Stierkampf auf dem Weg zum Kulturerbe

Dieses Thema im Forum "Stierkampf" wurde erstellt von v.h.b., 26. Februar 2013.

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  1. v.h.b.
    v.h.b. New Member
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    Stierkampf auf dem Weg zum Kulturerbe
    Jetzt macht die Politik Ernst!

    Gestern trat unter Leitung des Ministers für Erziehung, Kultur und Sport José Ignacio Wert der Beratungsauschuss in Sachen Stierkampf zusammen.Dieser setzt sich aus Vertretern verschiedener Ministerien, der Union der Toreros, Vertretern der Züchter, vonVeterinären, Stierkampfschulen, Veranstaltern von Stierkämpfen und Aficionados zusammen.
    Die Richtung war vorgegeben: Dem zukünftigen nationalen Plan zu Förderung und Protektion der Tauromaquia zuzustimmen.

    Die Politik sitzt jetzt mit den Taurinos an einem Tisch um die Zukunft der Tauromaquia in die Wege zu leiten.

    v.h.b.

    Quelle:http://stierkampffueralle.blogspot.com.es/2013/02/die-politik-macht-ernst.html
     
    #1 26. Februar 2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26. Februar 2013
  2. Helen
    Helen New Member
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    Ist soweit ich weiß, in Frankreich schon geschehen.
    Ich hatte bis vor kurzem garnicht gewusst, dass es auch in Südfrankreich Stierkämpfe, offenbar auch tödliche, gibt. Warum verbindet man nur Spanien damit? Weil es das klassisch einzige böse, brutale Land überhaupt ist...? So kommt es einem manchmal hier vor.
    Die Franzosen schienen kein Problem darin zu sehen ihn mit ihrer Verfassung zu vereinbaren.
    Ich bin kein Stierkampfanhänger, o.k. wäre vielleicht eine den Stier nicht verletzende Variante.
    Es wäre schade, wenn die Dehesas, die vielen Tierarten Lebensraum bieten, verschwinden müssten, wenn sie für die Stierzucht nihct mehr gebraucht werden.
    Ist vielleicht letzlich einen kommerzielle Frage, wenn keine Stiere mehr sterben, müssen weniger gezüchtet werden. -
    Was ich mich allerdings oft frage, ist, ob die extrem Empörten eigentlich wissen, wie das Leben eines Schlachttieres hier aussieht. Die haben vor dem Tod überhaupt kein Leben. Und es geht keineswegs immer ohne Qualen beim Töten ab.
    Ist etwas besser, weil wir nicht genau hinsehen wollen, weil es verdeckt und verborgen geschieht?
    Für das Tier nicht!
    Wir essen Fleisch auch nur zum Vergnügen, wir müssen das nicht. Und man kann Tiere auch anders halten.

    Helen
     
    #2 4. April 2013
  3. C.h.a.r.l.y
    C.h.a.r.l.y New Member
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    Das ist NATIONALES Kulturerbe und nicht WELTKULTURERBE! Vielleicht informierst Du Dich mal wirklich umfassend bevor Du hier Dein Halb-Wissen über uns ergießt?
    Was einzelne Nationen zu ihrem Kulturerbe erklären ist allein ihr Bier. Zum Weltkulturerbe gehört schön etwas mehr als nationaler Kleinklüngel.

    Das kommt vielleicht DIR so vor! Siehe oben! Es gibt in Spanien noch einige andere sadistische Züge in Bezug auf den Umgang mit Tieren, die Dir offensichtlich unbekannt sind (siehe z.B.: tocar el piano, das steht unter „Tierhilfe und Tierschutz, gehört aber eigentlich unter „Típico español“)
    Und zum 175. Mal! Wir sind hier in einem SPANIEN-FORUM, hier ist das Thema Spanien, spanische Kultur, spanische Verhältnisse, spanische Lebensart, spanische Fehler, spanische Besonderheiten, boah......WIE SCHWER IST DAS EIGENTLICH?????????????????


    Das müssen sie auch keinesfalls!
    Was ist das für ein Quatsch???
    Wie wäre es z.B. mit Biofleisch? Fleisch von „glücklichen“ Stieren! Etwas teurer als das übliche Schlachtfleisch, aber dafür Bio und mit „gutem Gewissen“. Liegt doch auf der Hand, oder?
    Ich sag´Dir warum nicht! Weil „etwas“ teurer den Herrschaften nicht reicht. So teuer kann Biofleisch nämlich gar nicht sein, dass man für 6 Stiere 150.000 Euro kassiert, wie es bei Kampfstieren üblich ist!

