Haushaltshilfe versichern - geht das ?

Dieses Thema im Forum "Andalusien, Costa del Sol, Almería & de la Luz" wurde erstellt von Balu, 7. November 2017.

  1. Balu
    Balu Member
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    Haushaltshilfe versichern - geht das ?
    Hola an alle in die Runde,
    wir wohnwn in der Provinz Cadiz.
    Seit einiger Zeit beschäftigen wir im zweiwöchigen Rythmus eine Haushaltshilfe.
    Die Dame kommt vier bis fünf Stunden an unerschiedlichen Wochentagen - also keine immer wiederkehrenden geichen Tage.
    Nun möchten wir die Hilfe auch als geringfügig Beschäftigte versichert wissen. Nirgendwo bekomme ich aber eine genaue Auskunft.
    Hat jemand von euch Erfahrung in solchen Dingen ?
     
    #1 7. November 2017
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  3. bigitte
    bigitte Member
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    Wenn Du eine Residenzia hast,macht das die Gestoria für Dich,sonst wird das etwas schwierig aber geht.bigitte
     
    #2 8. November 2017
  4. baufred
    baufred Active Member
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    ... falls du einigermaßen in Spanisch unterwegs bist > googeln mit "asistencia domiciliaria seguridad social" - bringt umfangreiche Infos als Treffer ...

    Saludos -- baufred --
     
    #3 8. November 2017
  5. Balu
    Balu Member
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    Nähe Münster / westf. oder Zahara de los atunes
    Danke euch für die schnellen Antworten.
    Ich werde mich mal informieren. Allerdings weiß ich, dass das schwierig sein wird.
    Ich dachte nur, dass evtl. jemand hier im Forum so etwas praktiziert oder es hat sich vielleicht etwas geändert und ist einfacher geworden.
    In DE kann man ja geringfügig Beschäftigte zB. über die Knappschaft versichern.
    Nun, schauen wir mal.
    Gracias y saludos
    Balu
     
    #4 8. November 2017
  6. Rolf2
    Rolf2 Well-Known Member
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    Man müsste jetzt etwas weiter über spanische Verhältnisse und geänderte Zeiten ausholen, dein Wunsch ist nämlich eigentlich völlig überflüssig. Jeder Spanier und ausl. Resident ist automatisch (kranken-)versichert, selbst wenn der Lohn nicht ausreicht in die seguridad social einzuzahlen, eine anerkannte "maruja" bekommt sogar Rente. Das ist vom System her so gewollt, die Einrichtung von Knappschaften war von daher überflüssig.

    Nachdem sich die Zeiten geändert haben, auch die Anerkennung als maruja praktisch nicht mehr existiert, und auch die Gesetze keine generelle Versicherung mehr gewährleisten, müssten natürlich auch diese Regeln angepasst werden, aber da wäre ich nicht sonderlich optimistisch. Zapatero wurde abgeschmettert, Rajoy hat das Projekt beendet. Ist übrigens auch einer der Ansätze der katalanischen Separatisten.

    Eigentlich bleibt dir nur übrig einen kompletten Versicherungsbeitrag für diese Hilfe zu leisten, soll kein Tipp sein, nur so will es das spanische System auch für geringfügig Beschäftigte, oder du schickst deine Angestellte zu einer asistenta social, vielleicht kann die sie ja in eine Sonderklasse bringen. Solltest du natürlich der einzige Arbeitgeber sein, wird das kaum möglich sein, eine typische maruja arbeitete im ganzen Dorf je nachdem wer zeitweilig eine Hilfe brauchte. Selbst der Begriff wird inzwischen eher zur Verunglimpfung einer schwatzhaften "Putze" benutzt.
     
    #5 9. November 2017
    Zuletzt bearbeitet: 9. November 2017
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