Selbstauskunft gem. FATCA und CRS

Dieses Thema im Forum "Nachrichten und Aktuelles" wurde erstellt von andander, 6. Mai 2017.

Schlagworte:
  1. andander
    andander New Member
    Registriert seit:
    6. November 2014
    Beiträge:
    23
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ort:
    Westerwald / Katalonien
    Selbstauskunft gem. FATCA und CRS
    Hallo zusammen,
    ich habe von unserer spanischen Bank ( die deutsche Bank :-) ) ein Schreiben bekommen, dass ich evtl das Formular zur Selbstauskunft für natürliche Personen gem. FATCA und CRS ausfüllen und zurückschicken muss. Dabei wird wohl auch meine ETIN aus Deutschland benötigt. Frage an die Spezialisten:
    - Was hat es damit auf sich?

    Zur Sache, wir haben ein kleines Ferienhaus in Spanien, haben dort natürlich ein Konto, bezahlen unsere Steuern für das Haus jedes Jahr.

    Liebe Grüße Andreas
     
    #1 6. Mai 2017
  2. Anzeige
     
  3. kante
    kante New Member
    Registriert seit:
    18. März 2017
    Beiträge:
    98
    Zustimmungen:
    1
    Punkte für Erfolge:
    0
    Was es mit diesem Schreiben auf sich hat, weiss ich nicht, kann allerdings sagen, dass es seit vielen Jahren keine eTIN mehr gibt. Schon alleine deshalb solltest du aeusserst misstrauisch sein.

    Im Uebrigen sollte dich auch misstrauisch machen, dass die Verfasser des Schreibens offenbar nicht wissen, was sie ueberhaupt wollen ("Evtl."). So etwas waere fuer ein "echtes" Bank-Schreiben voellig untypisch.

    Aber, wie gesagt, Naeheres laesst sich nicht sagen, da du den Wortlaut ja nicht mitteilst.
     
    #2 6. Mai 2017
  4. andander
    andander New Member
    Registriert seit:
    6. November 2014
    Beiträge:
    23
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ort:
    Westerwald / Katalonien
    Also, das Schreiben ist schon offiziell. Ich habe auch gegooglet. Dieses FATCA und CRS ist ein Abkommen mit den USA, um Steuersünder auf die Spur zu kommen. Was das allerdings mit mir zu tun hat ( keinerlei Berührungspunkte mit USA ), keine Ahnung. Angeblich verschicken das viele Banken im Moment. Mich interessiert eigentlich nur, ob ich mir damit irgend einen Mist ins Haus hole. Meiner Meinung nach habe ich sowohl den spanischen- als auch den deutschen Behörden genüge getan und alle Steuern bezahlt. Komisch ist das trotzdem
    LG Andreas
     
    #3 6. Mai 2017
  5. insomnia
    insomnia Member
    Registriert seit:
    27. November 2012
    Beiträge:
    383
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    16
    Geschlecht:
    weiblich
    Ort:
    Catalunya
    http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/...ca-fuer-deutsche-unternehmen,did=1288150.html

    Das FATCA-Abkommen ist eine Vereinbarung zwischen der USA und Deutschland, wonach sich die Deutschen Banken dazu verpflichten, Informationen an die USA zur Verfügung zu stellen.

    Ich finde es schon sehr eigenartig, dass dass solche Abkommen einfach über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden wird, aber in der Bananen-Republik-Deutschland wundert mich sowieso nichts mehr ...
     
    #4 6. Mai 2017
  6. alex3r4
    alex3r4 Active Member
    Registriert seit:
    19. August 2011
    Beiträge:
    1.237
    Zustimmungen:
    10
    Punkte für Erfolge:
    38
    Ort:
    Gibraltar
    Musste ich für ein Bankkonto in Gibraltar auch ausfüllen - in Spanien allerdings noch nie. Dafür für eine deutsche Kreditkarte, warum auch immer.
    Scheint mir relativ zufällig zu passieren.

    Wenn du nichts mit Onkel Donald's Steuersystem zu tun hast, brauchst du das nicht auszufüllen. Ist sozusagen optional.
     
    #5 6. Mai 2017
  7. Isaria
    Isaria New Member
    Registriert seit:
    2. März 2016
    Beiträge:
    13
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Also die ETin gibt es sehr wohl noch und zwar steht die auf jeder deutschen Lohnsteuerbescheinigung, die man jährlich oder nach Ausscheiden bei einem Arbeitgeber erhält. Wobei es einen großen Unterschied zwischen Etin und TIN gibt. Die TIN (hat noch x verschiedene Bezeichnung wie z.B. ID-Nr.) hat jeder deutsche Staatsbürger (inzwischen bereits ab Geburt) und jeder der in Deutschland irgendwie steuerlich gemeldet ist.
    Zum Rest der Selbstauskunft kann ich nichts beitragen.
     
    #6 6. Mai 2017
  8. kante
    kante New Member
    Registriert seit:
    18. März 2017
    Beiträge:
    98
    Zustimmungen:
    1
    Punkte für Erfolge:
    0
    Wenn der Arbeitgeber bis heute die eTIN immer wieder uebertragt, dann ist das nicht gesetzeskonform, also illegal.

    Ab 31. Oktober 2010 ist die eTIN nicht mehr zu verwenden.

    Aber Isaria, du kannst natuerlich recht haben, die eTIN "gibt es noch", und zwar, wenn sie eben illegal einfach weiterverwendet wird.:D
     
    #7 7. Mai 2017
  9. Rolf2
    Rolf2 Member
    Registriert seit:
    29. Dezember 2014
    Beiträge:
    946
    Zustimmungen:
    8
    Punkte für Erfolge:
    18
    So ein Blödsinn! Dfft.
     
    #8 7. Mai 2017
  10. Rolf2
    Rolf2 Member
    Registriert seit:
    29. Dezember 2014
    Beiträge:
    946
    Zustimmungen:
    8
    Punkte für Erfolge:
    18
    Das liegt wohl vor allem an der hohen BILDung breiter Bevölkerungsschichten.:D
     
    #9 7. Mai 2017
  11. kante
    kante New Member
    Registriert seit:
    18. März 2017
    Beiträge:
    98
    Zustimmungen:
    1
    Punkte für Erfolge:
    0
    Tja, Rolf, Wikipedia schreibt Folgendes:

    Zitat: "eTIN (electronic Taxpayer Identification Number bzw. elektronische Transfer-Identifikations-Nummer) ist eine von 2003 bis 31. Oktober 2010 verwendete lohnsteuerliche Identifikationsnummer jedes Arbeitnehmers in Deutschland."
    https://de.wikipedia.org/wiki/ETIN

    Aber vielleicht weisst du es ja tatsaechlich besser - und hast vielleicht fuer deine Meinung sogar einen Link?
     
    #10 7. Mai 2017
  12. Anzeige