Stierkampf-Tierquälerei

Dieses Thema im Forum "Stierkampf" wurde erstellt von imported_Elli, 13. Januar 2005.

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  1. imported_Elli
    imported_Elli New Member
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    Stierkampf-Tierquälerei
    Hallo,

    da es in Spanien Tradition ist, jährlich zahlreiche Stierkämpfe durchzuführen, starte ich hiermit einen kleinen Aufruf, denn ich finde ein Stierkampf kaum mehr etwas mit Tradition zu tun, sonder es geht doch nur noch um das liebe Geld. :cry: Traurig zu sagen, aber wohl wahr.

    Die Tiere haben keinen Spass daran, sich von einem Torrero, nach langem "Spielerischen" Kampf erstechen zu lassen. Die Tiere haben auch keinen Spass daran, einer Menschenmasse beim Jubeln zuzuhören.

    Nur das Publikum und der Torrero, die finden es toll, sich gegen ein fast wehrloses Tier zu stellen, das sowieso schon Pysisch Manipuliert ist.
    Lest doch mal hierzu diesen Beitrag:
    http://www.die-tierfreunde.de/inhalte/i ... rkampf.htm

    Traurig, womit wehrlose Tiere gequält werden. Das muss doch alles nicht sein.
    Naja, das war mal ein trauriger Beitrag von mir, aber ich finde sowas sollte auch gesat werden.
    Viele Grüße
    Elli
     
    #1 13. Januar 2005
  2. Cienfuegos
    Cienfuegos New Member
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    naja, eigentlich wollen wir hier ja keine Anti-Stierkampflobby aufbauen, schliesslich muss jeder selber wissen, ob er an solch einem "Spektakel" teilnimmt oder nicht bzw. dararan gefallen findet oder nicht.

    Dennoch interessant ist jedenfalls, das sich mittlerweile immer mehr spanische Städte und Gemeinden gegen den Stierkampf einsetzen und Ihre Stadt/Gemeinde zur stierkampffreien Zone erklären.

    Einen interessanten Bericht dazu habe ich hier gefunden.

    Grüsse

    cienfuegos
     
    #2 31. Januar 2005
  3. imported_Elli
    imported_Elli New Member
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    Wo gefunden???
    Ich glaube du hast den Link vergessen. :P
     
    #3 31. Januar 2005
  4. Cienfuegos
    Cienfuegos New Member
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    #4 31. Januar 2005
  5. imported_Elli
    imported_Elli New Member
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    Na

    das nächste mal müsste sowas aber kenntlich gemacht werden, denn nicht jeder der einen Text liest fährt mit der Maus um jedes Wort :?: :D
     
    #5 31. Januar 2005
  6. Judith
    Judith New Member
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    Man kann in dem Forum sicher einstellen, wie Links dargestellt werden. Es wäre vielleicht besser, ihnen eine andere Farbe zu geben, als dem Text.

    Viele Grüße von
    Judith
     
    #6 31. Januar 2005
  7. baba
    baba New Member
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    finde es auch eine echte TIERQUÄLEREI!!!!!!!!!!!!!
    sowas gehört verboten,und ebenso was sie mit den galgos machen!!!!!!!!!!! :cry: :cry: :cry: :cry: :cry:
    ein beliebtes urlaubsland,zur EU gehörend,und dann das.................
    finde das gar nicht OK!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :cry: :cry: :cry: :cry:
     
    #7 31. Oktober 2005
  8. Gast36
    Gast36 Guest
    Also mal ganz vornan gestellt:
    Ich bin grundsätzlich gegen JEDE Form von Tierquälerei und möchte wegen meines Beitrags nicht den ganzen Zorn aller mitglieder auf mich ziehen. Doch ich habe mir zu dem Thema schon vor einigen Jahren meine eigenen Gedanken gemacht.

    Alle, die sich so vehement gegen Tierkampf aussprechen - mal Hand aufs Herz! Esst Ihr auch kein Rindfleisch bzw. seid Ihr so konsequent und esst überhaupt kein Fleisch? Denn die Tierquälerei findet nicht in den spanischen Arenen statt, sondern in den Ställen mit Massentierhaltungen, deren "Produzenten" Fleisch an Supermärkte liefern, das der Verbraucher gern mal "en passant" mitnimmt, auch wenn er sonst beim Metzger seines Vertrauens oder beim Bio-Bauern kauft.
    Ich bin noch nie bei einem Stierkampf gewesen, obwohl mich die Athmosphäre schon begeistern könnte - diese Spannung, die man im Publikum förmlich spüren muss!
    Ihr, die Ihr alle so gerne die Spanier und den traditionellen Stierkampf verurteilt, wisst Ihr eigentlich, wie so ein Kampfstier sein Leben verbringt? Er lebt auf einsamen Weiden, den Dehesas, zusammen in einer Herde mit seinen Artgenossen. Atmet die frische Luft und liegt faul unter Bäumen rum und frisst den ganzen Tag. Ward Ihr schon mal in Andalusien? Seid Ihr schon mal in die versteckten Täler gekommen, in denen diese Tiere, meist weit entfernt von der Zivilisation leben?

