Golf in Spanien

Dieses Thema im Forum "Sport in Spanien" wurde erstellt von Kiebitz, 14. August 2008.

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  1. Kiebitz
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    Golf in Spanien
    #1 14. August 2008
  2. Gata
    Gata Well-Known Member
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    Hallo kibitz,
    für mich als Nichtgolferin wäre es interessant zu erfahren, warum du Golf spielst, was daran für dich so wichtig ist, was dich daran reizt, warum gerade Golf?
    Dann hätten wir eine Diskussionsbasis.

    Gata
     
    #2 14. August 2008
  3. Kiebitz
    Kiebitz New Member
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    Wenn das so einfach zu erklaeren waere, haetten Golfspieler nicht diesen schlechten Ruf.

    Wenn du wirklich eine Anwort suchst, folgender Tipp: Sportschuhe, einfache Kleidung in der man sich bewegen kann und auf zum naechsten Golfplatz. Den Pro suchen und eine Schnupperstunde nehmen.

    Der geht mir dir auf die Driving Range und du wirst die Grundbegriffe erlernen und Baelle schlagen. Nach der Stunde weisst du genau, ob Golf was fuer dich ist oder nicht.
     
    #3 14. August 2008
  4. Kiebitz
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    Segunda: Freestyle Golf habe ich noch nie gemacht. Aber du hast mich auf eine Idee gebracht. Ich habe Unmengen von alten Baellen und werde das mal ausprobieren.

    Freestyle Golf ist nicht billig. Jeder Ball kostet mehr als 1 Euro. Selbst gebrauchte Baelle kosten Geld. Und die sind beim Freestyle Golf nach einem Schlag weg.
     
    #4 14. August 2008
  5. imported_morayma
    imported_morayma New Member
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    Hola Kibitz,

    Golfspieler als solche haben keineswegs einen schlechten Ruf.

    Was die Gegner der Golfplätze :!: so aufbringt ist die Tatsache, dass in Zonen, die ohnehin an chronischem Wassermangel leiden, massenhaft Golfplätze gebaut werden. So wird kostbares Trinkwasser für "künstlichen" Rasen verschwendet.

    Dazu kommt noch die Umwelt- und Gewässerbelastung durch giftige Dünger, Herbizide und Pestizide.

    Nichts gegen Golfplätze. Aber bitte da, wo sie hingehören. Z.B. in England oder Schottland.

    Zudem ist es mit Golfplätzen wie mit allem was Mode ist oder wird: Plötzlich müssen Golfplätze in Massen gebaut werden. Und alles was massenhaft auftritt, ist schädlich.

    Einen ähnlichen Boom hatten wir einmal in den 80er Jahren, als Boris Becker am 7. Juli 1985 Wimbeldon gewann. Plötzlich wollten "alle" Deutschen Tennis spielen. Nur richtet ein Tennisplatz wesentlich weniger Schaden an, als ein riesiger Golfplatz.

    Was passiert, wenn der Golfboom wieder vorbei ist? Die Anzeichen sind schon zu spüren.

    Mein Schwager, Orthopäde und Sportmediziner, wird ausgesprochen traurig sein, wenn der Golfboom nachlässt. "Früher oder später landen sie alle in meiner Praxis", pflegt er zu sagen :wink:

    Golf spielen ist schädlich für die Schultern, die Kniegelenke, das Illiosakralgelenk, die Lendenwirbelsäule, und, und , und...

    Un saludo

    Morayma
     
    #5 14. August 2008
  6. Kiebitz
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    Morayma: Du hast exakt die Punkte aufgelistet, auf die ich nicht eingehen werde.

    Die wurden schon fast alle behandelt.
     
    #6 14. August 2008
  7. Spaniel
    Spaniel New Member
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    Hallo Morayma

    Kibitz als Spezialist gibt keine Antwort. Das ist seine Entscheidung. Ist zwar schade, denn aus berufenem Munde wäre eine Stellungnahme sicher interessant gewesen. Darum gelange ichhalt an dich Morayma.

    Warum ich mich als ehemaliger Sportler da einschalte ist eigentlich der von dir aufgeführte gesundheitliche aufgeführte Aspekt beim Golfsport. Es ist bekannt, dass viele Sportarten gesundheitliche Schäden hervorrufen. So Boxen, Kunstturnen, div. Ballsportarten, Leichtathletik usw.


