Wie (un)beliebt ist Stierkampf wirklich?

Dieses Thema im Forum "Stierkampf" wurde erstellt von Andrecito, 5. Juni 2015.

  1. Andrecito
    Andrecito New Member
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    Wie (un)beliebt ist Stierkampf wirklich?
    Also ich will hier an dieser Stelle nicht gegen den Stierkampf wettern. Ich bin zwar nicht unbedingt ein 100% Aficionado, aber ein totaler Antitaurino noch viel weniger. Ich bin zum ersten Mal so richtig mit der Welt der Tauromaquia in Portugal in Kontakt gekommen, da ich dort eine Zeit lang in der Provinz Ribatejo gelebt habe, was die Hochburg der "Fiesta brava" in Portugal ist.
    Nun wie auch immer, in den letzten Jahren gibt es immer wieder heftige Diskussionen ueber das Thema Stierkampf und auch Demonstrationen von Antitaurinos nahmen in den letzten Jahren zu, insbesondere in Frankreich, wo es dabei durchaus auch schon einmal recht heftig zugeht. Ich denke, das ein sehr starker Ausloeser dafuer, das Stierkampfverbot in Katalonien war. Und was immer wieder, die Diskussion darueber, wieviele Menschen ueberhaupt noch Aficionados sind, wobei die Angaben von Stierkampfbefuerwortern und Stierkampfgegenern sehr voneinander abweichen, egal ob in Spanien, Frankreich, Portugal oder Suedamerika. So hoert man immer wider von Seiten der Antitaurinos, dass die Arenen kaum noch Zulauf haetten, und man dort nur einige wenige Zigarren rauchende alte Maenner antreffen wuerde, hingegen behaupten Aficionados, dass die Arenen durchaus gut besucht seien und man dort alle Altersgruppen vorfinden wuerde. Ich habe letzten Sonntag eine Stierkampfuebertragung aus Cáceres mit El Juli en solitario, gesehen, und dort zumindest hatte sich letztere Aussage bestaetigt, die Arena war voll und auch alle Altersgruppen vertreten. Und was ich festgestellt habe, das gilt aber mehr fuer Portugal und Portugiesen, dass es dort auch sehr viel heimliche Aficionados gibt. Beispielsweise Portugiesen die in Deutschland oder Belgien leben, sagen dort, dass sie gege den Stierkampf sein, und selbst in Portugal behaupten es ebenfalls viele Leute gegenueber Auslaendern. Also man dreht die Fahne gerne nach dem Wind, und sagt was das Gegenueber gerne hoeren will. Aber diese "Antitaurinos" sitzen dann im Heimaturlaub oder wenn der auslaendische Tourist nicht mitbekommt in der Arena, wo sie dann klatschen und jubeln.
     
    #1 5. Juni 2015
  2. cori
    cori New Member
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    Du warst am Sonntag einer der über 1,1 Millionen TV Zuschauer bei der Corrida zu Gunsten der Kinderkrebshilfe.
    In diesen Tagen, in den den letzten vier Wochen fanden täglich Stierkämpfe in Las Ventas, Madrid, statt. Da waren die Ränge jeden Tag zu 3/4 gefüllt mit Zuschauern. Bestimmte Corridas waren sogar ausverkauft.
    Wie viele zu den Stierkämpfen gehen, hängt auch von den Akteuren ab. Welche Stiere, aus welcher Zucht, mit welchem Torero zu sehen sind. Kommt ein Jose Tomas, Superstar der Toreros, sind die Karten schnell verkauft, egal in welcher Plaza. Mehr kannst Du bei http://torosytoreros.weebly.com/news , nachlesen.
    P.S Auch ich will keinen überreden..., wem es gefällt, fein, wem es nicht gefällt soll seines Weges gehen. Wichtig ist das man sich gegenseitig respektiert. Die radikalen Antis suchen Kravall, für den Tierschutz sind sie nicht wirklich, sonst würden sie sich dringenderen Problemen ersthaft widmen, Eisbären, Delfinen, Walen, Elefanten, Massentierhaltung...
     
    #2 5. Juni 2015
  3. regenbogenhexe
    regenbogenhexe Active Member
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    bei den einheimischen ist stierkampf sehr beliebt -tierquaelerei sowieso
     
    #3 7. Juni 2015
  4. Andrecito
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    Ich denke mal, dass die Beliebheit des Stierkampfes von Region zu Region veschiieden ist. In Katalonien, wo man ihn ja mittlerweile verboten hat, war es auch nicht mehr gerade angesagt, die Monumental in BCN war niemals ausvekauf, es sei denn José Tomás trat dort auf.
     
    #4 7. Juni 2015
  5. cori
    cori New Member
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    Ob eine Plaza ausverkauft ist, hängt von mehreren Faktoren ab.
    Den auftretenden Toreros, den Toros welche auf unterschiedlicher Basis zu diesem Zweck gezüchtet werden und von der Jahreszeit und dem Engangement der Managers der jeweiligen Plaza.
    Leider ist der Empresario von Barcelona, wie der von Palma de Mallorca nur am vollen Geldbeutel interessiert. Und der lässt sich in diesen 'modernen Zeiten', besser mit Musikonzerten oder Tennis füllen, als mit Toros.
    In der Blütezeit des Stierkampfs gab es nicht in jedem Haushalt TV, keine 50 Programme und kein Internet. Damals kam die Übertragung einer Corrida von El Codobes der gestrigen Übertragung der Chamions gleich. Toros vor Fussball und Formel 1, heute, bei der Überflutung von Allem , undenkbar.
    Nur die Superstars des Toreo, wie Jose Tomas, Morante de la Puebla u. a können Plazas füllen und manchmal nicht einmal diese. Die Auswahl der Freizeitgestaltung ist einfach zu vielfältig und einfach und billiger zugänglich.
     
    #5 7. Juni 2015
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