Autoimportation und -umschreibung

Dieses Thema im Forum "Allgemeines zum Thema Spanien" wurde erstellt von finorico, 6. November 2010.

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  1. finorico
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    Autoimportation und -umschreibung
    Hi; maruja, verstehe ich vollkommen, einen Wust von Bürokratismus in einem Satz zu sagen ist das Ende „ich weis genau so viel wie vorher“. Mir ging es genauso, in der Zwischenzeit hab ich mir angewöhnt Kopien von Dekreten aus ES oder EU mit zunehmen, wenn der liebe Sachbearbeiter nach fünf Anläufen immer noch kapiert hat was ich will. Hat bisher funktioniert vom Ayuntamiento bis zum Notar. Hier ist auch der normale Büroablauf(Schlaf) der Infos wie in DE.
    Jedoch zum Thema Auto: Auch hier gilt die Grundlage ist man mehr als 183 Tage in Spanien.
    Es gibt in ES deutsche TÜV-Abnahmestellen zur HU mit deutschen Kennzeichen.
    Entschuldigung Entschuldigung langer Anhang
    INFO ADAC Bis jetzt gibt es nur wenige Änderungen, diese betreffen, wie üblich hauptsächlich die Kosten. Bzw., die übliche verspätete Regelung der ES-Gesetze Recht und Praxis der Kfz-Einfuhr nach Spanien
    Spanien ist eines der Länder, in denen es mit am häufigsten zu privaten Fahrzeugeinfuhren und demgemäß oft zu Fragen in diesem Zusammenhang kommt. Nachfolgend werden einige grundsätzliche Hinweise zu Recht und Praxis dieser Vorgänge gegeben.
    Personen, die Einfuhr- und Zulassungsformalitäten in Spanien selbst erledigen wollen, werden – trotz des Europäischen Binnenmarkts mit seinen Erleichterungen – sehr bald auf erhebliche Hindernisse stoßen.
    Es wird deshalb in den meisten Fällen anzuraten sein, sich an eine auf derartige Angelegenheiten spezialisierte Agentur (Gestoria) zu wenden, die gegen Gebühr die erforderlichen Besorgungen und Behördengänge übernimmt.
    Zulassungspflicht:
    Wird der Standort eines Kraftfahrzeugs von Deutschland nach Spanien verlegt - z.B. infolge Wohnsitzbegründung oder dauerhafter Stationierung des Kfz am Ferienort - so ist das Fahrzeug am bisherigen Standort abzumelden und am neuen in Spanien zuzulassen. Standort ist der Ort, von dem aus ein Fahrzeug regelmäßig zum Straßenverkehr eingesetzt und an den es nach Beendigung des Einsatzes zurückgebracht wird. Die Zulassung ist bei der örtlich zuständigen Straßenverkehrsbehörde (Jefatura Provincial de Tráfico) innerhalb von 6 Monaten nach Standortbegründung vorzunehmen. Es wird empfohlen, die Abmeldung in Deutschland erst durchzuführen, wenn die Zulassung in Spanien sichergestellt ist. Die Stillegung kann grundsätzlich auch von der Deutschen Botschaft und den Konsulaten in Spanien vorgenommen werden. Die Durchführung liegt jedoch in deren Ermessen; ein Rechtsanspruch auf diese Amtshandlung besteht nicht. Mit Standortbegründung in Spanien sind außerdem Vorschriften über das Zulassungsverfahren, bezüglich der Umsatz-, Zulassungs- und Kfz-Steuer, der Haftpflichtversicherung, der Technischen Untersuchung und der Gültigkeit deutscher Führerscheine zu beachten.
    Zulassungsverfahren
