Förderschulen ( Sonderschulen)

Dieses Thema im Forum "Allgemeines zum Thema Spanien" wurde erstellt von manu8874, 24. Juni 2007.

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  1. Sidona
    Sidona New Member
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    Manu - du suchst in Spanien eine spanische Schule und hast gegoogelt ohne spanisch zu sprechen - sag mir bitte nicht du hast auf Deutsch gegoogelt und wunderst dich jetzt, dass du nichts gefunden hast... :shock:
     
    #11 25. Juni 2007
  2. Gato
    Gato New Member
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    Hallo!

    Ich meinte damit, an manchen Schulen gibt es Nachhilfe, an manchen nicht. An unserer gabs das nicht, und wir mussten das hier erst gegen die Trägheit des Schulleiters und gegen die Turbobürokratie durchsetzen.

    Wegen gut durchdacht. Ich meine, wenn euch Murcia vorschwebt, warum fahrt ihr nicht mal hin und schaut euch da die Schule/n an und besprecht die Probleme und Gegebenheiten mit dem Schulleiter?

    Ich hab drei Kids, wenn ich umziehe schau ich mir als erstes die Schule an. Wenn sie mir nicht gefällt wars das.

    Sorry, aber so wie du dich vermittelst klingt das nach allem möglichen, aber nicht durchdacht.

    Was für Probleme hat denn dein Sohn im Konkreten? Rechtschreibprobleme/Legasthenie?

    Falls ja, rate ich dir dringend ab ihn so einem grossen Break auszusetzen. Die Chance dass er in Spanien dann Anschluss am Lehrstoff findet ist sehr gering.

    Desweiteren hat er hier ohne dass er Abitur macht kaum eine Chance einen Ausbildungsplatz zu finden, besser wäre ein Studium z.B. im technologischen Bereich, da hier doch eine Zukunftsperspektive besteht.

    Und wie schon gesagt, Sonderschulen gibt es in Spanien nicht. Da musst du dich schon drauf einstellen dass ihr als Eltern euren Sohn selbst fördern müsst...was natürlich ohne entsprechende Sprachkenntnisse unmöglich sein wird.

    Gruss

    Gato
     
    #12 25. Juni 2007
  3. woody
    woody New Member
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    Hola Cortijero,

    deine Nachricht klingt in meinen Augen sehr zweideutig. Auf der einen Seite war für dich vor 20 Jahren Spanien das gelobte Land, auf der anderen Seite würde ich sagen, hat sich bei deiner Negativauflistung, bis auf die hohen Immobilienpreise, gegenüber vor 20 Jahren nichts geändert hat.

    Ich habe da im Vorfeld andere Erfahrungen gemacht. Im schulischen, im sozialen und gesundheitlichen Bereich hat es sogar positve Fortschritte gemacht. Teilweise besser, als in Deutschland. Was weisst du nach 20 Jahren noch von Deutschland? Hier findet der Rückschritt pur statt.
    Klar das A und O einer Auswanderung ist die genaue Planung. Aber deshalb muss man doch nicht alles miesmachen, vor allen, wenn man selber schon 20 Jahre dort lebt.
    Mich beeindruckst du damit nicht,
    Nichts für Ungut, aber das musste rauss.
    Saludos Woody
     
