Opus Dei - Ein Werk Gottes?

Dieses Thema im Forum "Spanische Kunst & Geschichte" wurde erstellt von Kiebitz, 10. November 2007.

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  1. Kiebitz
    Kiebitz New Member
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    Opus Dei - Ein Werk Gottes?
    Ich habe das Internet nach Infos über Opus Dei durchforstet. Wikipedia scheint einen Beitrag eines Mitgliedes ins Netz gestellt zu haben - nur positiv.

    Wie stark ist Opus Dei in Spanien?
    Ist nur die PP von Opus Dei Mitgliedern durchsetzt?
    Warum unstützt der Vatikan Opus Dei?
    Welche Rolle spielte Opus Dei unter Franco?

    Es gibt einige Bücher zu Opus Dei. Vieles wurde auch verboten zu publizieren. Der Nachfolgende Text ist eine Zusammenfassung einer Buchbeschreibung.

    Wer kennt weitere, kritische Seiten im Internet, zu Opus Dei?

    Das Opus Dei (Werk Gottes) ist laut seinen eigenen Vorstellungen eine Vorwegnahme und lebensnahe Verwirklichung ursprünglicher Laienspiritualität, die das II. Vatikanische Konzil zu einer der wichtigsten Aussagen machte. Das wahre Ziel des Opus Dei: Beeinflussung staatlicher Politik und Umgehung aller Regeln des weltweiten Finanzsystems.

    Der elitäre Orden hat sich zu einem der einflußreichsten Faktoren in der katholischen Kirche entwickelt und führende Positionen im Vatikan erklommen. Die „Heilige Mafia“ wird Opus Dei daher auch genannt. In einigen Ländern errang der Orden massivst Einfluss in Wirtschaft und Politik mit seinen sektenähnlichen Methoden und Infiltration der Gesellschaft im Sinne einer größtenteils faschistischen Ideologie.

    Wie konnte das Opus Dei mehr Macht und Reichtum auf sich vereinigen und warum lässt der Vatikan diese Art und Weise der menschenunwürdigen Evangelisierung und Unterwanderung der Religiosität zu?
     
    #1 10. November 2007
  2. Gato
    Gato New Member
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    Hallo!

    Hier zum Thema ein bisschen Material:



    Opus Dei im Mutterland Spanien

    Die Opus Dei-Ideologie verbindet reaktionäre gesellschaftlich-politische Konzepte ohne Reibungsverluste mit neoliberalen Wirtschaftskonzepten. Dies wurde im Franco-Spanien deutlich, als Opus Dei-Leute in den 50/60er Jahren Schlüsselstellungen in Politik und Wirtschaft einnahmen.

    Die Opus Dei-Minister öffneten das verkrustete Franco-System nach außen, förderten den Tourismus als Einnahmequelle und liberalisierten die Wirtschaft. Nutznießer dieser wirtschaftlichen Öffnung waren oft Opus Dei-Unternehmer, die an der Opus Dei-Universität zu modernen Managern ausgebildet wurden.

    BILDUNGSWESEN

    Der erste Schritt zur Infiltration der Eliten war die Positionierung im Bildungssystem. Das Opus-Mitglied J.M. Albareda wurde in den 40er Jahren Gen.sekr. des Obersten Wissenschaftsrates und konnte aus dieser Position heraus Weichen stellen.
    Im ohnehin stark katholisch geprägten Franco-Spanien erhielt der Opus Dei starken Zulauf aus der Professorenschaft, die 1956 zu 40 % mit dem Orden sympathisierte oder sogar Mitglied war.
    Der nächste bedeutende Schritt war 1962 die Berufung von Lora Tamayo zum Erziehungsminister.

