Tiere aus dem Tierheim

Dieses Thema im Forum "Allgemeines zum Thema Spanien" wurde erstellt von SabrinaF1982, 23. März 2011.

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  1. Rosca
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    Genau, das isser, der Schatz :p der mir zuerst von Deinen Hundis aufgefallen ist, weil ich dachte, ups schaut genau aus wie meine Riesen-Semmel bloss in Braun... :) ;)
     
    #71 19. April 2011
  2. Rosca
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    Ja, wirklich schlimm *g da ich ja seit Jahren mehr oder weniger immer schwarze, respektive dunkle Hunde beherberge, habe ich auch immer irgendwie "dunkle" Fotos, selbst wenn ich mit Blitz fotografiere... :)

    (mag allerdings auch an meiner Digi liegen, die ist nicht besonders hochwertig, dafür war sie aber auch preiswert und macht trotzdem Fotos ;) )

    Jaaa, die beiden lieben sich... ;):luff: (sag' auch immer, ist mein "Senioren-Ehepaar").
     
    #72 19. April 2011
  3. Lloreter
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    Ja, solange es für das Tier erträglich ist. Aber es gibt genug Krankheiten, bei denen die Spritze für das Tier wirklich eine Erlösung ist. Ein totkrankes Tier sich quälen zu lassen, obwohl eine Heilung/Rettung ausgeschlossen werden kann, ist grundverkehrte Tierliebe. Ich nenne nur ein Beispiel: Vor zig Jahren hatten wir eine Katze, die an FIP im fortgeschrittenen Stadium litt. Das arme Tier konnte kaum noch laufen (mit 2,5 Jahren) und hätten wir sie nicht erlösen lassen, wäre das arme Tier qualvoll erstickt. Hälst du das für besser als die Spritze? Denn genau hier ein Tier vorsätzlich leiden zu lassen, wäre Tierquälerei.

    Und jetzt noch mal zu der Frage vom Threadanfang:
    Wir haben uns hier in Spanien in Tossa im Tierheim einen Hund geholt, bei dem wir lediglich für die Kosten für Impfen, Entwurmen, Entflohen und Chippen aufkommen mussten. Das ganze hat uns dann 32 Euro gekostet. Und dieses spanische Tierheim hat sich vor der Zusage erst unsere Verhältnisse schildern lassen, wie das Tier untergebracht wird, um zu klären, ob wir es überhaupt bekommen. Und nach 2 Monaten kam der Tierheimchef zur Nachkontrolle, auch hier in Spanien.
     
    #73 19. April 2011
  4. Rosca
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    Hola Traveller,

    es tut mir sehr leid, dass Dein Hund früher als erwartet verstorben ist.Ich kann nachempfinden, wie schlimm es ist, wenn man doch noch auf eine gute Zeit hofft, und dann kommt es anders... mein kleiner Bolet war auch Herzpatient, der letzte sehr heisse und schwüle Sommer, hatte seinem Herzen sehr zu schaffen gemacht, und ich hatte auch noch nicht erwartet, dass er von uns geht...


    Ja, das stimmt... man sollte allgemein Engagement für die wünschen, die sich nicht selbst helfen können :) wenn ich mir das so überlege, habe ich privat eigentlich nur mit lieben Menschen zu tun, die sich für Tiere einsetzen, und die meisten setzen sich auch für Menschen ein, für Kinder, für Sozialschwache,... glaube, es kommt eher selten vor, dass da jemand nur eine "Baustelle" hat :)


    Ich sehe es nicht so, denn ich habe die Hoffnung, dass es auch durchaus, vielleicht nicht unbedingt primär die innere Einstellung, aber zumindest die Handlungsweise der Leute (und letztendlich dadurch die Einstellung) ändern kann, wenn mal ein Exempel statuiert würde (und wenn nur ein Betrag an ein Tierheim gezahlt werden muss von den kaltherzigen Haltern und dem skrupellosen Tierarzt, ein Bedürfnis wäre mir lediglich ein Richterspruch zugunsten der Gerechtigkeit wehrloser Tiere).Ich halte es für wichtig, dass Signale gesetzt werden und signalisiert wird, dass es nicht nur gesellschaftlich (ich glaube, die meisten Menschen heissen Blacky's sinnlosen Tod nicht gut), sondern auch vor dem Gesetz nicht toleriert wird, dass man sich auf eine solche wie der geschilderten Weise, eines überflüssig gewordenen Tieres entledigt...

