ZARA und der reichste Mann Spaniens

Dieses Thema im Forum "Allgemeines zum Thema Spanien" wurde erstellt von Gast1805, 27. Oktober 2005.

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  1. Gast1805
    Gast1805 Guest
    ZARA und der reichste Mann Spaniens
    Amancio Ortega und das Zara-Imperium


    Wie man ein bankrottes Unternehmen zum führenden Textilhersteller ausbaut

    ZARA. Ein magisches Wort. Jeder hat es zumindest schon mal gehört, die meisten kennen es und viele gehen hin. Die Rede ist von einem Traum eines jeden Geschäftsmannes: Morgens volle Regale und leere Kassen und abends ist es dann umgekehrt. In Spanien hat es einen Namen:
    Das „Zara Phänomen“.

    Zur Person

    Bis vor zehn Jahren war er weitgehend unbekannt. Das wollte er auch. Er mied die Öffentlichkeit wie kein anderer, verschloss sich der Presse, ging geschickt gesellschaftlichen Pflichten aus dem Weg und pflegte auch kaum Kontakt zu anderen Wirtschaftsbossen. Sein Name: Amancio Ortega Gaona. Nun ist er der reichste Mann Spaniens und die Journalisten machten Jagd auf ihn. Im Worldranking von Forbes wurde er auf Platz 23 gesetzt. Und trotzdem behielt er seine Bescheidenheit bei. Er speist weiterhin mit seinen Angestellten in der Kantine, hat seinen Schreibtisch mitten im Großraumbüro seiner Designer und ist überzeugter „Nicht-Krawatten-Träger“. Man sagt, dass er nur zweimal in seinem Leben eine Krawatte getragen hatte: Bei der Hochzeit seiner Tochter Sandra und beim Besuch des spanischen Thronfolgers Principe Felipe.

    Der Anfang

    Mit 14 Jahren begann er in einer Schneiderei als Laufbursche. Im Anschluss arbeitete er in dem Kurzwarengeschäft La Maja. Hier lernte er seine zukünftige Frau Rosalía Mera kennen. Aber am wichtigsten war für ihn die Erkenntnis, dass man nur dann reich werden könnte, wenn man von der Herstellung über den Vertrieb bis hin zum Verkauf alles kontrollieren würde. Also entwickelte er mit seinen Geschwistern Antonio und Pepita sowie seiner zukünftigen Frau einen Plan der sich 1963 realisieren sollte. Er gründete die Confecciones GOA (stammt von seinen umgekehrten Initialen) und konnte somit Produkte herstellen und andere Geschäfte beliefern. Jetzt fehlte nur noch der Verkauf. Dazu schloss er sich mit SAMLOR zusammen, die sich auf Damenkonfektion spezialisiert hatten. Man gründete die GOASAM, wobei Amancio Ortega nur dreißig Prozent der Anteile hielt, keinen geschäftsführenden Posten innehatte und somit auch nicht die von ihm gewünschte Kontrolle innehatte. So wurde 1975 der erste ZARA in La Coruña eröffnet. Doch es sollte nicht gut laufen. Vier Jahre später gab es gerade mal drei Geschäfte und die Umsätze wurden in keinster Weise den Investitionen gerecht. Man beschloss aufzugeben.

    Jedoch war Spanien zu diesem Zeitpunkt auf dem Weg in die Demokratie. Die iberische Bevölkerung sehnte sich geradezu nach ausländischen Produkten. Besonders nach Designer-Klamotten, jener Kleidung der Reichen, der Berühmten und der neuen Vorbilder. Doch die konnte sich eigentlich keiner leisten. Das war die große Stunde von Amancio Ortega: Er kaufte die restlichen Anteile der GOASAM und eröffnete innerhalb eines Jahres sieben weitere Geschäfte. Seinem Business drückte er ein einzigartiges Marketingkonzept auf, was noch im Großen und Ganzen bis heute seine Gültigkeit hat.

    Das Konzept

    1. KOPIEREN: Die teuren Marken zu kopieren und weitaus billiger, also zum möglichst günstigsten Preis verkaufen.
    2. KEINE WERBUNG: Werbeausgaben empfand er als eine sehr schwer messbare Leistung. Also keine Straßenwerbung, Fernsehspots, Kataloge etc.. Die einzige Werbung die er zuließ war die Dekoration in den Schaufenstern.
    3. TOP LAGE: Die durch die Werbung eingesparten Gelder investierte er in gute Ladenlokale und vor allem in die Lage. So finden wir die Geschäfte stets in den Herzen der Städte und in den Einkaufszentren.
    4. KOMMUNIKATION: Täglich musste die Geschäftsleitung auf den laufenden Stand gebracht werden, welche Produkte wann und wo verkauft worden sind. So konnte man zügig entsprechende Maß- sprich Gegenmaßnahmen in die Wege leiten.
    5. VERTRIEB: Damit können sie ganz Europa innerhalb von 24 Stunden beliefern. So schnell wie kein anderer.
    6. UMLAUF: Kein Produkt hängt länger als vier Wochen im Geschäft.
    7. FRAUENMODE: Es wird sich hauptsächlich auf die Frauen- und Kindermode konzentriert. Sie wechseln häufiger die Modelle und orientieren sich in der Regel extrem nach dem Trend.

