mietpreise

Dieses Thema im Forum "Off Topic - Bar Alegria" wurde erstellt von blubba, 31. Mai 2008.

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  1. blubba
    blubba Gesperrt
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    mietpreise
    ich surfe ja viel im internet und in vielen foren.da lese ich das viele deutsche auswanderer mietpreise von 900 - 1500 euro pro monat zahlen.ich frage mich, wie machen die das, wie können die das zahlen, wo doch die löhne viel niedriger als in de sind.auch lese ich immer wieder das viele ihre kinder auch in deutsche schulen schicken, die ja auch ordentlich kosten.
     
    #1 31. Mai 2008
  2. marc
    marc New Member
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    Un monto...

    Keine Ahnung wie das funktionieren soll?...Nach etwas mehr als 2 Jahren an der Costa de la luz kann ich nur sagen, daß die Löhne hier wesentlich niedriger sind als in Deutschland, auch wenn hier immer wieder andere Meinungen im Forum herumspuken.

    Die Lebenshaltungskosten liegen -meiner Meinung nach-, bis auf die Heizkosten auch erheblich höher als in Deutschland.

    Hier in der Kante um Conil rum zahlt man für einer kleine feuchte Wohung etwas um die 500 Euro, aber man muß in der Regel im Juli und August ausziehen, da dann die Sommerpreise gut und gerne auf über 1000 Euro (kein Witz) pro Woche steigen können.
    Die Lebensmittelpreise haben sich in den vergangenen 24 Monaten um über 50% erhöht.
    Vor zwei Jahren kostete hier ein 0,2 l. Bier in der Regel 1 Euro. Heute sind es zwischen 1,50 und 2 Euro.
    5 Liter Wasser (das aus der Wasserleitung sollte man besser nicht trinken), gab es 2006 für um die 40 Cent, jetzt sind es meistens um 1 Euro.
    Thunfischdosen von 0,79 auf 1,20. und überall höre ich die Wirte stöhnen, daß zwar viele Menschen da sind, aber niemand mehr großartig Geld ausgibt.

    Die Arbeitslosigkeit ist hier sehr hoch und auch viele Spanier haben nur 1 oder 2 Jobs die Woche (man macht, was anfällt). Wohlgemerkt, ich rede von der ländlichen Gegend zwischen Cádiz und Babarte, keine Ahnung wie es in Städten ausschaut.

    Günstig wohnen geht allerding auch, wenn man sich von dem deutschen Standart trennt. Ich selbst wohne recht günstig "auf dem Campo". Strom via Solar, Wasser aus dem Brunnen, Gemüse aus dem Garten und im Winter dann entweder mit einem kleinen Holzofen Paletten verbrennen oder halt einen zweiten Pulli anziehen.

    Mann kann in Andalusien durchaus auch für 200-300 Euro im Monat leben, aber eben nicht nach der deutschen Philosophie.

    Z.B. Krankenversicherung: Ich kenne nur ganz wenige Spanier, die eine Krankenversicherung haben. Ärzte kosten nicht so viel wie in Deutschland und es gibt z.B. "Risiko Versicherungen" welche für unter 20 Euro im Monat dann eben nur den Supergau, nämlich Krankenhauskosten etc. abdecken.

    Alles in allem finde ich das Leben hier viel teurer als in Deutschland, der Vorteil ist allerdings, das man "alternativ" Leben kann ohne von irgendwelchen Behörden eins über den Deckel gebrummt zu bekommen.
    Z.B. stört es hier niemanden, wenn ich mir ein Windrad auf den Campo stelle und damit meinen eigenen Strom erzeuge,....in Deutschland wäre es eine langwierige Behördenrennerei. Außerdem kann man eigentlich das ganze Jahr über Gemüse anbauen.

    Vale, 800 bis 1500 Euro Miete im Monat?...Sind das eventuell (bis auf die Ausnahmen) die Leute die nach einem halben Jahr desilosioniert nach Deutschland zurückkehren?
     