    Dazu gehört, dass das vorhandene Tierschutzgesetz auch angewandt und umgesetzt wird, denn nicht umsonst haben wir es ja.Wenn tierschutzwidriges Verhalten nicht zur Anzeige gebracht wird, obwohl das Gesetz klar dafür steht (wie hier "im Fall" von Blacky), glaube ich auch nicht, dass ein Umdenken zugunsten der Tiere eintreten wird...
     
    #74 19. April 2011
  5. Rosca
    Rosca New Member
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    Da bin ich vollkommen bei Dir, Lloreter :) früher war ich auch immer vehement gegen die Euthanasie bei kranken, sterbenden Tieren... natürlich bin ich auch jetzt nicht grundsätzlich dafür, aber das muss man meiner Meinung nach im Einzelfall und in der jeweiligen Situation entscheiden, und sehen, ob es sich um ein normales Sterben handelt, das sicherlich selten "schön" ist, für Menschen wie für Tiere, oder ob es um ein qualvolles "Krepieren" geht...

    Das Sterben und der Tod meiner erste beiden Hunde war sanft, aber das Sterben und der Tod meines dritten verstorbenen Hundes war ein Alptraum, der sich so niemals mehr für eines der Tiere, die unter meiner Obhut stehen, wiederholen soll.Deshalb würde ich die Entscheidung für oder gegen eine sanfte Euthanasie inzwischen individuell vom Sterbeprozess abhängig machen...
     
    #75 19. April 2011
  6. Gast4607
    Gast4607 Guest
    Noch eine schnelle Antwort dazu:

    Wer angezeigt wird, geht in die Verteidigungshaltung und mauert sich in seiner Sicht ein, da er nicht bestraft werden will. Daher baut er Gegenargumente auf und verbeisst sich darin. Daher wird sich in ihm nichts ändern. Das kann nur durch Dialoge ohne Strafandrohung geschehen.

    Du unterstellst "kaltherzige Halter". Woher weisst Du das?
    Vielleicht haben diese Leute aus einer anderen Herzensmotivation gehandelt, welche Du nur nicht verstehst. Denn einen 14 jährigen Hund noch in neue Hände zu geben, ist ein grosser emotionaler Akt und ist auch mit der Angst verbunden, dass dieser möglicherweise in falsche Hände kommt und dadurch dann leiden muss. Wie sollen diese Leute jemanden Fremden (Dir) blind vertrauen und dem ihren (geliebten) Hund überlassen. Wer solange einen Hund hatte, der liebt diesen auch und gibt diesen im Alter nicht leichtfertig ab, sondern meist aus einer schwierigen Lebenssituation.

    Mich würde da nun auch ein Statement dieser Leute interessieren und nicht nur Deine Sicht. Und das Dich Tierarzt und Tierheim unterstützen sagt nichts aus. Denn eigentlich ist es nicht Deine Aufgabe da tätig zu werden, sondern deren Aufgabenbereich. Die müssten dies verfolgen, wenn es gegen deren Statuten verstösst. Wenn sie das Dritten überlassen, wollen sie selber aus der "Schusslinie" bleiben, da sie wissen, das es wahrscheinlich erfolglos ist.
     
    #76 20. April 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20. April 2011
  7. Gast4607
    Gast4607 Guest
    Wenn der Mensch (Besitzer) emotional loslässt, sterben solche Tiere in der Regel von alleine, wenn man diese lässt.
    Viele Menschen klammern sich an ihr Tier, werden von Tierärzten dabei (gute Kundschaft) unterstützt und diese Tiere können dadurch nicht natürlich gehen.

