Hallöchen aus Niedersachsen.

Dieses Thema im Forum "Neu hier?" wurde erstellt von Stephano, 9. Juni 2018.

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  1. Stephano
    Stephano New Member
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    Hallöchen aus Niedersachsen.
    Meine Frau und ich ( aus Niedersachsen ) möchten in ca. 3 - 3,5 Jahren unseren Ruhestand im schönen Spanien verbringen.
    Wir suchen auf diesem Wege netten Kontakt zu Leuten, welche schon länger in Spanien als Rentner leben. Natürlich benötigen wir jetzt allerlei Infos. Angefangen bei kleine, bezahlbare Mietwohnung, weiter über Krankenversicherung bis hin zu Lebenshaltungskosten.
    PS.: Wir suchen keinen Luxus. Haben wir nicht, brauchen wir nicht.
    Ok. Mal schau`n was geht.
    Wir sind für jeden gut gemeinten Tipp und Ratschlag dankbar.
    Wir hoffen auf Euch.
    LG. Micha und Aendy.
     
    #1 9. Juni 2018
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  3. Rolf2
    Rolf2 Nada
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    Hallo!

    Von "jetzt" würde ich dir abraten. In Spanien ist vieles völlig anders geregelt als in anderen Ländern, da sind Mißverständnisse vorprogrammiert solange dir Begriffe und Abläufe noch unbekannt sind. Nimm's anfangs wie längeren Urlaub, und lerne Spanisch "wie mans spricht" - falls das noch nicht vorhanden ist. Auch mit Spanisch 1 im Abi ist es nicht gesagt, dass man versteht was geredet wird.

    Wenn eine Wohnung da ist, hol dir einen "Padron" (Certificado de Empadronamiento) beim Bürgermeister, geh damit zur "comisaria" - nennt sich manchmal anders, aber das Wort versteht (fast) jeder -, und beantrage dort die "NIE" (enne-i-e). Damit bist du auf der sicheren Seite, ohne Verpflichtungen eingegangen zu sein.

    Alles weitere dann Schritt für Schritt, wobei es auf den Einzelfall ankommt, wie sich diese Schritte gestalten.

    Viele Fragen von Neulingen stellen sich oft überhaupt nicht, und die richtigen Fragen kennt man erst, wenn man sie nicht mehr braucht.

    Have Fun
     
    #2 9. Juni 2018
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  4. Meckerer
    Meckerer Well-Known Member
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    Ich kann mich als "alter Hase" den Ausführungen von Rolf2 nur anschliessen. Vergesst am besten alles, was Ihr von Spanien aus Urlaubserinnerungen, Ballermann o.ä. zu wissen glaubt - der normale Tagesablauf gestaltet sich etwas anders. Und fallt nicht in die Versuchung, Vergleiche anzustellen ("in D ist alles besser") um damit nicht ausbleibende Rückschláge zu erklären. Denkt an das Ei des Kolumbus: es wird etwas für unmöglich gehaltenes erreicht, was aber zu nichts zu gebrauchen ist. Oder 1001 Nacht: hinter vielen schönen bunten Schleiern erscheinen vielversprechende Gestalten, aber es gibt keinen klaren Durchblick. Und so läuft der Hase hier, benötigt etwas Eingewöhnung (ein paar Jahre) aber dann kennt man alle Gegebenheiten und auch deren Hintertüren bzw. Unzulänglichkeiten und kann diese für sich ausnutzen. Nichts wird so heiss gegessen wie es, wenn überhaupt, gekocht ist, und morgen ist wieder ein schöner Tag. Dem flachen grauen Norden (Börde) bin ich schon vor 64 Jahren entflohen und seit 1964 ständig in Spanien.
     
