Urlaubsziele & Tourismus - was wollen die meisten von und in Spanien sehen?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines zum Thema Spanien" wurde erstellt von insomnia, 15. Januar 2014.

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  1. insomnia
    insomnia Member
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    Urlaubsziele & Tourismus - was wollen die meisten von und in Spanien sehen?
    Hallo zusammen!

    Sorry, dass ich mich längere Zeit hier im Forum nicht meldete, doch war es mir wichtig Spanien, seine Menschen, die Natur etwas besser kennen zu lernen und ferner den ganz normalen Alltag hier zu erleben.

    Dabei sind in der Zwischenzeit so einige Fragen entstanden, die ich hoffe, in dieser Runde etwas objektiver beantwortet zu bekommen.


    1. (und sicher sehr allgemein) Was interessiert die meisten Urlauber hier in Spanien?
    Ich habe oft den Eindruck, dass die Meisten sich eher für die Küste - Sonne, Strand & Meer interessieren, anstatt sich mehr ins Landesinnere zu wagen (klar - bekannte Ballungszentren wie Madrid & Co mal ausgenommen.

    2. Wie interessant sind auch andere Ziele wie zum Beispiel Gebirge und Naturparks im Landesinneren?


    Spanien ist in meinen Augen ein Land, welches wirklich sehr viele Gesichter und ebenso eine beeindruckende Kultur hat und irgendwie habe ich den Eindruck, dass sich die meisten Touristen vorwiegend für die Küstengebiete interessiert.
    Ist der Grund mehr darin zu suchen, dass sich die Spanier in puncto anderer Ziele im Landesinneren zu wenig um den ausländischen Touristen kümmern oder sind die meisten Urlauber zu sehr auf bekannte Punkte festgelegt?

    Liebe Grüße aus Barcelona
     
    #1 15. Januar 2014
  2. Gata
    Gata Well-Known Member
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    Hallo,
    mal ein Antwortversuch ohne lange nach zu denken:
    Die meisten Besucher kommen im Juli und August, ich denke wegen der Ferienzeit der Kinder.
    Diese beiden Monate sind die heissesten, d.h.: es zieht die Leute ans Meer.
    Die kulturelle Seite finden sicher ganz viele Besucher spannend, aber dann in einer anderen Jahreszeit. Und für mehrfach Urlaub reicht dann das Geld nicht.

    LG
     
    #2 15. Januar 2014
  3. roham
    roham Member
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    Zunächst möchte ich Gata zu 100% zustimmen. Solange wir mit kleinen Kids da waren, ging es um Urlaub am Strand und glückliche / tobende Kids. Da diese erwartungsgemäß ein "sehr geringes" kulturelles Interesse hatten, wurde der Urlaub um ihre Interessen herum geplant.
    Nachdem diese nun selbst erwachsen sind, bleibt Andalusien (Malaga) immer noch der "Heimatort" im Urlaub, die Touren haben sich aber von allen Stränden im Bereich der N340 weg ins Landesinnere gewandelt. Oftmals kommen die Kids noch mit, aber an anderen Tagen bleiben sie daheim und machen Strandurlaub. Allerdings hat dieser Wandel unseres Urlaubs nichts mit veränderten Gewohnheiten, sondern eher mit "wiedergewonnener" Freiheit ;-) zu tun.
     
    #3 16. Januar 2014
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16. Januar 2014
  4. pepe
    pepe New Member
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    Logo Sonne, Strand und Meer ist schliesslich das was ein Inländer aus dem Norden am meisten vermisst, mal ganz unabhängig von Kindern und Ferien. Einfach entspannen.
    Man will ans Meer. Auch Nord- und Ostsee boomen.
    Kultur – da werfe ich mal ganz provokativ die Frage in den Raum: was hat denn Spanien da zu bieten? Lassen wir mal Bacelona und Malaga außen vor...
    Was sich da alles Museum schimpft ist oft einfach nur schlimm. Meist ganz schlechter Zustand mit nur wenigen Exponaten und zudem teuer. Miserabel beschildert und nur in Spanisch. Das Touristen das nicht können wird in gewohnter Weise wegignoriert. Bei den Inlandhotels dasselbe, oft überteuert, schlecht, meist nur Spanisch. Bei den Touristeninformationen das gleiche Bild. Man kann nur Spanisch und ist überhaupt nicht auf ausländische Gäste eingestellt. Zudem liegen Sehenswürdigkeiten oft weit auseinander. Aus obigen Gründen gibt es daher die Kulturreisen(Bus, versch. Hotels, Fremdenführer des Heimatlandes) welche gut angenommen werden. Das kostet aber und ist kein Massenprodukt.
    Für Ausflüge in Naturparks ist es im Sommer oft viel zu heiß, im Winter eisekalt. Wanderwege gibt es kaum, und wenn, sind sie beschwerlich. Nichts mit Wiesen und Wäldern auf angenehmen Feldwegen. Spanien ist meist hart und steinig. Und, wo sind sie, die Hütten und Gasthäuser welche dem Wanderer Gemütlichkeit anbieten?
    Fazit:
    Individualreisenden ohne Spanischkenntnisse schmeißt Spanien so ziemlich alle Steine in den Weg die es gibt.
    Erschwerend kommt noch hinzu, daß für die meisten Nordeuropäer die nordeuropäische Geschichte interessanter ist als die Südländische.