    Doch der Tag kommt, dann werden Sie verladen und in die Stierkampf-Arenen gebracht. Dort ereilt sie in der Regel innerhalb von 20 Minuten der Tod. Für einen geübten Torero kein Problem. Klar, manchmal müssen diese Tier auch leiden.

    Manchmal? Ich sage ja - nur manchmal. Sie kommen in eine für sie völlig neue Welt, in die tosende Arena. Sie sind verwirrt und rasen mit ihren Hörnern auf die Peiniger zu. Doch sie empfinden dabei keinen Schmerz, da das Schmerzempfinden erst nach 20 Minuten einsetzt, doch dann sind sie bereits tot.

    Für manch einen mag dies neu sein, andere wiederum kennen das Phänomen:
    Man erleidet schwere Schmerzen, doch durch den Schock empfindet man diese Schmerzen nicht. Das ist eine natürliche Schutzreaktion des Körpers.

    Und warum ich so schlau daher reden kann?
    Ich hatte mal einen Autounfall mit einem Trümmerbruch im Unterschenkel. An einer Stelle des Waden- und Schienbeins befanden sich nur noch einzelne Knöchelchen. Ich hatte ein halbes Jahr lang starke Schmerzen. Doch ich habe bis zum Krankenhaus, als sie anfingen, den Stiefel von meinem Bein zu ziehen, keine Schmerzen. Was danach kam, war die Hölle. Ich habe nachher gelesen, warum das so war.

    Was also sind die 20 Minuten in der Stierkampfarena, und vielleicht ein Tag des Transportes, verglichen gegen ein ganzes Leben in Freiheit?
    Wer war schon mal dort, wo Tiere in Massen gehalten werden, Tiere prophylaktisch täglich Ihre Ration an Medikamten verpasst bekommen, nie das Tageslicht sehen und in Ställen leben müssen, die einem die Atemluft rauben? Gott sei Dank ist das "Leben" dieser Tiere nur sehr kurz und wenn sie könnten, ich glaube sie würden sofort mit jedem spanischen Kampfstier tauschen![​IMG]

    Und jetzt dürft Ihr mich in der Luft zerreißen!
    Cangreja
     
    #8 24. Mai 2006
  9. matonkikí
    matonkikí New Member
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    Ich beglückwünsche Dich zu Deinem Mut das alles hier reinzustellen :!:

    ICH bin alles andere als ein Stierkampf-Fan, war nur ein einziges Mal in meinem Leben bei einem Stierkampf dabei (und habe die ganze Zeit nicht hingekuckt...), werde es auch nie mehr tun...

    Von der Seite von der Du das beleuchtet hast, habe ich es allerdings noch nie angesehen, was aber nicht heissen soll, dass Du unbedingt Recht oder Unrecht hättest :roll:

    Ein spanischer Freund hat einmal zu mir gesagt, man sollte es doch als "Ballett" betrachten... aber es ist ein "Tanz" mit blutigem Ausgang, für das Tier unbedingt, für den Toreador manchmal... :? Ich muss weder dass eine noch das andere mitansehen. Spanier sind da grundsätzlich anders als wir Mitteleuropäer, haben ein ganz anderes Verhältnis zum Tod :o In der Stierkampf-Arena zu sterben sichert einem den ewigen Ruhm! ...Aber ich kenne auch Stierkampf-Begeisterte Europäer...

    LG Matonkikí :!: :lol:
     
    #9 25. Mai 2006
  10. Gast36
    Gast36 Guest
    matonkikí Vschrieb am: 25.05.2006, 09:58

    Ich muss weder dass eine noch das andere mitansehen. Spanier sind da grundsätzlich anders als wir Mitteleuropäer, haben ein ganz anderes Verhältnis zum Tod In der Stierkampf-Arena zu sterben sichert einem den ewigen Ruhm! ...Aber ich kenne auch Stierkampf-Begeisterte Europäer...

    MEINE GANZ PERSÖNLICHE MEINUNG HIERZU:
    Eigentlich haben Südländer im Allgemeinen ein völlig anderes Verhältnis zu Tieren als Nordeuropäer. In China (und nicht nur dort) werden z. B. auch Hunde gegessen, Affen gelten als Spezialität etc.pp.

    Ich habe mir darüber meine eigenen Gedanken gemacht:
    Wir Nordeuropäer verfügen schon seit langer Zeit über ein hohes Wohlstandsniveau. Wir können uns Tiere auch zum Amusement und zur Unterhaltung leisten. Wir können deren Futter bezahlen. Doch es gibt Länder, deren Menschen auch heute noch ums nackt Überleben kämpfen. Da bedeutet: jeder unnötige Esser mehr ist eine Belastung. Mitleid mit armen Kreaturen ist selten. Im Zuge des zunehmenden Wohlstands in Spanien nimmt auch die Zahl der Haustiere zu. Damit meine ich nicht die Nutztiere, die es schon immer gab, sondern eher das, was wir als "Kuscheltiere" bezeichnen.:hammer:
     
    #10 26. Mai 2006
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