Alkohol und Drogenterapie Für deutschsprechende in Denia

Dieses Thema im Forum "Costa Blanca" wurde erstellt von igglo, 1. Januar 2011.

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  1. igglo
    igglo New Member
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    Alkohol und Drogenterapie Für deutschsprechende in Denia
    Hallo Zusammen,
    ich bin dabei meine Abschlussarbeit als Drogenterapeut zu schreiben. Der Schwerpunkt meiner Arbeit bezieht sich auf deutschsprachige Residenten mit Alkoholproblem an der Costa Blanca. Es tut mir leid es zu sagen, aber es sind nicht wenige. Ich habe 15 Jahre in Denia gelebt und weiß wovon ich spreche. Meine Idee daher ist es, eine Terapiegruppe in deutsch, in Denia zu starten, und würde Euch gerne um Eure Meinungen zum Thema bitten. Vielen Dank im voraus.
     
    #1 1. Januar 2011
  2. Kiebitz
    Kiebitz New Member
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    #2 1. Januar 2011
  3. igglo
    igglo New Member
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    =D> vielen Dank
     
    #3 5. Januar 2011
  4. Gast2176
    Gast2176 Guest
    Hallo Igglo, ich denke, dass es nicht nur ein großes Thema ist, sondern auch Bedarf besteht.
    Die vielen einsamen Rentner ohne Sprachkenntnisse in ihren schicken Häusern, die täglich auf dem Marques de Campo sitzen und ab 11:00 Uhr ihre Weine und Biere mit "neuen Freunden" nehmen, sind bedauernswerte Geschöpfe.
    Sie haben sich ihr Rentnerdasein unter der Sonne Spaniens einfacher und besser vor gestellt.
    Sie dachten, dass man in einem tollen Haus mit Pool und Meerblick die letzten 20 Jahre des Lebens jeden Tag Urlaub machen kann..............

    LG Connie
     
    #4 5. Januar 2011
  5. igglo
    igglo New Member
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    Hallo Connie
    Das Schlimme daran ist, die Leute sehen das Problem nicht. Da werden schnell mal aus 20 Jahren nur noch 10 Jahre oder weniger. Viele Personen sehen nicht dass sie ein Problem haben oder trauen sich nicht es zuzugeben, denn was sollen den die Anderen von einem denken? Und die andere Sache ist, diejenigen die etwas dagegen tun wollen, scheitern an der Sprachbarriere. #-o
     
    #5 5. Januar 2011
  6. Gast2176
    Gast2176 Guest
    Ja so ist es in einem fremden Land.
    Keiner kann ewig dort Urlaub machen.
    Zu täglichen Leben gehört einfach der normale Alltag.
    Und wer hat den hier wirklich?
    Wenn du in einem fremden Land ankommen und leben willst, musst du schon die Sprache sprechen und Kontakt zu den Landsleuten haben.
    Sonst bleibt man ein Aussenseiter. So kann kein Mensch glücklich werden.
    Und wenn jemand zugeben würde, dass er Alkoholprobleme hat, müßte er ja zugeben, dass in seinem tollen Leben was schief gelaufen ist.
    Wer mag das schon gerne.

    LG Connie
     
    #6 5. Januar 2011
  7. Gata
    Gata Well-Known Member
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    Hola,
    was für eine Ausbildung machst du ? Irgendetwas Anerkanntes? Soll es ein kostenloses Hilfsangebot sein? Welches sind deine Ziele: mehr Gesprächsgruppe oder konkrete therapeutische Angebote? Welche?
    Wie willst du abhängige für dein Vorhaben gewinnen? Hast du selbst Erfahrungen mit Drogen/ Alkohol?
    Sind Drogen dein Schwerpunkt?
    Was soll an deiner Gruppe besser sein, als z.B. ein Online - Forum?
    Meine Fragen offenbaren eine gewisse Skepsis, weil die Erfolgsquoten aller Angebote leider minimal klein sind. ( stationäre Aufenthalte leider auch).
    Trotzdem meine ich, dass jeder Versuch, diesem Personenkreis zu helfen, einen Versuch wert ist.
    Vielleicht berichtest du mehr von deinen Plänen.
     
    #7 6. Januar 2011
  8. igglo
    igglo New Member
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    Die Bezeichnung meiner Ausbildung ist „Tecnico en conductas adictivas“ und ist vom spanischen Staat anerkannt.
    Ja ich habe selbst Erfahrung, und ich denke dass mich das von anderen Therapiegruppen unterscheiden wird. Ich kann nicht nur das gelehrte verwenden, sondern über selber erlebtes sprechen. Ich finde das ist sehr wichtig, denn jemand der es nicht erlebt hat, kann sich nicht in die andere Person hineinversetzen. Was will ich von einem Therapeuten der nicht weiß wovon er spricht?
    Die Therapie wird auf dem Model „ cognitivo conductual“ von Ellis und Dr. Aarón T. Beck basieren, dem sogenanten „TREC“. Einfach gesagt, das falsche und negative denken zu ändern. Den Leuten zu zeigen das Leben ist wie es ist, und man es nur ändern kann, wen man seine Art zu denken ändert. Dass man bei einem Rückschlag nicht gleich zur Flasche greifen muss, sondern das Problem angeht.
     
    #8 6. Januar 2011
  9. Plasta
    Plasta New Member
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    Ich wünsche dir viel Erfolg Igglo. Kennst Du die Arbeit von "Alfa & Omega" und Jorge Pastor? Es wird dort viel mit diesem Thema gearbeitet und geholfen. Gruss.
     
    #9 7. Januar 2011
  10. Julchen
    Julchen Active Member
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    Mich betrifft diesesThema selbst nicht, da ich eine Alkoholallergie habe. Ja, lacht nicht!! dies ist wirklich so :eek:
    Doch bei Bekannten (lebten 10Jahre in Spanien) fing dieses Problem ganz langsam an. Kaum spanische Freunde- eher zurückgezogen... anfangs ab und zu mal Wein....später dann nach Jalon in die Genossenschaft und 10Ltr. Galonen Wein aufgefüllt-- den Wein mit Wasser gepanscht und allabendlich schön konsumiert....danach oft gestritten :mad:

    In ES alles verkauft und zurück nach DE . Vielleicht noch rechtzeitig ?? Ich kanns nicht sagen.........haben nun ein Ferienhaus in Ungarn
    :trink:
     
    #10 25. Mai 2011