    Das Kfz-Zulassungsverfahren in Spanien ist mit einem gewissen bürokratischen Aufwand verbunden. Es ist daher üblich und wird empfohlen, Fahrzeuge durch ein dort ansässiges spezialisiertes Dienstleistungsunternehmen (Gestoria) gegen Entgelt zuzulassen. Folgende Dokumente sind dabei vorzulegen: Personalausweis oder Reisepaß Aufenthaltsgenehmigung (Permiso de Residencia); falls der Wohnsitz nicht nach Spanien verlegt wird, ist ausreichend: Grundbuchauszug über Immobilieneigentum (Escritura) Mietvertrag (Contrato de Alquiler) Meldebescheinigung der Gemeinde (maximal 3 Monate alt) bei Wohnsitzwechsel: Abmeldebescheinigung des Konsulats mit Bestätigung, dass der ständige Aufenthalt im (außerspanischen) Ausland beendet ist und länger als 12 Monate dauerte Kfz-Brief und Fahrzeugschein (z.T. wird eine spanische Übersetzung verlangt) Übereinstimmungsbescheinigung (Homologation) bezüglich der Betriebserlaubnis Prüfprotokoll der Technischen Untersuchung ITV Nachweis der Zahlung von spanischer Kfz- und Zulassungssteuer Nachweis, dass das Kfz nicht als gestohlen gemeldet ist (Unbedenklichkeitsbescheinigung des Kraftfahrt-Bundesamts – bei Besitzerwechsel)
    Zulassungssteuer
    Wird ein Kfz importiert und zugelassen, so ist grundsätzlich eine Zulassungssteuer (Impuesto de matriculación) zu entrichten. Diese beträgt bei Erstzulassung in Spanien für Benzinfahrzeuge: 7 % bis 1600 ccm Hubraum 12 % über 1600 ccm Hubraum Dieselfahrzeuge: 7 % bis 2000 ccm Hubraum 12 % über 2000 ccm Hubraum Geländewagen: 5 % mit Benzinmotor bis 1600 ccm 5 % mit Dieselmotor bis 2000 ccm 9 % für alle übrigen Geländewägen Bemessungsgrundlage ist jeweils der Zeitwert des Fahrzeugs. Dieser ergibt sich aus dem Neuwert abzüglich eines jährlichen Wertverlustes, welcher durch die Finanzbehörden anhand veröffentlichter Tabellen ermittelt wird. Annäherungsweise können als Wertverlust angesetzt werden: 20 % bei einem Fahrzeugalter bis zu 1 Jahr 30 % bei mehr als 1 bis zu 2 Jahren 40 % bei mehr als 2 bis zu 3 Jahren 5 % zusätzlich pro Jahr (bis maximal 75 %) bei mehr als 3 Jahre alten Kfz. Wird ein Fahrzeug nicht importiert, sondern in Spanien gebraucht gekauft und auf den neuen Eigentümer umgeschrieben, so entfällt die Zulassungssteuer. Es wird dann allerdings 4 % Übertragungssteuer (Impuesto de transmisión) erhoben. Bemessungsgrundlage ist wiederum der Zeitwert des Fahrzeugs. Die Zulassungssteuer entfällt ebenfalls, wenn das Kfz vor Zulassung in Spanien mehr als 6 Monate im Eigentum (nachzuweisen durch Kaufrechnung) einer außerhalb Spaniens ansässigen Person stand, diese sich mehr als ein Jahr dort aufhielt (Abmeldebescheinigung) und das Fahrzeug im Ausland auch versteuerte (Bescheinigung). Übertragungssteuer wird nicht fällig
    Umsatzsteuer
    Mit Öffnung des EU-Binnenmarktes am 1.1.1993 ist innerhalb der EU die Pflicht entfallen, bei Fahrzeugimport Einfuhrumsatzsteuer zu bezahlen, wenn das Kfz einer Privatperson zum persönlichen Gebrauch dient. Ist das Fahrzeug allerdings im Sinne des EU-Rechts als Neuwagen anzusehen, so ist in Spanien die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) in der dort jeweils fälligen Höhe (z.Zt. 16 %) auf den Nettokaufpreis zu entrichten. Neuwagen ist danach ein Kfz, dessen Erstzulassungsdatum längstens sechs Monate zurückliegt oder eine Fahrleistung von höchstens 6.000 km aufweist. Die in Deutschland entrichtete Mehrwertsteuer wird in diesem Fall zurückerstattet.