    Aufbau von Elite-Universitäten
    Der Opus begnügte sich nicht nur mit der Infiltration des staatlichen Bildungswesens, sondern er begann mit dem systematischen Aufbau von OPUS-eigenen Ausbildungsinstituten für Führungskräfte der Wirtschaft, Medizin und der Rechtwissenschaften:

    * Uni/Pamplona (1952 gegr.; Medizin, Jura, Religion)
    * Inst. de Estudios superiores de la Empresa/Barcelona (IESE; 1958 gegr.; Wirtschaftshochschule nach dem Vorbild der Harvard business school)

    Unzählige Absolventen dieser Unis stiegen dann als Führungskräfte in Unternehmen und Banken auf oder wurden im Sinne des Neoliberalismus als Ausbilder/Wirtschaftskader nach Lateinamerika geschickt.

    WIRTSCHAFT

    Ende der 50er Jahre leiteten Opus Dei-Technokraten die wirtschaftliche Liberalisierung und den Modernisierungsprozeß in Gang, ohne jedoch die politische Struktur anzutasten.
    Die Mitglieder des Opus Dei protektionieren einander, um Führungspositionen in Staat und Wirtschaft zu übernehmen. Es entstanden zahlreiche Seilschaften zwischen der staatlichen Verwaltung und den Privatunternehmern.
    Besonderes Augenmerk wurde auf den Bankensektor gelegt, da die Verfügungsgewalt über Kredite den Einfluß steigern konnte und Firmen von Opus-Mitgliedern gezielt gefördert wurden.

    Bis Mitte der 60er Jahre waren fast alle politische Machthebel der Finanzen, der Industrieproduktion, der Planung und des Außenhandels in Opus-Händen, so daß sie die Wirtschaftspolitik ungehindert gestalten konnten.
    Ihre neo-liberale Politik akzeptierte und vertiefte jedoch die ungleiche Verteilung des Reichtums, die regionalen Ungleichheiten und die technologische Abhängigkeit. Den Höhepunkt der Macht erreichte Opus Dei mit dem neuen Kabinett im Jahre 1969, in dem der Opus Dei die Ministerien für Erziehung, Information, Außenpolitik, Finanzen, Handel, Industrie und den Entwicklungsplan kontrollierte.


    Nach dem Tode des Diktators Franco und insbesondere durch die langährige Regentschaft der Sozialisten sanken die politischen Einflußnahmen des Opus Dei enorm, um mit dem konservativen Machtwechsel 1996 wieder zuzunehmen. Sechs Minister der Aznar-Regierung stehen dem Opus Dei sehr nahe und auch die Frau des Ministerpräsidenten gilt als Opus-Sympathisantin.
    Im wirtschaftlichen Bereich konnten die Opus-Dei Unternehmer und Manager durch ihre engen Netzwerke ihre Stellung halten, obwohl in einige der größten Wirtschaftsskandale Spaniens Opus-Mitglieder in exponierter Stellung verwickelt waren.

    POLITIK
    Albareda, Jose Maria 40er Jahre: Generalsekreträr des Obersten Wissenschaftsrates (Consejo Superior de Investigaciones Cientificas)
    - Mitgründer der Universität von Navarra

    Arenas, Javier (1957- ) 1996 Arbeits- und Sozialminister
    - Generalsekretär der Partido Popular und Minister für Öffentliche Verwaltung unter Aznar

    Arino Ortiz, Gaspar

    - Ariño y Asociados, Abogados
    - Prof./Verwaltungsrecht
    - 1989-93 Abgeordnter/Partido Popular

    Aznar, J.M. Oppositionsführer/1990er Jahre
    - seit 1996-2004 Ministerpräsident
    - er steht dem Opus nahe
    - 6 seiner Minister gehörten dem Opus Dei an

    Blanco, Benigno
    - Infrastrukturminister unter Aznar

    Calvo Serer, Rafael
    (1916-1988)
    Theoretiker des 3. Weges (tercera fuerza) von Opus Dei und Monarchisten zwischen den Gegenpolen der Falange und den konservativen Katholiken
    - Christdemokrat, Hrsg. der Tageszeitung " Madrid " (1971 verboten)
    - 1974 gründete er im Exil die Demokratische Junta Spanien (zus. mit Sozialisten, Christdemokraten und Sozialisten) mit dem Ziel, eine provisorische Regierung und die Demokratie vorzubereiten