    Das Schlachtvieh, von dem Du redest, gibt es in Spanien ZUSÄTZLICH noch! Und zwar reichlich!
    Was ändert der Stierkampf daran???



    Woher weißt DU, was ICH esse?

    Charly
     
    #3 5. April 2013
  4. pepe
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    Woher kommen diese (Fantasie-)Zahlen? Die Grünen sagen da Gegensätzliches:

    http://www.gruene-europa.de/foerderung-von-stierkampf-durch-die-eu-8638.html

    Position der Grünen Europafraktion

    "...Auf der einen Seite können wir Sie beruhigen: So kann aktuell davon ausgegangen werden, dass keine direkte oder indirekte Förderung des Stierkampfs durch die Agrarmittel der Europäischen Union stattfindet. ..."
     
    #4 5. April 2013
  5. v.h.b.
    v.h.b. New Member
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    Charly:

    Mit Verlaub. Wo steht hier etwas von Weltkulturerbe.

    Weisst du was? Ich mache sofort eine Stierzucht auf. 25.000 Euros pro Stier das wäre doch ein Geschäft. Wenn man überlegt, das eine Zucht so zwischen 500 und 1.500 Stiere auf ihren Weiden stehen hat, kann man sich vorstellen welche Märchen du uns hier erzählen willst.
    Oder glaubst du etwa selbst daran?

    Mit freundlichem Gruß

    v.h.b.
     
    #5 5. April 2013
  6. C.h.a.r.l.y
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    @v.h.b.

    Jetzt will Du mich veräppeln, oder?

    Ich habe keineswegs davon gesprochen, dass von den 500 - 1500 Zuchtstieren ALLE dieses Geld bringen.

    Wie viele davon als Kampfstiere in Frage kommen, weißt DU wohl viel besser als ich, denn schließlich erklärst DU hier bei jeder passenden Gelegenheit, dass nur einigen „Auserwählten“ die große Ehre zuteil wird, in der Stierkampf-Arena sterben zu dürfen!

    Mit einem hast Du aber dennoch Recht. Die (Kampf)Stierzucht ist ein durchaus lohnendes Geschäft, wenn man es richtig anstellt.

    Das ist ja auch der Grund, warum die Stierkampf-Lobby mit allen Mitteln versuchen wird, einen weiteren Rückgang dieses Spektakels zu verhindern.

    Mit "einfachem" Bio-Fleisch von "glücklichen" Stieren würden die Gewinne ganz gewaltig einbrechen und welcher stolze Kampfstier-Züchter will sich schon zum popeligen Biobauern degradieren lassen!



    Charly
     
    #6 5. April 2013
  7. HCA2
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    Wieso hier davon ausgegangen wird, dass es sich bei der genannten Zahl um einen Subventionsbetrag handelt, erschliesst sich mir nicht ganz. Handelt es sich nicht eher um den Verkaufspreis?


    Was kassiert denn ein Züchter vom Veranstalter durchschnittlich für einen Kampfstier? Sehr viel weniger?



    Die müsstest Du dann halt erstmal alle an die Arenen verkaufen. Und Du wärst ja nicht der einzige. Ausserdem erzielen ja wohl hoffentlich nur die besten Stiere Höchstpreise.
     
    #7 5. April 2013
  8. C.h.a.r.l.y
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    @pepe

    meine Antwort: siehe unter "Nicht alle sind begeistert", wie Du weißt, sind Doppelpostings hier nicht erlaubt.

    Charly
     
    #8 5. April 2013
  9. cori
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    Wenn sich hier nur einer der Herrschaften mal die Mühe machen würde, ein Rind 4-5 Jahre durchzufüttern, auf einer schönen Wiese, regelmäßig vom veterinär besucht, entwurmt und geimpft... gefüttert, getränkt und gehegt... dem wäre klar, das es richtig Geld kostet. Und dann sind ja noch die Löhne , die Steuern und was wieß ich. Ob da eine Zuchtstätte richtig dickes Geld einstreicht, bezweifele ich. Der Torero(sofern nicht DER torero) ebensowenig, der riskiert sein Leben, manchmal sogar für lau, um sich solche Sprüche anzuhören. Klasse!
    Und der empressario, wenn er nicht grad eine der 1. plazas hat, hat auch nichts zu lachen. Ist nicht so niedlich das Ganze , wie Fussball. Und vor allem nicht so lukerativ.
    Informiert euch doch bitte, bevor ihr Mist postet!
     
    #9 5. April 2013
  10. regenbogenhexe
    regenbogenhexe Active Member
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    dafuer kann der torero seine mordlust befriedigen -gratis ohne in den knast zu muessen:)
     
    #10 5. April 2013
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