    Kfz-Steuer, Haftpflicht und TÜV
    Mit Ummeldung unterliegt das Fahrzeug den spanischen Vorschriften über die Kfz-Steuer sowie dem Erfordernis zum Abschluß einer Haftpflichtversicherung und der Vorführpflicht zur regelmäßigen technischen Untersuchung. 1. Die Kfz-Steuer (Impuesto municipal de circulación ) wird als Straßensteuer durch die Gemeinden erhoben. Sie ist örtlich unterschiedlich hoch und nach Motorleistung gestaffelt. 2. Die Kfz-Haftpflichtversicherung kann bei einem spanischen Versicherer abgeschlossen werden. Die Dienstleistungsfreiheit in der EU gestattet es auch, z. B. ein deutsches Unternehmen mit Niederlassung in Spanien zu wählen, wenn dadurch die Übernahme der Haftpflicht auch bei dauerhaftem Standort des Fahrzeugs in Spanien sichergestellt und dort dem Versicherer das Anbieten von Leistungen gestattet ist. Auskunft hierüber erteilt die jeweilige Versicherungsgesellschaft. 3. Die technischen Untersuchungen ("TÜV"/ITV - Inspección Tecnica de Vehículos) sind auch nach spanischem Recht in regelmäßigen Abständen durchzuführen. Diese werden in Spanien bei Pkw anläßlich der erstmaligen Zulassung fällig, bei 4-9 Jahre alten Fahrzeugen alle zwei Jahre, bei 10 und mehr Jahre alten Fahrzeugen alle 12 Monate
    Gültigkeit deutscher Führerschein
    Das EU-Recht (Führerscheinrichtlinie 91/439/EWG vom 29.7.1991) verpflichtet alle Staaten der Union, nationale Regelungen zu schaffen, nach denen Fahrerlaubnisse der anderen Mitgliedsländer zeitlich unbeschränkt anzuerkennen sind. Dies gilt sowohl für vorübergehende Aufenthalte (z.B. Urlaubsreisen) als auch für dauerhafte Niederlassungen (z.B. Wohnsitzwechsel). Die Anerkennungspflicht umfaßt dabei alle Ausführungen deutscher Führerscheine. Anerkannt wird grundsätzlich in dem Umfang, in dem die Fahrerlaubnis in Deutschland zum Führen von Kraftfahrzeugen berechtigt. Wer in Spanien seinen gewöhnlichen Aufenthalt nimmt, ist verpflichtet, seinen Führerschein innerhalb von sechs Monaten (gerechnet ab Aufenthaltsgenehmigung) bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde (Jefatura Provincial de Tráfico) registrieren zu lassen.(Wurde teilweise dch. EU-Recht aufgehoben) Der Fahrerlaubnisinhaber unterliegt damit u. a. auch den spanischen Regelungen über die in bestimmten Zeitabständen vorzunehmenden ärztlichen Untersuchungen.
    Bußgeld- und Strafvorschriften
    Wird in Spanien ein Fahrzeug benutzt, dessen Standort sich dort bereits länger als 6 Monate befindet, für das aber noch keine örtliche spanische Zulassung besteht, so ist dies rechtswidrig. Dieses Verhalten kann die Verhängung einer Geldbuße zur Folge haben. Ist aufgrund der unterlassenen Ummeldung auch keine spanische Kfz-Steuer bezahlt worden, liegt zudem ein Steuervergehen vor. Die nicht entrichtete Steuer ist dann nachzuleisten.
    Kanarische Inseln
    Für die Kanarischen Inseln gelten Sonderregelungen. Die Mitnahme eines Fahrzeugs dorthin unterliegt zum Teil anderen Vorschriften als auf dem spanischen Festland und den Balearen. Die aktuellen Bestimmungen können von den örtlichen Behörden erfragt werden.
     