    LG
     
    #4 16. Januar 2014
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16. Januar 2014
  5. jinete
    jinete New Member
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    Das kann ich so nicht bestätigen. Bei uns gibt es tolle Natur zu erkunden. Und das auf gut präparierten Wegen. Unterwegs genug Möglichkeiten zum Ausruhen oder Übernachten. Es wird zwar auch nur spanisch gesprochen. Aber das ist doch normal in Spanien, oder? In D kann sicher auch nicht Jeder spanisch oder englisch.
    Bei uns gibt es sehr viele Sportler aus D und Osterreich, die die sehr guten Möglichkeiten für Mountainbiken und Motocross nutzen. Viele Touris kommen wegen der herrlichen Pferde und den tollen Reitangeboten. Spanien hat so unendlich viele Möglichkeiten. Es muß nicht immer nur Strand und Sonne sein.
     
    #5 16. Januar 2014
  6. insomnia
    insomnia Member
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    Erstmal Danke für die Antworten!

    Einige sind für mich verständlich und nachvollziehbar - andere hingegen veranlassen mich zum nochmaligen Nachfragen.

    Kommt darauf an, was man unter Kultur versteht, doch so finde ich, dass im Landesinneren so Einiges zu finden ist.

    Hier muss ich Dir eindeutig zustimmen - zumindest wenn es den normalen Durchschnittsurlauber betrifft.
     
    #6 16. Januar 2014
  7. elmolinero
    elmolinero New Member
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    Aus meiner Erfahrung sage ich :

    Die meisten Urlauber wollen baden und faulenzen, ging mir früher auch so.
    Ich muß aber sagen daß zumindest in meiner Wahlheimat, die nördliche Costa Blanca nicht wirklich viel zu sehen ist außer der Landschaft.
    Das hat man aber auch schnell durch.

    Viele Orte an der spanischen Küste sind aber auch unattraktiv, z.b.
    die ganzen Durchgangsorte wie Ondara, Gata de Gorgos, Oliva, Pedreguer usw. usw.
    Gibt auch schöne Ecken finde ich z.b.
    Xativa, Polop, Bolulla, Teile von Valencia, Altea usw.

    Allerdings fande ich die kulturellen Angebote für mich nicht ausreichend und interessant genug.

    Von daher ist und bleibt Spanien ein klassisches Urlaubsland und meiner Meinung nach wäre es sehr zu begrüßen wenn die Deutsch-und Englischkenntnisse der Spanier besser wären.
    Es geht nicht darum ob man in Deutschland besser Englisch kann ( man kann), sondern darum daß man den Touris einfach einen besseren Service in ihrer Sprache bieten kann, was die Konsumfreudigkeit steigert.
     
    #7 16. Januar 2014
  8. Gunther
    Gunther Member
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    Hallo,

    ja das stimmt!

    Manchmal hat man das Gefühl, die Spanier denken man wäre ihnen --- Sorry---

    " vom Arsch abgefallen " :(

    Wenn man als potentieller Kunde z.B. beim Baustoffhändler erkannt wurde, ändert sich die Geundhaltung gravierend.

    Gruß Gunther
     
    #8 16. Januar 2014
  9. baufred
    baufred Well-Known Member
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    ... na dann werd ich mal als "Nutznießer" der Costa Blanca-Süd => Vega Baja meinen Senf dazugeben:

    in den letzten 25 Jahren sind bei mir etliche "Hot-Spots" in Spanien gelistet, die ich arbeitsmäßig wie auch als Touri zu "erleben" gelernt habe - mal in Stichworten:

    "Großraum" Barcelona etwa 2 Jahre lang beruflich > bis weit ins Landesinnere incl. "Steps" bis Andorra, Madrid, Benidorm, Cordoba, Ronda, Cartagena, Granada, Malaga ... bis zu unserer "Landung" an der Costa Blanca-Süd ...

    Wer sich wirklich mit der spanischen Geschichte mal ein wenig auseinandersetzt, findet automatisch auch den Zugang zur Kultur"bandbreite" von der Vergangenheit bis in die Gegenwart und hat damit viel - speziell im gesamten südlichen Spanien - zu entdecken.

    Wenn mann/frau sich dann auch noch mit der Sprache "anfreundet" erhöht die "Erlebnistiefe" der zu entdeckenden "Kulturschätze" in Bauwerken und am lebenden Objekt noch mal mindestens um den Faktor 10 ...

    ... und, obwohl wir meinen, jetzt nach mehr als 20 Jahren "unsere" Ecke zu kennen, kommt es doch immer wieder zu Begegnungen der "dritten" Art ... und man entdeckt immer wieder noch sehr spezielle lokale Besonderheiten, die ich immer wieder gerne aufsuche ... nur mal 1, 2 Beispiele: die Cuevas von Rojales, die sehr hoch gelegene Burgruine von Guardamar mit einer - bei klarem Wetter - spektakulären Fernsicht aufs Meer und entlang der Küste ... oder in Elche den größten Palmenhain Europas - es ist immer wieder ein Vergnügen dort spazieren zu gehen ... man muß halt mit offenen Augen durchs Land gehen und weniger auf die touristischen Effekthascher hereinfallen, im Entdecken der kleinen Details liegt eigentlich der Spaß verborgen ...

    ... und jetzt mach ich meine Tür wieder zu ... :cool:

    Saludos -- baufred --
     
    #9 16. Januar 2014
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16. Januar 2014
  10. bini
    bini Member
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    baufred

    ::daumen:::daumen:::daumen:
     
    #10 16. Januar 2014
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