Feria de Abril - Frühlingsfest Feria de Abril, Sevilla

Dieses Thema im Forum "Veranstaltungen, Radio & TV" wurde erstellt von imported_Chris, 18. März 2010.

  1. imported_Chris
    imported_Chris New Member
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    Feria de Abril - Frühlingsfest Feria de Abril, Sevilla
    Fast pünktlich zum Frühlingsanfang kam heute ein Newsletter vom spanischen Fremdenverkehrsamt:

    Feria de Abril - Frühlingsfest Feria de Abril

    20.04.2010 bis 25.04.2010, Sevilla

    Während einer Woche lebt man in Sevilla nur für diese Fiesta. Musik, Gastronomie, Tanz und Lebenslust schaffen eine ganz besondere Atmosphäre.

    Die Feria de Abril ist eines der internationalsten und beliebtesten Volksfeste Sevillas. 1847 als Viehmarkt ins Leben gerufen, gewann der Volksfestcharakter immer mehr an Gewicht und verdrängt schließlich den Handelsteil. Für die Sevillaner ist die alljährliche Teilnahme ein Muss. Eine Woche lang werden die über Tausend Buden des Festgeländes zum zweiten Zuhause der Bewohner Sevillas. Dort treffen sie sich und feiern gemeinsam bis in die Morgenstunden.

    Offiziell beginnt die Fiesta Montags um Mitternacht mit der „Lichterprobe“. Unzählige Glühbirnen und farbige Lampen erleuchten das Gelände und das fast 50 m hohe Haupttor in von Jahr zu Jahr wechselnden Anordnungen. Die auf dem Festgelände aufgestellten Buden und Hütten sind der Ort, wo während der Feria das tägliche Leben stattfindet. Die Buden gehören mehreren Partnern und verstehen sich als Treffpunkt für die Familie, wo Freunde, Verwandte und Gäste mit Regionalprodukten bewirtet werden, Wein trinken, singen, sich unterhalten und natürlich Sevillanas tanzen. Die gastfreundliche festliche Atmosphäre ist auch außerhalb der Festbuden zu spüren. Auf den Straßen wird getanzt und der offene Charakter der Sevillaner lädt alle Passanten zur Teilnahme ein. Sie sollten jedoch bedenken, dass die meisten Buden Privatbesitz sind und nur auf Einladung des Eigentümers oder eines Bekannten betreten werden können. Es gibt aber auch der Öffentlichkeit frei zugängliche Festzelte. Das Informationsbüro am Eingang des Festgeländes informiert Sie gern.

    Während der Festtage tragen die Besucher die typisch andalusischen Trachten. Die Männer sind mit dem traditionellen Anzug der Bauern bekleidet und die Frauen tragen Rüschenkleider im Stil der Flamencotänzerinnen und Zigeunerinnen. Tagsüber ist das Festgelände von zahlreichen Männern und Frauen zu Pferd und reich geschmückten Kutschen bevölkert. An diesem so genannten „Paseo de Caballos“ kann man in einer gemieteten Kutsche mit Kutscher teilnehmen. Gleich neben dem Festgelände befindet sich die Calle del Infierno, eine belebte Vergnügungsgegend mit zahlreichen Fahrgeschäften für Kinder und Erwachsene sowie Ständen mit Getränken und Erfrischungen. Eine weitere Hauptattraktion sind die Stierkämpfe. Die Corridas auf der Plaza de la Maestranza sind jeden Nachmittag gut besucht (Eintrittskarten und Abos sollten im Voraus telefonisch oder auf der Website der Stierkampfarena erworben werden). Und nach einer Woche ausgelassenen Feierns beendet das eindrucksvolle Feuerwerk sonntags um Mitternacht die Feria de Abril bis zum nächsten Jahr. Quelle: span. Fremdenverkehrsamt
     
    #1 18. März 2010
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  3. Morayma
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    Von den 1.047 Casetas auf der Feria in Sevilla sind nicht einmal zehn Casetas öffentlich für die Besucher der Feria zugänglich. Alle anderen sind privat zu denen man nur als geladener Gast Zutritt hat.

    Eine Einladung in eine private Caseta zu bekommen ist fast schwieriger, wie eine Einladung zum spanischen König zu bekommen.

    Gruss

    Guapita
     
    #2 18. März 2010
  4. Gato
    Gato New Member
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    Nirgendswo in Spanien hab ich so tief in die Abgründe der Menschlichen Seele blicken dürfen/müssen wie in Sevilla.

    Es wird eine Woche lang gesoffen bis zur Besinnungslosigkeit. Diese wird am ersten Tag erreicht, und über eine Woche lang konsequent durchgezogen.

    Es werden eine Woche lang Pferde gequält und geschindet, es werden ca. 30 Stiere unter dem tosenden Beifall von tausenden Besoffenen gefoltert und zu Tode gequält.

    Pfui deibel.

    Eine in wahren Wortsinne Höllenveranstaltung.

    Und die stumpfsinnige und monotone Sevillanamarschmusik, die jeden wie unter Tranquiliser in stumpfe Agonie verfallen lässt, rundet das obscure Bild noch ab.
     
    #3 20. März 2010