    Cardenal Fernandez, Jesus
    - bis 2004 Generalstaatsanwalt

    Carrero Blanco, Luis
    (1903-1973) - Admiral
    - graue Eminenz und rechte Hand des Diktators Franco
    - 1951 Präsidentschafts-Minister (Koordinator zwischen den Ministerien und Franco)
    - Protektor d. Opus Dei
    - 1973 Regierungschef
    1973 starb er durch einen Sprengstoffanschlag der ETA

    Espinosa San Martin, Juan Jose (1918-1982) 1965-69 wirtschafts- und Finanzminister
    (wg. Matesa-Skandal ausgeschieden)

    Fanjul Sedeno, Juan Manuel ( -1991) - Vize-Generalsekretär des Movimiento, Falangist, Monarchist,
    nach 1975 graue Eminenz der UCD- Partei von A. Suarez
    - 1981 spanischer Generalstaatsanwalt

    Fernandez Ordonez, Francisco
    (1930-1992) - 1974 Präs. Inst. Nacional de Industria (INI; großer Staatskonzern)
    - 1977-79 Finanzminister
    - 1980-81 Justizminister
    - 1981 PAD-Partei gegr.
    - 1982-86 Vors. Banco Exterior de España
    - 1985-1992 Aussenminister

    Fontan Perez, Antonio
    (1923- ) - 1958 begründete er die Publizistikwissenschaften an der Universitätvon Navarra
    - Vorkämpfer für die Demokratie und freie Gewerkschaften; 1967-71 Dir. der Tageszeitung Madrid, die 1971 verboten wurde
    - 1977 Senatspräsident
    - 1978 Mitverfasser der spanischen Verfassung
    -1979-80 Minister für Administracion territorial - Herausgeber: Nueva Revista de Política, Cultura y Arte,

    Garcia Monco, F. 1965-69 Handelsminister
    (wg. Matesa-Skandal ausgeschieden)

    Hera, Alberto de la
    Generaldirektor für religiöse Angelegenheiten im Justizministerium (unter Aznar)

    Herrero Tejedor, Francisco - 1974 Gen. sekr. des Movimiento
    (reformistisch, in den 60er Jahre war er Vize-Generalsekretär)
    - eigene Partei gegründet (Union del Pueblo Espanol = UDPE)
    am 12.6.75 starb er bei einem Unfall
    - Sein Sohn Luis Francisco Herrero Tejedor ist Abgeordneter des Europaparlaments

    Lacalle Leloup, Gonzalo
    1964-65 Gouv. Banco de Espana
    Lopez Bravo, Gregorio
    (1923-85 Flugzeugabsturz) - 1962-69 Industrieminister
    Führender Technokrat, der einer der Architekten des spanischen Wirtschaftswunders in der 1960er Jahren war.
    - 1969-73 Außenminister
    - 1973 Vors. der Ministerrates der OECD
    1977 Abg. (Volksallianz/AP)

    Lopez Rodo, Laureano
    (1920-2000)
    Sehr religiöser katalanischer Monarchist, Juraprofessor
    - er war einer der einflußreichsten Politiker seiner Zeit
    - er reformierte ab 1957 die Regierungsbürokratie und besetzte zahlreiche Posten mit Opus- Leuten
    1959 Chef d. Stabilisierungsprogramms
    - 1964-69 Leiter des Wirtschaftsplanes
    - 1973- 74 Außenminister
    -1974-79 Botschafter/Österreich
    -Präs. Int. Institut für Verwaltungswissenschaften

    Lora Tamayo, Manuel
    (1904-2002) Chemieprof.,
    1962-68 Erziehungsminister
    - Präsident Real Academia de Ciencias Exactas, Físicas y Naturales