    #13 25. Juni 2007
  4. Cortijero
    Cortijero New Member
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    Woody, ich wollte dich bestimmt nicht beindrucken- warum auch. Aber du solltest auch in Spanien mal hinter die Kulissen schauen. Fast 50% der Spanier leben mittlerweile an der Armutsgrenze. Die Kinder leben noch ewig bei den Eltern auf engstem Raum, da sie sich keine eigenen Wohnungen mehr leisten können. Die Korruption gerade im Baugewerbe hat immense Ausmaße angenommen. Die Mittelmeerküste wird zubetoniert, das Grundwasser wird immer weniger und trotzdem noch zur Bewässerung von immer neuen Hotelanlagen und Golfplätzen mißbraucht. Der Müll wird wild in der Gegend entsorgt. Laut neuester Pisa-Studie ist die Schulbildung in Spanien mit die schlechteste Europas. Die Kriminalität ist am Steigen- auch der Drogenkonsum. Der monatliche Durchschnittsverdienst liegt bei 650€, allerdings ist da die Schwarzarbeit nicht berücksichtigt. Aber durch die niedrigen Löhne sind auch die Renten sehr niedrig. Wer da kein Wohneigentum hat, landet schnell auf der Straße. Die spanischen Haushalte sind total überschuldet.
    Das sind alles Fakten- keine Schwarzseherei. Da von Fortschritt zu sprechen, ist schon sehr optimistisch. Aber ich gebe dir Recht. Ein paar Dinge haben sich zum Positiven verändert. Als wir hierher kamen, waren die meissten Spanier vom Lande noch Analphabeten und Tagelöhner. Heute sind die Dörfer zum großen Teil verlassen, da die Jugend auf bessere Arbeitschancen in der Stadt hofft. In den Städten wird viel gebaut. Betonierte Karnickelställe für viel Geld. Hier in Sevilla werden Wohnungen für junge Leute angeboten- 30qm für 150.000 €! Aber es wurde in der Stadt viel getan, um den Verkehr aus der Stadt zu halten und zum Ausbau von Fußgängerzonen, Metro, Nahverkehrsnetz.
    Wie ich schon sagte, jeder Auswanderer kann sich sein Traumland aussuchen. Aber ob ein bißchen Sonne, Strand und Sangria die negativen Seiten Spaniens ausgleichen? Ich befürworte das Auswandern, wenn man keine Kinder hat und damit nur sich selber verantwortlich. Wenn es nicht funktioniert, ist man um eine Erfahrung reicher. Aber sobald Kinder da sind, würde ich mir das mit dem Auswandern 3x überlegen. Die Verantwortung, meinen Kindern vielleicht durch meine egoistische Einstellung die Zukunft verbaut zu haben, ich würde die nicht übernehmen wollen. Eine deutsche Familie in unserer Nähe, der Sohn hat in D erfolgreich das Gymnasium besucht. Hier hat er mal gerade so den Hauptschulabschluß geschafft und sitzt jetzt ohne Ausbildungsplatz da. In D hätte er vielleicht studieren können. Hat sich das gelohnt?
     
    #14 25. Juni 2007
  5. Gato
    Gato New Member
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    Hallo!

    Da muss ich mich Cortijero anschliessen, und die Liste ist noch länger.

    Klar gibt es gewisse Fortschritte, wäre auch seltsam wenn es die nicht gäbe, aber verglichen mit Deutschland steckt hier vieles fest.

    Soziales Netz, immer noch Fehlanzeige, da hilft nur die Grossfamilie.

    Meinungsfreiheit in den Medien, Fehlanzeige. Bestimmte Themen wie Kritik am Königshaus, Der gängigen Folter in den Gefängnissen und Verhörstuben etc. werden aus der Berichterstattung und Diskussion völlig ausgeklammert.

    EU-Gelder sind willkommen und werden teilweise in unsinnigste Projekte verhetzt, einschliesslich Korruption.

    Die Umweltverschmutzung ist immer noch, besser gesagt immer mehr ein Riesenproblem. Das Verhältnis zur Natur praktisch kaum vorhanden.

    Die Korruption hat mittlerweise in Spanien ein Ausmass angenommen, davon träumt die Cosa Nostra....ich könnte da einiges erzählen. Auch du Woody wirst sie in deinem Sektor noch kennenlernen.