    #1 6. November 2010
  2. Lilac
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    Da ich selten einen so gut formulierten, sachlichen und informativen Beitrag zum Thema Autoimportation und -umschreibung wie den von finorico las, habe ich eine spezielle Rubrik dafür angelegt. Vielleicht haben so auch andere Mitglieder und Gastleser die Möglichkeit, dieses Thema zu finden.
     
    #2 7. November 2010
  3. finorico
    finorico Active Member
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    TÜV-Abnahme in Spanien

    Meine Aussage zur TÜV-Abnahme in Spanien bezieht sich auf eine Anfrage bei der Guardiacivil-Tráfico, die Abnahme für die HU wäre die TÜV-Stelle in Barcelona. Soweit so gut.
    Machte nochmal Rückfrage auf Basis hab HU übersehen. Sh. Ergebniss
    Hoffe konnte über dieses Thema ausreichend Auskunft geben.

    Möchte aber dringend darauf hinweisen, dass die Guardia bei Kontrollen es so auf die schnelle nicht handhabt. Sondern das Fahrzeug beschlagnahmt, Führerschein einzieht, Strafe erteilt. Der Verdacht auf Steuerhinterziehung bleibt vorab im Vordergrund.
    :confused:
    Bei längeren Auslandsaufenthalten kann es vorkommen, dass - wie in Ihrem Fall - zwischenzeitlich die Prüfplakette abgelaufen ist. Von dem Halter des Kfz kann nicht verlangt werden, das Kfz rechtzeitig vor Ablauf des TÜV-Termins zur Untersuchung nach Deutschland zu bringen. Eine Anzeige wegen Verstoßes gegen § 29 StVZO kann erstattet werden, wenn die TÜV-Frist abgelaufen ist und sich das Kfz wieder in Deutschland befindet.
    Statt eines Verwarnungs- oder Bußgeldes kann eine gebührenfreie Mängelanzeige erfolgen, wenn der Halter nachweist oder zumindest glaubhaft macht, dass die Hauptuntersuchung bei der Ausreise aus Deutschland noch nicht fällig war und das Kfz danach ständig im Ausland gewesen ist. Das Kfz muss dann unverzüglich zur Hauptuntersuchung vorgeführt werden. Das Ergebnis der Prüfung ist im Anschluss der Anzeigebehörde (meist Polizeidienststelle) mitzuteilen. Das Kfz muss nach Überschreitung der deutschen Landesgrenze auch ohne Anzeige unverzüglich dem TÜV vorgeführt werden.
    Neben anderen Beweismitteln dient häufig ein Prüfprotokoll, das von einer ausländischen technischen Überwachungsstelle stammt, zum Nachweis oder zur Glaubhaftmachung eines längeren Auslandsaufenthaltes. Dieses Protokoll bescheinigt lediglich die Durchführung einer Überprüfung nach den in dem betreffenden Land geltenden Prüfkriterien. Das Prüfprotokoll besitzt nicht die rechtliche Qualität der in Deutschland von TÜV oder DEKRA erteilten Prüfplakette. Es ersetzt auch nicht die Eintragung im Kfz-Schein; die TÜV- Plakette und die Eintragung in den Fahrzeugpapieren stellen hoheitliche Akte dar, die nur von bestimmten deutschen Prüforganisationen oder Sachverständigen erbracht werden können.
    Ausländische Behörden können wegen Ablaufs der Prüfplakette keine Geldbuße verhängen. Ist das Fahrzeug jedoch infolge erheblicher technischer Mängel nicht mehr verkehrssicher (z. B. wegen übermäßiger Geräusch- oder Abgasentwicklung), kann eine Ahndung vorgenommen werden.
    Die Überziehung des Untersuchungstermins führt nicht automatisch zum Erlöschen des Versicherungsschutzes; wird das Kfz aber über einen längeren Zeitraum in einem nicht verkehrssicheren Zustand benutzt und war dieser Umstand für einen Unfall ursächlich, könnte aber eine „Gefahrerhöhung“ nach §§ 23 ff. VVG gegeben sein.
    Wird eine TÜV-Prüfung verspätet durchgeführt, beginnt die Frist für die nächste Hauptuntersuchung mit dem Fälligkeitsmonat der letzten Untersuchung. Die Frist für die Hauptuntersuchung wird „rückdatiert“ (seit 01.12.1999).
     
    #3 10. November 2010
  4. finorico
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    Addur bist du nicht doch auf Schiene mit Vorschriften und deren Handhabung
    von einem anderen Land lasch um zugehen? Trick 17 hilft weiter, was gute Freunde Dir raten auch ?????
    Kann mich nur voll Charo anschliessen mit Ihrem gutgemeitem Rat
     
    #4 11. November 2010
  5. Addur
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    Ja, Du hast Deinen Glauben verständlich ausgedrückt.
    Nur leider so wie das in Glaubensfragen so ist, der eine glaubt dran, der Andere nicht.
    Du hast die Gesetzeslage von vor drei Jahren gut geschildert, leider entspricht sie nicht mehr dem neuesten Stand.
    Du kannst in Europa dort leben wo Du willst und kannst auch Dein Auto mitnehmen wohin Du willst. Zoll und Raubritter sind nicht mehr der Stand der Dinge. :D
     
    #5 12. November 2010
  6. Lilac
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    Es freut mich, dass Du Dich mal wieder lesen lässt Addur!
    Ansonsten kann ich Dir nicht zustimmen. Es ist in Spanien nach wie vor teuer, einen Wagen z.B. aus Deutschland mitzubringen und ihn importieren zu lassen.
    Ruf doch Schertzes halber mal bei einer Gestoria an und frage nach. Und komm jetzt nicht damit, die Gestorias würden so hohe Gebühren nehmen. Je älter der Wagen, desto günstiger wird die Importation.
    Ein User hat doch eine genaue Liste drüber ins Forum gestellt, wenn ich mich recht erinnere. Schau doch einmal nach.
     