    #2 31. Mai 2008
  3. Sidona
    Sidona New Member
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    Ich denke es kommt darauf an wo und um was für Häuser es sich handelt. Wenn einer in "unserer" Region das zahlt hat er vermutlich was falsch gemacht. Aber es gibt immer noch Leute die blauäugig im Internet was suchen und sich über den Tisch ziehen lasse. Anderst sieht es aus, wenn es sich um eine Villa mit Pool und Heizung/Aircondition in Strändnähe oder in bestem Villenviertel von Jerez handelt...
     
    #3 31. Mai 2008
  4. blubba
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    wie zahlen die das aber, angenommen sie wohnen in so einem teuren haus.denn die miete übersteigt ja dann einen monatslohn in spanien.
    meine freundin hat ja in chiclana eine wohnung angemietet für 360 euro, allerdings nicht übers internet sondern direkt mit dem vermieter verhandelt, der onkel von ihr war dabei, damit alles rechtens zugeht.und meine freundin meint auch selbst 360 euro ist viel geld für ne mietwohnung es geht auch noch günstiger, hat der onkel auch gesagt.wir werden deshalb wohl auch dort nicht ewig bleiben.
     
    #4 31. Mai 2008
  5. Ursula
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    Ich kenne viele Spanier, die ,wenn nicht mehr bei den Eltern, dann in einer WG leben.
     
    #5 31. Mai 2008
  6. blubba
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    die drei söhne vom onkel meiner freundin wohnen auch noch zu hause, der älteste ist weit über 30, sie sparen alle auf eigentum an.
    trotzdem wie bezahlt ein deutscher auswanderer 900 euro miete, wenn er irgendwo angestellt ist.ich glaube nicht das er mehr lohn bekommt als die einheimischen oder?
     
    #6 31. Mai 2008
  7. Gast1975
    Gast1975 Guest
    Also, das mit der Miete ist doch nicht vergleichbar... wie in anderen Ländern auch ist der Unterschied zwischen Stadt und Land enorm. Wie Marc schon geschrieben hat: Du kannst sicher günstig wohnen oder viel bezahlen müssen, je nachdem, was Du willst. Hier in Granada gibt´s auch tolle renovierte Altbauwohnungen für 1400 Eurolis im Monat - nur kenne ich weder Spanier noch Deutsche noch sonstjemanden der das zahlt.

    Was die Versicherungen und die ganzen anderen Geschichten angeht, ist das auch sehr individuell - für autonomos z.B. haben sie grad mal wieder die (obligatorische) seguridad social erhöht - satte 261,- Euros pro Monat in meinem Fall (mit jedem Kind wird´s weniger, hab ja aber keine 8) ).
     
    #7 1. Juni 2008
  8. Sidona
    Sidona New Member
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    Warum soll er auch mehr Lohn bekommen? Versteh ich nicht - seine Kosten und die Arbeit sind doch die gleichen?

    Wenn ein Deutscher nach Spanien will - weil es ihm dort besser gefällt (Wetter/Menschen/Meer/Lebensqualität - warum auch immer) gibt es ihm doch nicht das Recht mehr zu verdienen wie ein Spanier. Was würdest du denn sagen wenn du in Deutschland weniger verdienen würdest wie dein türkischer Kollege, der die gleiche Arbeit macht.

    Sorry blubba, irgendwie versteh ich deinen Beitrag nicht. Und wenn du jetzt feststellst dass man in Spanien gar nicht so billig/preiswert leben kann wie in Deutschland - willkommen in der Realität! Ich kenne Familienväter, über 40, Arbeiten seit sie 15 sind, die 800 Euro im Monat verdienen. Ach ja - mit Handy, damit sie der Chef zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichen kann um unbezahlte Überstunden zu schieben. Die die Wochenenden damit verbringen schwarz in der Verwandtschaft/Bekanntschaft am Häuschen zu ackern. Nicht um mehr Geld zu verdienen, sondern schlicht weil man sich gegenseitig hilft, weil überleben sonst nicht möglich wäre.
     