    Kleines Beispiel aus unserem 600 Seelendorf in dessen Peripherie unsere Finca liegt. Bei der vorletzten Wahl wurde ein neuer Alcalde hier gewählt. Dieser hat dann erst mal den Dorfplatz, das Rathaus, Wege und Strassen neu gemacht. Klingt gut? Eigentlich schon, denn es war zum Teil nötig. Allerdings hat er das alles mit seiner eigenen Firma erledigt, ohne jede öffentliche Ausschreibung. Auch die Rechnungen waren völlig überteuert, Kumpels von ihm bekamen Riesenzuwendungen für kleine Zulieferedienste.

    Vor ein paar Wochen war wieder Wahl, was glaubst du ist passiert?

    Genau, der Mann wurde mit enormen Stimmenzuwachs ( 1. Wahl 51%, jetzt 79%) wieder gewählt, denn der Spanier steht auf solche Karrieretypen, die einem zeigen wo es lang geht. Zur Wahl ist er mit seinem neuen ML vorgefahren, den er sich in der Kurzen Zeit "verdient" hat, neben seiner Luxusvilla in der Stadt, die er Cash bezahlt hat.....

    Also stell dich gut mit deinem Alcalden, denn er bestimmt über das was bei dir geht oder nicht geht. Ich hab Krieg mit meinem reaktionärem Bürscherl, aber ich kann es mir leisten. Allerdings werden wir trotzdem in eine andere Gegend ziehen, weil wir uns nicht mit diesen letztendlich feudalistischen Strukturen wohlfühlen. Soviel zu Demokratie in Spanien.

    Wenn wir nicht selbstständig wären könnte ich nicht so gut schlafen. Heute wäre Spanien trotz aller Liebe zu manchen Gegenden und Leuten nicht mehr unbedingt das Land meiner Wahl.

    Noch ein Besispiel am Schluss, weil doch wesentlich. Nach Meinung spanischer Spezialisten ist die Wasserversorgung in Spanien bei dem jetzigen Verbrauch noch 10 Jahre garantiert. Sollte der momentane Bauboom in dem Ausmass beibehalten werden, und auch die unkontrollierte Wasserverschleuderung in den Touristenzentren usw., dann nur noch für 5 Jahre.

    Noch eine persönliche Statistik von mir: von 1000 Leuten die sagen sie wollen nach Spanien auswandern machen es dann tatsächlich 10.

    Von den 10 sind dann nach 2 Jahren nur noch max. 2 da.

    Gruss

    Josh
     
    #15 25. Juni 2007
  6. Gast1975
    Gast1975 Guest
    Hallo,

    ich hab keine Kinder, keine Ahnung von Schulen, möchte aber trotzdem mal meinen Senf dazu geben, da ich ja auch schon über sieben Jahre hier bin: komme gerade aus Deutschland zurück (fahre so 2-3x im Jahr) und war wieder mal extrem erstaunt über viele Dinge, die sich da verändern, die wir hier gar nicht so mitkriegen. Eine Sache vor allem hat Spanien Deutschland voraus, und das ist die Einstellung. Habt Ihr schonmal einen Spanier jammern gehört? Hier wird geackert, zusammengehalten, das Leben genossen und die Erfolge, die man erzielt gebührend gefeiert. In Deutschland höre ich immer, wie schlecht es doch allen geht, pipapo, da krieg ich immer Zustände. Soweit zum Subjektiven.
    Was die Fakten angeht: auch in Deutschland stand in allen Zeitungen, die Pisa-Studie hätte gesagt, die Kinder seien die faulsten und schlechesten in ganz Europa. Was das Sozialsystem angeht: in Deutschland ist alles abgedeckt, und trotzdem muss mein Vater 2.500 Euro für ne Zahnbehandlung zahlen Wo ist da der Unterschied?

