Menschen, die bei Null angefangen haben und ich kann eigentlich nicht nachvollziehen, was daran auszusetzen sei. Vielleicht Neid?

    Viel verwerflicher scheint es mir wenn man Leute zum Pokern einlädt, Werbung für ein Spielcasino macht oder Loblieder auf ein Las Vegas in Spanien singt.
     
    #59 23. Mai 2012
  10. vegasguide
    vegasguide New Member
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    Guten morgen Philip
    zuerst ganz kurz zu mir sicherlich habe ich keine 650 Mil auf dem konto, doch ich denke auch du hast bereits bemerkt,wenn du zwischen den zeilen liest das, ich sicherlich nicht in der situation bin neidisch sein zu müssen.
    und ich kann mich nicht erinnern leute zum pokern eingeladen zu haben lediglich empfehlungen für casinos oder turniere habe ich ausgesprochen, eingeladen habe ich die golfkritiker mit auf eine runde golf zu kommen.
    es ist richtig das ich im moment eine reise nach vegas verlose allerdings auch ein i pad ein wochenende mit einem audi r 8 und noch ein paar andere kleinigkeiten, und der erlös daraus kommt "wünsch dir was" zu gute eine von mehreren institutionen die ich seit jahren finanziell oder mit kontakten zu den menschen unterstütze die du bewunderst. an dieser stelle danke dafür ;).

    zurück zum thema,
    zuerst einmal zara verkauft nicht im niedrigpreis segment und preis leistung stimmt nicht unbedingt, im niedrigpreis segment findest du tacco, new yorker oder kik wo produkte aus denselben produktionsstetten ca 50 % weniger kosten. quallität ist sicherlich auch immer ein wenig aus sicht des betrachters zu beurteilen und wenn es jemandem reicht ein t shirt 5 mal zu waschen bevor es ausbleicht oder es verzogen ist stimmt die quallität, doch wer seine sachen gerne länger anzieht, und es soll solche menschen geben wird langfristig mit der quallität von zara und auch mango nicht zufrieden sein.

    eine produktion in europa mit export nach asien ist übrigens grundsätzlich in einem perissegment in dem zara arbeitet möglich,( und dies sage ich nicht aus der theorie in der zeit in der ich selbstständig war habe ich auch rohstoffe aus asien importiert, in deutschland produziert, und das fertige produkt auch nach asien ,korea und japan, geliefert, welches dort nur 10 % unter dem europäischen preis angeboten wurde.)
    aber wenn ich deiner these folge und sage dies ist nicht möglich
    na dann soll er doch für den asiatischen markt in asien produzieren für den europäischen markt in europa und für den US markt in den usa,
    und nicht 80 prozent in billiglohnländern und von da den weltmarkt versorgen, dies gilt für fast alle unternehmen zara steht in dem fall auch für mango adidas und all die anderen .

    bei firmen wie zara fällt unter anderem auch auf, das dieselben produkte in unterschiedlichen ländern, auch in ländern mit derselben währung, sehr verschieden preise haben auch das muss nicht sein, da die produkte aus derselben produktion kommen könnten die preise identisch sein, bzw näher beieinander liegen, und wenn ich jetzt frage warum ist das wohl so , dann sag bitte bitte nicht an den unterschiedlichen mwst sätzen

    bescheidenheit in allen ehren dies ist kein alleinstellungsmerkmal, die liste der unternehmer die diese bescheidenheit an den tag legen, von der du so begeitsert bist ist sehr lang.

    wie schon gesagt ich habe respekt und hochachtung vor der leistung die diese unternhemer bringen und die verantwortung die damit einhergeht.
    nur bedauerlicherwiese wenn man hinter die kulissen blickt ist es genau diese verantwortung, der sie nicht im vollem umfang nachkommen, der sie aber aufgrund der möglichkeiten nachkommen könnten. was nützt es den Indern wenn zara in spanien zwar tolle gehälter zahlt aber die menschen dort für einen hungerlohn arbeiten müssen und man sich dann damit herrausredet man wäre ja nicht für die firmenpolitik der zulieferer verantwortlich.
    dann kann ich auch sagen dm ist toll da sie als einzige drogeriemarkette gehälter über mindestlohn zahlen, eine gute tat macht noch keinen samariter.

    gruss aus deutschland ,und was soll ich sagen ich bin froh wenn ich wieder in spanien bin leider müssen wir noch eine woche hier ausharren :(
     
    #60 24. Mai 2012
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