    Der Schlüssel zum Erfolg

    Ist ohne Frage die atemberaubende Geschwindigkeit aller Transaktionen. Keine Firma ist in der Lage so schnell neue Produkte zu entwerfen und auf den Markt zu bringen. Und das sogar während einer laufenden Saison! Wann und wo die Pop- oder Filmstars, die Berühmtheiten oder Sportler, die Adeligen und Reichen auch immer auftreten, sie werden von den Produktmanagern von ZARA beobachtet, abgelichtet und analysiert. Dabei geschieht es eben nicht selten, dass sie dann ihre Kleidungsstücke binnen kürzester Zeit in den ZARA-Geschäften wieder finden. Und das im besten Falle sogar innerhalb von schon zwei Wochen. Ein Beispiel: Bei der Bekanntgabe der Verlobung von Prinzipe Felipe trug seine zukünftige Frau Letizia Ortiz einen weißen Hosenanzug. Schon vier Wochen später hing eine sehr ähnliche Variante in allen Geschäften von ZARA. Das kommt an.

    Wieso schafft es ZARA und die Konkurrenz nicht. Zwei Punkte bilden hier den Ausschlag:
    1. VERTRIEB: Während die Konkurrenz Asien oder andere Billigproduktionsstätten wählen, blieb ZARA in Spanien. Natürlich ist die Produktion in diesen fernen Ländern viel billiger, aber es dauert Wochen bis die Waren in Europa sind. ZARA benötigt 24 Stunden um ganz Europa zu beliefern.
    2. PRODUKTION: Da in kürzester Zeit ganze Produktlinien auf den Markt geschmissen werden können, muss sich das Unternehmen nicht mit, dem von stressigem Risiko behafteten, Trend-Planungen für die nächste Saison auseinandersetzen. ZARA verfügt über keine Kataloge und ist somit auch nicht an ein bestimmtes Sortiment gebunden. Jeder Kunde weiß, in höchstens vier Wochen findet er wieder zahlreiche neue Produkte vor.

    Den Vorwurf, man würde nur „klauen“ hört man bei ZARA nicht gerne. Eine Sprecherin erwiderte dazu, dass sie sich allenfalls inspirieren lassen. Denn schließlich wird hier nicht nur kopiert. Die Kette verfügt über weit mehr als 200 hauseigene Designer, die sich allerdings stets dem Trend anpassen.

    Das Ergebnis

    Es entstand ein Imperium mit dem Namen INDITEX. Dazu gehören auch PULL & BEAR, ZARA HOME, BERSHKA, MASSIMO DUTTI, STRADIVARIUS, KIDDYS CLASS und OYSHO. Mittlerweile ist INDITEX hinter der amerikanischen Gruppe GAB und dem schwedischen Unternehmen H&M der drittgrößte Hersteller für Textilien in der Welt.

    Die Zukunft

    Der 69 jährige Amancio Ortega ist nach wie vor aktiv. Zwar kennen immer noch viele Spanier seinen richtigen Namen nicht und so wird er auf der Straße eher als „Der Mann von ZARA“ oder auch „Der aus Galicien“ genannt. Wie auch immer. ZARA ist dabei, die Welt zu erobern.

    So spannend kann Wirtschaft sein!
     
    #1 27. Oktober 2005
  2. ankl
    ankl New Member
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    Superinteressant! :)

    (Kleine persönliche Bestätigung dazu: Erst gestern habe ich mir dort eine Hose gekauft und meine Schwiegermutter meinte später "Ach jetzt hast du doch so eine gefunden, wie du sie wolltest. Als wir letzte Woche da waren, gab es die ja noch nicht.")

    Was ist denn die Quelle?

    LG
     
    #2 28. Oktober 2005
  3. Gast1805
    Gast1805 Guest
    Isak Andic und das Mango-Imperium

    Übrigens gibt es in Spanien unter den ersten zehn Reichen noch einen Modemillionär: Sein Name Isak Andic. Er ist Gründer und Haupteigentümer der Modekette MANGO. Mit 14 Jahren kam er mit seiner Familie aus der Türkei. Drei Jahre später verkaufte er indische Hemden und Holzschuhe (zuecos) auf den mercadillos. Dabei entwickelte er ein unheimliches Geschick für Verkauf und Preis- Leistungverhältnis. 1984 eröffnete er sein erstes MANGO-Geschäft in Barcelona. Jetzt mit 50 Jahren verfügt sein Imperium, welches er mit seinem Bruder Nahman leitet, über 700 Filialen in 73 Ländern.