    Für mich persönlich zählt vor allem das Subjektive, die "weichen Standortfaktoren" wie man so schön sagt. Aber natürlich ist es was anderes, wenn man die Verantwortung für Kinder hat, da würde ich mich auch sehr, sehr gut informieren, mit denen vorher öfter hinfahren, sie vielleicht mal in ein Ferienlager mit spanischen Kindern schicken (gibts auch zweisprachig), und vor allem: selber absolut diskussionssicher Spanisch lernen (und da sind zwei Jahr nicht viel)! Sonst wird man nicht ernst genommen (wird man als nicht-gut-deutsch-Sprechender in D ja auch nicht).

    Jedenfalls viel Erfolg, wenns klappt kann es gerade für Kinder glaube ich eine gute Bereicherung sein.
     
    #16 26. Juni 2007
  7. Gato
    Gato New Member
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    JA!

    Am laufenden Band. Hat wohl damit zu tun dass wir viel mit Eltern zu tun haben und viele Kundenkontakte etc.

    In Deutschland wird viel auf hohem Niveau gejammert, hier auf niedrigerem, beides jedoch in eher passiver Form. Schuld sind immer die anderen oder die da oben. Ich kann deine Einschätzung insofern nicht teilen.

    Liegt wohl aber auch daran dass es DEN Spanier nicht gibt, sondern viele verschiedene Kulturen und Charaktere auf der iberischen Halbinsel.

    Was die Schulbildung in Spanien betrifft, wenn du eigene Kinder hast, spätestens dann wirst du mit dem niedrigen Level konfrontiert.
    Ein Spanischer Abiturient liegt etwa auf dem stofflichen Level der 9. Klasse Hauptschule in D.

    Die Fremdsprachenlehrer (English und Französisch) haben auch nach Jahren Berufserfahrung eine dermassen schlechte Aussprache/Grammatik drauf, wir sind nur noch am hinterherkorrigieren und betreiben Schadensbekämpfung.

    Kinder von hier, welche seit 5 Jahren English in der Schule haben sind tatsächlich nicht in der Lage in einen englischen Laden zu gehen und ein Brot und ein Stück Käse einzukaufen...das liegt aber nicht an den Kindern.

    Ich musste mir vor kurzem von einen Einheimischen anhören, dass Deutschland neben Amerika liegt, so hat er das in der Schule gelernt.

    :roll:

    Und der Euro ist das deutsche Geld, was jetzt in ganz Europa als Währung gilt. In Skandinavien lernen die Kinder weniger als die spanischen, weil die keine Bücher haben...auch so eine Info eines Klassenlehrers an die Schüler.

    Wir haben den Vorteil dass unsere Kinder keine Lernprobleme haben sondern jeweils die Klassenbesten sind. Das liegt zum Teil an unserem Engagement daheim bei den Hausaufgaben und den Zielen welche unsere Kids haben. Sie wollen später alle im Ausland studieren.

    Kinder die eh schon Lernprobleme in D haben und dann noch die Sprache erst lernen müssen hätten auf unserer Schule absolut keine Chance.
     
    #17 26. Juni 2007
  8. Sidona
    Sidona New Member
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    Es kommt - wie Gato sagt - darauf an wo man ist, Stadt/Land - Nord/Süd. Ich habe ja hauptsächlich mit der Bevölkerung von Medina Sidonia zu tun und kann eigentlich nur dafür sprechen. Medina war am Ende der Diktatur ein paar Jahrunderte zurück und ein Grossteil der Bevölkerung arm wie Kirchenmäuse. Hier jammert niemand - höchstens um Werte aus früherer Zeit (so im Stil "die Kinder waren früher höflicher"), es ging und geht stets aufwärt, oft bescheiden, aber es geht dem Einzelnen doch ständig etwas besser.

    Dagegen ging es in Deutschland in letzter Zeit stets etwas abwärts und das Gejammere ist gross. Oft wird aber vergessen dass der Level sehr hoch war - man fliegt immer noch in Urlaub, aber halt nicht mehr Linie ins 4Stern, sondern Billigairline in eine Appartment. Oder wie mal jemand sagte - Jammern mit dem Porscheschlüssel in der Hand. Sicher gibt es hier in D viele Leute denen es nicht so gut geht, besondern bei längerer Arbeitslosigkeit, oft geht es ihnen aber immer noch besser wie vielen Leuten im Ausland, wo die soziale Absicherung doch nicht so toll ist.
     