    Auch Menschen ersticken letztlich im Sterben. Denen wird mit Medikamenten nur der Schmerz genommen. So wird das Sterben erleichtert.
    Genau das sollte auch Tieren zustehen!
    Die Todesspritze ist eine Bequemlichkeit des Menschen und auch nur möglich, da Tiere juristisch als Sache bewertet werden und nicht als Individuen.
    Auch Tiere sollten eine schmerzfreie Sterbebegleitung erhalten. Dass das geht habe ich in einem Stuttgarter Tierheim vor einigen Jahren erlebt.
     
    #77 20. April 2011
  8. Gast4179
    Gast4179 Guest
    Ich lese hier zu viele wenns.....

    Man muss den Fall einzeln begutachten.

    Moooin :)
     
    #78 20. April 2011
  9. Gast4179
    Gast4179 Guest
    Ich habe einmal einem Hund die finale Spritze geben lassen.

    Die Situation verfolgt mich heute noch in meinen Träumen.

    Eine kleine Hündin, die von mir versorgt wurde (war eigentlich der Hund des Nachbarn, aber er hatte kein Interesse an ihr.) kam eines Tages komplett zerbissen zu mir auf die finca. Das Fell hing in Fetzten an ihr runter.

    Ich vermute mal, sie hat, wie so oft, in den Schüsseln der Boxer eines anderen Nachbarn stibitzt. Sie hatte bei mir regelmässig Fressen, aber alte Gewohnheiten lassen sich schlecht abgewöhnen, ihr altes Herrchen gab ihr selten etwas.

    Sie war die Mama meiner zwei Kleinen, aber viel kleiner.

    Ich hab sie zu meiner Tierärztin gebracht und wir versuchten sie zu retten, da es nicht so aussah, als ob die inneren Organe angegriffen gewesen wären. Wir haben eine Woche versucht sie zu stabilisieren. Mal war sie bei mir zu Hause mal in der Tierartzpraxis am Tropf. Sie konnte aber nichts bei sich behalten. Futter frass sie nicht und Wasser spukte sie sofort wieder aus.

    Irgendwann war der Punkt erreicht wo ich sagte, stopp. Das Tier leidet ja fürchterlich. Chica sah mich so flehendlich an. Der Kampf hatte sie sehr geschwächt. Wir beschlossen sie zu erlösen.

    Ich weiss nicht, ob ich in einem ähnlichen Fall noch mal 700 Euro ausgeben würde, wir sind schliesslich keine Millionäre.

    Es war nur Geldschneiderei, zumindest mal nach dem 2-3 Tag.

    100 Euro noch das Einschläfern. Der Abdecker sollte nochmal
    200 Euro kosten. Wir haben sie an ihrem Liebelingsplatz begraben unter unserem Chirimoyabaum, etwas erhöht, wo sie alles sehen konnte.
     
    #79 20. April 2011
  10. Nicki
    Nicki Member
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    Ich musste letztes Jahr im November meinen kleinen Terriermix einschläfern lassen er war 6 Jahre alt. Nach einen Rotweiler Attacke ( der hatte ihn ins Rückrad gebissen) sein gesamter Hinterleib war gelähmt er konnte nicht einmal mehr sein Geschäft machen. Ich war in CS bei einem Spezialisten der hat ihn Untersucht und mir danach mitgeteilt für meinen kleinen wäre es besser wenn ich ihn Einschläfern lassen würde. Auch mit einer Operation hätte er keine große Chance. Die Endscheidung fiel mir sehr schwer denn ich hatte ihn von klein auf bei mir. Aber für meinen kleinen Strolch war es so besser.
    Ich würde mich immer wieder so Endscheiden wenn ich das Leiden dadurch verkürzen kann werde ich es auch so machen und das hat nix damit zu tun das ich so etwas nicht sehen kann sondern damit das ich der Meinung bin das ein Tier sich nicht unnötig Quälen muss.
    LG Nicki
     
    #80 20. April 2011
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