    Obwohl er zu den fünf reichsten Spaniern gehört und im Forbes Worldranking Platz 321 belegt, steht er in Bescheidenheit und Pressescheue der von Amancio Ortega um nichts nach.
     
    #3 29. Oktober 2005
  4. Gast1805
    Gast1805 Guest
    Nun, ich beobachte das Phänomen ZARA schon seit 1991. Dort besuchte ich mit meiner Freundin morgens das Hauptgeschäft in Málaga und als wir abends (wohlgemerkt gegen 19:00 Uhr) nochmal nach einem bestimmten Produkt schauen wollten waren die Regale leer. Das hat mich unheimlich beeidruckt.

    Natürlich, heute finden wir es nicht mehr so extrem vor, denn schließlich ist jetzt INDITEX mit den verschiedenartigen Geschäftsmodellen ziemlich zahltreich in allen spanischen Städten vertreten.

    Du fragst nach einer Quelle? Benötigst Du eine bestimmte Information?

    Saludos desde Málaga
     
    #4 29. Oktober 2005
  5. ankl
    ankl New Member
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    Nein, nein, danke! Ich konnte mir nur nicht vorstellen, das du dir soviel Mühe gemacht hast. Aber da du ja schon länger an dem Thema dran bist, versteh ich es.

    Also nochmal, Kompliment, ist sehr interessant zu lesen.
     
    #5 31. Oktober 2005
  6. Ibn Khaldun
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    Das nennt man einen Standortvorteil!
     
    #6 1. November 2005
  7. Gast1805
    Gast1805 Guest
    Der Vollständigkeitshalber möchte ich noch hinzufügen, dass auch ZARA 30 Prozent seiner Produktion nach Asien verlegt hat. Was aber nicht bedeutet, dass sich am eigentlichen Konzept etwas ändern wird.

    Erstaunlich ist sicherlich die Tatsache, obwohl INDITEX schon seit Jahren steigende Gewinne einfährt (2004: 628,13 Millionen Euros, das entspricht einer Gewinnsteigerung von 40,7 % zum Vorjahresergebnis), dass eigentlich so kein anderes Unternehmen es angeht, das Konzept auch nur ansatzweise zu kopieren.

    Grüße aus Málaga
     
    #7 3. November 2005
  8. Gast1805
    Gast1805 Guest
    Habe zwischenzeitlich einige Anfragen per Mail bekommen.

    Wer mehr über dieses Thema wissen möchte, kann die offiziellen Pressemitteilungen der Gruppe INDITEX als PDF-Datei downloaden:

    Deutsch: Pressebericht

    Español: Dossier de Prensa

    English: Press Dossier

    Saludos desde Málaga,

    Philip
     
    #8 7. November 2005
  9. Morayma
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    Dazu ein paar Bemerkungen:

    1. VERTRIEB : Zara produzierte keineswegs immer nur in Spanien, sondern eine zeitlang in Marokko. Gab das aber auf, weil man der Firma den Vorwurf machte, auch sie würden durch Billigstlöhne hohen Gewinn erzielen, obwohl Zara damit "Werbung" genau dies nicht zu tun.

    2. Bei allem Respekt vor den unternehmerischen Verdiensten von Amancio Ortega. Zara wäre nicht Zara ohne die Verdienste seiner Ex-Frau Rosalía Mera. Sie ist nicht nur Großaktionärin der Firmengruppe, sondern auch Mitglied des Direktionskommitees und war eine der Gründerinnen der Inditex. Auch nach ihrer Scheidung von Amancio Ortega ist sie eine der treibenden Kräfte der Firma geblieben.

    Saludos
    Morayma
     
    #9 18. November 2005
  10. Gast1805
    Gast1805 Guest
    Aber Inditex läßt natürlich ebenfalls in Asien produzieren. Auch ein Unternehmen wie Inditex muß seine Kosten in den Griff bekommen.

    Dem kann ich nur zustimmen. Sie war von Anfang an dabei, und hat mit Amancio Ortega alle Pläne entworfen und mit umgesetzt. Und nach der Scheidung mutierte sie, so die spanische Ausgabe von Capital zur reichsten Frau Spaniens. Bei Forbes tauchte sie vor zwei Jahren auf Ranking 500 auf. Ihr Vermögen wird auf 1,6 Millionen Euros geschätzt. Bei Inditex hält sie 6,99 Prozent und 5 Prozent bei Zeltia.

    In Sachen Bescheidenheit übertrifft sie ihren ehemaligen Mann. So meidet sie zum Beispiel die Businessclass wenn sie auf Reisen geht.
     
    #10 26. November 2005
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