    #6 12. November 2010
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12. November 2010
  7. Addur
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    Warum? Das war eine ganz normale Ummeldung.
    Mit der französischen "Kart Griece" (ist in Frankreich Brief und Schein in Einem) zur Meldestelle in D mit neuem TÜV und schon wurde umgemeldet für 70 Euro mit neuem D Brief usw. Ich bin sogar vorher hier in D einige Zeit noch mit "Nummer von die Fronkreisch" gefahren, da ich wusste, daß die an der Vereinfachung der Gestze arbeiten. Dann war es soweit und "Viola... haben fertisch" :) Stichwort: Hauptwohnsitz / Nebenwohnsitz. Ist kein Problem und seit der EU alles legal. Warum Trick 17?

    Mit Trick 17 lebt in Spanien zwar jeder 2te. Ist aber gar nicht mehr nötig.
     
    #7 12. November 2010
  8. Addur
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    Brauch ich ja gar nicht, das hast Du ja gerade gemacht. :)

    Mit den Gestorias hab ich auch so meine Erfahrungen. Schön wenn die Sekretärin noch Deutsche ist, die mit hilft Landsleute abzuzocken.
    Es sind auch nur Rechtsanwälte die Geld verdienen wollen.
    Auf Malle will eine Gestoria 120 Euro für die Beschaffung einer NIF-Nummer, da werden Gebühren "vom Amt" berechnet, die es gar nicht gibt. Die NIF-Nummer kostet nichts, das wissen aber die Einwanderer-Frischlinge nicht und zahlen. Selbst mal zum Finanzamt fahren ist jedenfalls billiger.
    Jeder abgebrochene Jurastudent kann eine Gestoria eröffnen, das sagt schon mal alles. Die erstellten Steuererklärungen sind dem entsprechend.

    Wer auswandert sollte seine deutsche Gründlichkeit nicht mitnehmen.
    Auch in Spanien gilt: Dumm stellen ist nicht strafbar und beschleunigt die Integration um ein vielfaches. :D
     
    #8 12. November 2010
  9. Lilac
    Lilac Gesperrt
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    Addur eine N.I.E. Nummer kostet inzwischen sehr wohl etwas. Das sind zwar nur um die 10 Euro, aber jedenfalls ist sie nicht mehr kostenlos.
    Zu den Gestorias - es gibt gute und schlechte. Das Steuerbüro, in den ich arbeitete, hat für die Beschaffung einer N.I.E. 50 Euro verlangt. In diesem Preis waren folgende Dienstleistungen enthalten:
    Nach Denia fahren, um eine Nummer für den nächstmöglichen Termin zu beschaffen. Am Tage des Termin sich mit den Kunden in Denia treffen, um ihnen zu helfen, den Antrag zu stellen. Die meisten Kunden sprachen ja leider kein Spanisch. Und als letzte Dienstleistung war die Abholung der N.I.E. ca. 4 Wochen später im Preis inbegriffen. Wir konnten auch nur so günstig sein, weil wir eine Filiale direkt in Denia hatten. Wenn Du nun einmal nachrechnest: 3 x nach Denia, also 3 Mal warten = locker 6 Stunden und das für 50 Euro. Das ist doch wohl mehr als fair.
    Was Du über Abzockerei schreibst, mag oft leider zutreffen. Aber ich finde es unschön, z.B. auf einer deutschen Sekretärin herum zu hacken, die "angeblich" ihren spanischen Arbeitgebern noch half, die Deutschen abzuzocken. Komm mal wieder ein wenig runter auf den Boden der Realitäten. Wann warst Du eigentlich das letzte Mail in Spanien, dass Du mir sagst, meine Angaben seien veraltet, Addur? Momentan hängst Du auf jeden Fall in Deutschland rum und riskierst hier die dicke Lippe.
    Des Weiteren scheinst Du immer noch nicht den Unterschied zwischen einer Umschreibung und einer Importation verstanden zu haben.
    Und noch etwas: damals hast Du ein Auto von Frankreich nach Deutschland eingeführt und in D angemeldet. Wenn Du ein spanisches Auto nach D einführst und dort anmeldest, ist das auch sehr preiswert. Wir reden hier immer vom umgekehrten Fall: Auto aus D nach E! Ist das nun angekommen:D
     
    #9 12. November 2010
  10. finorico
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    :verdaechtig:
    Lieber Addur, bleib bei deinem Leisten, Anregungen kommen nicht nur von kompeten Leuten sondern auch viele die Ihr Lehrgeld bezahlt haben.
    Dein Verständnis von Integration sollte man in einer eigen Rubrik unterbringen.
    Möchte nicht wissen wie du in deinem Land darauf reagierst. Aber lassen wirs es nichts für Ungut.:mad:
     
    #10 12. November 2010
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