    #3 10. Juni 2018
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  5. Valensina
    Valensina Member
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    Wie gut kennt ihr Spanien denn schon?
    Sprecht ihr spanisch, oder erhofft ihr euch von "netten Kontakten zu deutschen Rentnern", dass ihr die Sprache und Gepflogenheiten des Landes nie lernen müsst?
    Wenn man in ein fremdes Land geht, sollte man als erstes mal die Sprache lernen/können und sich dann mit den Landsleuten auseinander setzen. Oder habt ihr vor in einem deutschen Ghetto zu leben und geht nur wegen des schönen Wetters nach Spanien?
    Wisst ihr eigentlich, wie oft deutsche Rentner, von deutschen Landsleuten abgehockt und betrogen werden. Das hängt fast immer mit den nicht vorhandenen Sprachkenntnissen zusammen.
    Ist euch klar, dass ihr, wenn ihr in Deutschland nicht als Beamte tätig wart, eure deutsche Rente in Spanien versteuern müsst?
    Wenn ihr in Deutschland gesetzlich krankenversichert seid, seid ihr es auch in Spanien und müsst dort normalerweise ins Centro de Salud zu einem spanischen Arzt gehen.
    Ach ja, nicht zuletzt, kursieren an deutschen Stammtischen die tollsten Gerüchte und es gibt die kuriosesten Tipps!!!!!
    Rolf2 hat euch ja schon die ersten Schritte aufgezeigt.
     
    #4 10. Juni 2018
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  6. baufred
    baufred Well-Known Member
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    ... ergänzend dazu noch - zum Einlesen - mein immer wieder gerne "hervorgekramter" Link zur Diputación de Alicante mit Infos in Deutsch zu allen "denkwürdigen" Themen für Spanienneulinge:
    >> Foreign nationals

    ... und noch einmal - doppelt unterstrichen - lernt Spanisch, wie gut oder schlecht auch immer ... es la herramienta ultimativa para defenderse en cada situación .... es ist das ultimative Werkzeug, um sich in jeder Situation zu verteidigen ...

    Saludos ...
     
    #5 10. Juni 2018
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  7. Meckerer
    Meckerer Well-Known Member
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    á propos "Spanisch" - nur keine Angst, lasst sich schnell erlernen, auch ohne teure Sprachkurse. Aller Anfang ist nun mal nicht leicht, und geschenkt wird einem auch nichts. Denkt ans Schlaraffenland un den Reisbrei (in diesem Fall Paella).
     
    #6 11. Juni 2018
  8. Stephano
    Stephano New Member
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    Hallo Meckerer.
    Danke für dein Mitgefühl.
    Spanisch haben wir echt noch nicht drauf. Welche wirksame Möglichkeit hat man denn noch außer Sprachkurse? Ich meine: Wir haben noch ca.3,5 Jahre. Aber je früher, desto besser.
    LG.
     
    #7 11. Juni 2018
  9. Meckerer
    Meckerer Well-Known Member
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    Welche Möglichkeiten noch? Keine Ahnung - ich bin einfach unter die Leute, ins Kino, Zeitung gelesen, Radio gehört so wie alle anderen auch, und da lernt man es zwngsläufig - die beste Schule ist das Leben - oder wie Lenin ganz richtig sagte: lernen, lernen und nochmals lernen, der Weg ist ds Ziel.
     
    #8 11. Juni 2018
  10. La Pita
    La Pita Member
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    Ist es richtig, dass ihr noch in Deutschland lebt und die Möglichkeiten Spanisch im Alltag zu hören/sprechen eher gering sind?

    Eigentlich haben es meine Vorschreiber ja schon auf den Punkt gebracht, deshalb nur noch ergänzend:
    Über SAT kann man diverse spanische Sender empfangen, die nicht nur Nachrichten, sondern jede Menge interessanter Beiträge über Traditionen, Kultur, Sport etc. senden. Auch wenn man anfangs nicht viel versteht, hiermit schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe, denn zum langsamen Erlernen der Sprache lernt man auch das Land, Traditionen, Geschichte, Landschaften etc. kennen.
    Im Land selbst lernt man am schnellsten, wenn man sich mehr innerhalb der spanischen Gesellschaft bewegt und deutsche Enklaven meidet.
    Saludos
    La Pita :wave:
     
    #9 11. Juni 2018
  11. Valensina
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    Habt ihr euch denn schon fest gelegt, in welche Gegend ihr ziehen wollt, bzw. wo wart ihr denn schon in Spanien? Günstige Wohnungen gibt es ja eher im Hinterland.
     
    #10 11. Juni 2018
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