    #8 1. Juni 2008
  9. marc
    marc New Member
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    Na ja, das gibt es aber auch in Deutschland, und gar nicht so knapp (und wohl in vielen anderen Ländern) ebenfalls. Für 6,20 Brutto über eine Zeitarbeitsfirma z.B. alte Automotoren den ganzen Tag im Zweierteam von einer Pallette auf die andere legen (ohne Stapler etc. wohlgemerkt). Und von dem Tagelohn -etwa 40 Euro nach allen Abzügen noch geschwind mal 10 Euro täglich in den Tank, weil man ja knapp 50 km weiter weg wohnt...
    Da freut man sich doch, wenn man am Monatsende 600 oder 700 Euro zum Leben hat.

    In Spanien, perdon, an der CDLL scheint es mir, dass schlicht weg das Thema "kein Geld haben" nicht solche "Existenzängste" wie in Deutschland auslöst. Vielleicht weil einfach viel von heute auf morgen passiert, oder weniger "Medien" im Kopf präsent sind....

    Es gibt sehr wenige laufende Kosten (wenn man auf dem Campo oder in ländlicher Gegend wohnt). El Palmar als Beispiel: Fast kein Haus hat Anschluss an das öffentliche Stromnetz und Wasseranschluss haben auch nur die wenigsten (Abwasser,...hahaha.....Playa).
    Im Winter will ich mal behaupten, ist hier fast jeder sehr knapp. Dann wird halt irgendwie die Miete zusammengekratzt und das war es dann auch schon. Keine Sorgen, wie man die Strom, Wasser oder Heizungsrechnung bezahlt,...denn die gibt es nicht.
    Morgen wird es schon weitergehen, also warum sich heute schon Sorgen machen?
    Wichtig ist, das man immer noch ein oder zwei Reserve Euro für die Kneipe hat, denn die Kneipe ist hier so etwas wie "Das Arbeitsamt".
    In der Kneipe bei einem Kaffe kommen meistens Jobs zustande und es ist die Kommunikationsplattform des Dorfes.

    Alles in allem finde ich es in Spanien wesentlich schwieriger Geld zu verdienen als in D., aber andererseits ist hier Geld irgendwie auch nicht ganz so wichtig.

    Sonne, Meer, und vor allem die scheinbar unbrechbare gute Laune der Menschen die hier leben ist einfach unbezahlbar.

    Noch ein andere Aspekt zum Thema arbeit: Arbeiten kann man für Geld (wie in Deutschland antrainiert) oder auch für sich selbst. Dinge selbst herstellen, statt kaufen, ist ebenfalls eine Möglichkeit des Arbeitens.

    Z.B. Statt Geld zu verdienen um z.B. Heizkosten im Winter bezahlen zu können, kann man auch die gleiche Zeit daran setzen, sein Haus zu isolieren, oder aus Schrott wie z.B. alten Fenstern etc. ruck zuck eine prima Solarwasserheizung zu bauen.
    Gibt viele Wege des Lebens, wenn man erst einmal bereit ist, alles vorher kennengelernte nur als eine Möglichkeit und nicht als eine Regel zu akzeptieren.
     
    #9 1. Juni 2008
  10. Sidona
    Sidona New Member
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    Ja, dies gibt es auch in Deutschland, und auch das immer mehr. Auch hier geht der Trend zum Zweitjob.

    Da gibt es in Regel aber auch die Grossfamilie, die einem bei Not beispringt, man hilft sich aus. Dieses soziales Netz gibt es in der Regel in D nicht.

    Nu ja, die Regel ist das aber auch nicht, selbst in Orten wie Medina ist mittlerweile so gut wie jeder ans Netz angeschlossen. Aber die Nebenkosten sind (noch) einiges preiswerter wie in D. Und das bei 6x Müllabfuhr in der Woche :roll:, (in D habe ich nur alle 14 Tage Müllabfuhr)

    Sehr wichtig!!! Und wenn ein Auswanderer - wie auch hier schon im Forum - sagt er gehe nicht in die Kneipe hat er etwas ganz Überlebenswichtiges aus Andalusien nicht kapiert! (nur das mit dem Kaffee wage ich zu bezweifeln :wink:)
     
    #10 1. Juni 2008
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