    #18 26. Juni 2007
  9. Cortijero
    Cortijero New Member
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    Hola Borrasca, ich höre auch Spanier jammern über die gestiegenen Lebenshaltungskosten bei gleichbleibend niedrigen Löhnen. Es wird viel diskutiert, lamentiert, aber auch gefeiert. Es stimmt schon, die Spanier sind keine chronischen Nörgler und der Zusammenhalt ist größer. Um aber in den Genuß dieses Zusammenhaltes zu kommen, muß ich die Sprache perfekt beherrschen und mich nicht in Ausländerghettos verstecken.
    Über die Pisa-Studie kann man sich sicher streiten. Fakt ist aber, daß ein deutscher Facharbeiter in der ganzen Welt begehrt ist. Die deutsche Ausbildung zählt noch etwas. Und ein deutscher Gymnasiast ist in der Lage ohne Probleme ein Austauschjahr im Ausland zu absolvieren. Wir haben das bei unserer Tochter selbst erlebt. Sie lebt und studiert in D. So sind wir also immer noch gut über die Entwicklungen in D informiert. Sicher hat sich in D viel verändert, aber man wird sozial immer noch gut abgefangen. Hier in Spanien bist du ganz schnell weg und vergessen. Da gibt es keine Hilfe vom Staat.
    Und was deinen Vater betrifft. Ich will nicht klug reden. Aber hätte er die Zahnbehandlung nicht auch im Ausland machen lassen können? Als EU-Bürger hat er das Recht, sich überall in der EU behandeln zu lassen. Selbst hier in Spanien wäre ihm die Behandlung sicher billiger geworden. Und die Qualität ist genauso gut.
    Aber das genau ist der Punkt, den du angesprochen hast. Die Deutschen jammern lieber.
     
    #19 26. Juni 2007
  10. Mariposa
    Mariposa New Member
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    Der Unterschied bei den Meckerern in D. und Spaniern ist, dass die Spanier eher einen Grund haben. Meine Mutter muss grundsätzlich gegen reden. Wenn ich sage, eine Immobilie könnte ich nie zahlen,
    dann sagt sie, in D. kann man das auch nicht, auch wenn sie gerade ein Haus mit Garten verkaufen will, für das sie im Moment nicht mal 200.000 Euro bekommt. (Kaff, Raum Frankfurt/Main).

    Und da sie das erste Mal gesehen hat, wie ich wohne: „Solange, du nicht richtig Geld verdienst und keine Kinder hast, ist es ja in Ordnung wie du wohnst.“ Ich verdiene ja „nur“ zur Zt.„2000 Euro netto, 500 mehr als sie, aber es passt nicht in ihre Vorstellung, dass man soviel für so wenig „Wohnniveau“ zahlen muss und damit sogar glücklich ist.
    Schliesslich ist Spanien doch billig. Hauptsache meckern, das tun sie alle, ich finde nur selten eine gute Begründung.

    Sonst finde ich schon, dass die Deutschen mehr meckern, eben wie Sidona gesagt hat, es halt auch mal bergab geht. In Spanien gibt es halt noch so viel zu verbessern, dass es auch noch besser werden kann.

    Und da ist der Punkt. Gerade ich als mittendrin Person finde, „habe es am schlimmsten“. Wenn man nur das Eine kennt, dann vermisst man nicht so viel vom anderen, aber wenn man beide positiven und negativen Seiten kennte, hätte man gerne den perfekten Mix, den es nun mal nicht gibt.

    p.s. Ich meckere aber eher selten. :lol:
     
    #20 26. Juni 2007
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