    Die Bewegungsabläufe sehen beim Golfen doch eigentlich sehr dynamisch aus und ich denke, dass Golfsportler sich ihre Muskulatur auch aufwärmen. Aber dass Golf trotzdem so schädlich wäre, hätte ich nicht gedacht. Hängt dies möglicherweise mit den Schlägen, der starken Beschleunigung und den Verdrehungen zusammen?

    Es grüsst


    Hampi,
    der ja auch während einem Jahrzehnt Spitzensport im In- und Ausland betrieben hat.
     
    #7 14. August 2008
  8. imported_Schmika
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    Hallo Hampi,

    die Bewegungsabläufe beim Golfen sind ja nicht wirklich natürlich. Problematisch bei den meisten Golfern ist - und daher resultieren auch die gesundheitlichen Probleme - die fehlende Muskulatur.

    Durch die einseitige Bewegungsausführung werden die Gelenke, Bänder und Sehnen stark belastet, so dass automatisch Verschleiss verursacht wird. Würden die "Freizeit"-Golfer gleichzeitig (sportartenbegleitend) ein muskelaufbauendes Krafttraining absolvieren, würden viele Belastungen auf den Skelettapparat durch die dann entwickelte Muskulatur reduziert. Die Erkrankungen im orthpädischen Bereich könnte man somit reduzieren.

    Beim Leistungssport jedoch lassen sich Verschleisserscheinungen nicht vermeiden - wie bei allem, was man exzessiv betreibt - ist auch die Ausübung einer x-beliebigen Sportart dann nicht nur gesund.
     
    #8 14. August 2008
  9. Spaniel
    Spaniel New Member
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    Hallo Schmika

    Habe da ja eigentlich an die "richtigen Golfer" gedacht, das heisst an die Sportgolfer, die sicher trainiert sind. Hast recht, dass bei den meisten Leistungs-Sportarten irgendwelche schädlichen Wirkungen auftreten können.

    An die Masse der Golfer die nun einfach Golf spielen weil es Mode ist oder es den Gepflogenheiten der Schichtung entspricht habe ich eigentlich gar nicht gedacht. Dürfte aber schon sein, dass diese doch eher nicht durchtrainierten Freizeitsportler möglicherweise im mindesten so gefährdet sind in punkto Gelenkverschleiss wie die Spitzengolfer.

    Rein optisch finde ich Golf aber für einen schönen Sport. Bewundere vor allem die Treffsicherheit der Sport-Golfer. Habe früher Balestra bewundert.

    Es grüsst


    Hampi,
    der wahrscheinlich jedesmal einen Klumpen Dreck wegschiessen würde.
     
    #9 14. August 2008
  10. imported_morayma
    imported_morayma New Member
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    Hola Schmika und Spaniel,

    Genau das ist das Problem. Selbst durchtrainierte Leistungsgolfer bleiben davon nicht verschont. Die einseitige Bewegung/Belastung ist unnatürlich.

    Die Gelenke werden überstrapaziert und verschlissen. So wie es einen Tennisarm gibt, gibt es auch einen Golferellenbogen und ein Golferhandgelenk.

    Viele Hobbygolfer wärmen sich lieber in der Bar des Golfclubs auf, als im Gelände. Ich sehe das oft genug im hiesigen Golfclub San Jaime oder in Jávea.

    Der Witz ist, dass bei professionellen Golfern solche Beschwerden seltener auftreten. Sie haben im Laufe der Jahre eher Probleme mit den unvermeidbaren Verschleisserscheinungen der Gelenke.
    Severiano Ballester, einer der besten Golfspieler aller Zeiten, hat z.B. ernsthafte Rückenprobleme.

    Den Hobbygolfern bleiben diese Verschleisserscheinungen oft erspart. Da sie ja meist ältere Damen und Herren sind, leben sie gar nicht mehr, wenn sich der Verschleiss bemerkbar macht :wink:


    Un saludo

    Morayma * die ziemliche Verschleisserscheinungen in der rechten Schulter hat :wink:
     
    #10 14. August 2008