Autobahngebühren für Reisemobile über 3,5t mit Anhänger

Dieses Thema im Forum "Allgemeines zum Thema Spanien" wurde erstellt von diesta, 8. Januar 2007.

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  1. diesta
    diesta New Member
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    Autobahngebühren für Reisemobile über 3,5t mit Anhänger
    Hallo Spanien-Freunde

    ich beabsichtige im Mai nach Südspanien zu fahren. Wir habe ein
    3,8 t-Womo (2-Achsig) und Anhänger mit Smart. Kann mir jemand etwas zu den spanischen Autobahngebühren für dieses Gespann sagen. Ich habe schon gesucht aber nichts brauchbares gefunden. Alle Infos nur bis 3,5t.
    Alternativ würde ich gern die Route Zaragoza, Madrid, Granada, Malaga Landstraße fahren. Kann mir jemand etwas über diese Route sagen.
    Waren letztes Jahr im Oktober in Nerja (geflogen) mit Abstecher nach Granada und in die Sierra Nevada. Hat uns super gefallen. Wollen diese Gegend ausgiebig mit unserem Womo und Smart "erforschen". Würden uns über Südspanien-Tipps freuen.

    Vielen Dank
    Dietmar
     
    #1 8. Januar 2007
  2. Gast36
    Gast36 Guest
    Hallo Dietmar,
    wenn Du im ADAC bist (was bei so einer Reise evtl. auch von Vorteil wäre), kannst Du Dich auch da online genauestens informieren (auch aktuelle Benzinpreise). Ich habe festgestellt, dass die Autobahngebühren ab 1.1.2007 geringfügig gestiegen sind.

    Cangreja
     
    #2 8. Januar 2007
  3. joaquin
    joaquin New Member
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    Hola diesta

    Gerade frisch aus Spanien zurüchgekehrt, darf ich dir sagen, dass die Spanier
    mir für meine Pommesbude nicht mehr mehr genommen haben als für meinen Geländewagen.Viel schlimmer sind die Gangster in Frankreich mit ihren Abzockereien.
    Die haben für meine Pommesbude(kleiner 4mtr Wohnwagen) glatt das Doppelte und in Südfrankreich bei kürzeren Stzrecken das zweieinhalbfache abgenommen.In Frankreich solltet ihr nach alternativen Nationalstr. schauen.
    Gute Reise und viel Spass.

    saludos joaquin
     
    #3 9. Januar 2007
  4. Gast36
    Gast36 Guest
    Willkommen im Forum, Dietmar ! :P

    Was Deine Route angeht, kann ich nur empfehlen, Landstrassen bzw. gebuehrenfreie Autobahnen zu nutzen. Zum einen sparst Du viel Geld, zum anderen hast Du landschaftlich wunderschoene Strecken.

    Mein Maennle ist z.B. kurz vor Weihnachten dank Navigationsgeraet ueber Trier, Paris, Bordeaux, Nordspanien, Madrid, Granada wunderbar entspannt mit Anhaenger gefahren ! Einziges Problem war eine Massenkarambolage in Bordeaux, wodurch alles auf die Landstrasse auswich :?

    Solch ein Navi ist wirklich empfehlenswert. Man gibt einfach ein, dass man gebuehrenfreie Strecken moechte und bekommt dann die Route :P

    Bezueglich Tips kann ich z.B. die Alpujarra (suedlich der Sierra Nevada) empfehlen.
     
    #4 9. Januar 2007
  5. emporda
    emporda New Member
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    Die Autopista kostet von La Jonquera (Grenze) über Barcelona bis Zaragossa. Ich kenne nur den Tarif 1 für einen Pkw, das sind etwa 12 € bis Barcolona. Alternativ ist die N-II zu empfehlen, allerdings sollte man geduldig hinterm Lkw bleiben. An der Grenze passieren jeden Tag 15.000 bis 20.000 Lkws, die Straßen sind voll. Um Barcelona herum ist die Autovia kostenlos, die Zahlstelle ist etwa 15 km südlich Barcelona.
    Direkt hinter Zaragossa zweigt ab der Zahlstelle links die kostenlose Autovia nach Madrid ab, das ist eine sehr gut ausgebaute vierspurige Fast-Autobahn. Von der Grenze bis Madrid sind es etwa 760 km.

    Man kann neuerdings östlich von Madrid etwa auf der Höhe von Barajas - Torrejon de Ardoz im großen Bogen um Madrid herum fahren und kommt dann bei Getafe (Trainer Bernd Schuster) auf die E5 Richtung Südwesten.
    Wer nicht einige Tage in Madrid verbringen will, der sollte das unbedingt machen. Madrid ist schön, aber mit 4,5 Millionen ein Monstrum und nur etwas für Autofahrer mit starken Nerven - teilweise fährt man in 5 bis 6 Spuren. Wer sich nicht rechtzeitig einordnet, der landet genau da, wo er nicht hinwill.

    Als ich zuletzt die E-5 gefahren bin, war es eine kostenlose Autovia noch sehr neu. Man fährt bis etwa 10 km südlich von Cordoba und biegt nach Süden Richtung Malaga auf die N-331. Insgesamt sind das 1140 km in Spanien. Die Küstenstrecke über Tarragona, Valencia, Alicante, Lorca, Granada nach Malage ist mit 1160 km etwa gleich lang. Man zahlt aber viel Maut von Barcelona bis Alicante, allerdings ist die parallel liegende Nationalstraße N-332 nicht schlecht zu fahren. Die Landschaft entlang der Küste ist sehr sehr schön, allerdings gehen einem auf der Landstraße einige Ortsdurchfahrten wie z.B. Altea, Gandia, Oliva sehr auf die Nerven

    Will man von Madrid nach Granada, dann biegt man bereits in Baijen von der E-5 auf die E-902 ab, insgesamt sind das 1020 km in Spanien

    Wer auf der E-5 bleibt, der kommt über Sevilla nach Cadiz, das sind dann 1270 km in Spanien. Die Autopista von Sevilla über Jerez nach Cadiz kostet wieder Maut. In Cadiz liegt die Fähre zu den Canaren. Landschaftlich sehr schön ist die Fahrt Cadiz, Chiclana, Barbate, Tarifa, Algeciras, La Linea (Gibraltar) und weiter Estepona, Malaga. Wer allerdings Mosquitos zu seinen Lieblingstieren zählt, der sollte von Sevilla über Huelva nach Ayamonte fahren, das ist dann wie ein mittelalterlicher Aderlass.

    Ich bin 2002 oft im Dreick Bilbao, Madrid, Valencia, Barcelona gefahren und habe pro Monat 300 € bis 400 € Autobahngebühren verbraten (war nicht mein Geld)
     
    #5 16. März 2007