    Mas Calvet, Ramon " Finanzminister des Opus Dei"

    Mayor Oreja, Jaime
    (1951- ) (1951- ) , Präs. der Konservativen Partei im Baskenland
    - 1996-2001 Innenminister

    Mendoza Olivan, Victor
    Dir. Instituto de Estudios Económicos
    Michavila, José-Maria
    - bis 2004 Justizminister

    Montoro Romero, Cristobal
    (1950- ) - 2000-2004 Finanzminister

    Navarro Rubio, Mariano
    (1913-2001) Einer der erster Supernumerarier des Opus Dei (er kannte den Opus Dei Gründer schon in den 40er Jahren) - Richter, Vorst. Banco Popular
    - Finanzminister 1957-65
    (er setzte eine Bankreform durch, die das gesamte Kreditwesen der Bank von Spanien unterstellte)
    - Präs. der Bank von Spanien

    Palacio, Loyola de
    (1950- ) (1950- ) - Abg.,
    - 1996 Landwirtschaftsminister
    - 1999- Transport- und Energiekommisarin der Europäischen Kommission

    Palomeras Vigas, Juan
    ehemaliger Präsident der Banco de Navarra
    Pelaez, F.

    Pin Arboledas, J.
    Prof./IEXE Universität von Navarra
    Rato, Rodrigo
    - 1996-2004 Wirtschaftsminister
    - 2004 Man. Dir. Internationaler Währungsfond

    Romay Becarria, Jose Manuel (1934- ) - enger Gefolgsmann von Fraga
    - 1996-2000 Gesundheitsminister

    Romeo Gorria, Jesus
    (1916-2001) - 1962-1969 Arbeitsminister
    - 1974 Präsident IBERIA Fluggesellschaft

    Sanchez Bella, Alfredo
    (1917-1999) - Dir. Instituto de Cultura Hispánica
    - 1969-1973 Informationsminister
    1974 Pres. Banco Hipotecario de Espana

    Sanchez Gonzalez, H.

    Sola, M.

    Tocino Biscarolasaga, Isabel (1949- ) - Dr. Jur. Präs. Der Assoc. Of Conservative Women
    1996-2000 Umweltministerin
    - Vors. Siebel Systems Spain and Portugal

    Trillo Figueroa, Federico - 1996-2000 Parlamentspräsident
    - 2000-2004 Verteidigungsminister

    Ullastres Calvo, Alberto
    (1914-2001) - Wirtsch.prof.
    1957-65 Handelsminister
    Botsch. EG 65-77

    Vallina Velaverde, Juan Luis de la(1932- )
    - Professor
    - 1977-2000 Senator

    UNTERNEHMER
    Catalan, S.

    Bofill de Quadras, Pablo - Banco Atlantico, Bank Union

    Brosa Palau, Jorge
    (1920-2004) - Dir. Banco Espanol de Credito (BANDESCO) - Vice-Pres. Sideriberica

    Domecq Diez, Alvaro
    (1917- ) Sprößling einer der ältesten und reichsten Unternehmerdynastien.
    Neben einem der größten Sherry- und Weinkonzerne Spaniens (1990: 1,5 Mrd DM Umsatz; 9.größter Alkoholproduzent der Welt), besaß diese hochadelige und weitverzweigte Familie Beteiligungen in zahlreichen Wirtschaftsbranchen. Der Familienkonzern wurde 1994 an Allied Lyons verkauft. - Alvaro Domecq revitalisierte in den 1940er Jahren den Stierkampf mit Pferden

    Garcia Fernandez, A.

    Porez Fernandez, A. de

    Rico Gambarte, A.

    Sancho Dronda, Jose Joaquin 1985 Präs. des spanischen Sparkassenverbandes

    Ruiz-Mateos, Jose M. RUMASA-Konzern (größte private Konzerngruppe)
    - 1982 zusammengebrochen (in diesen größten Finanzskandal Spaniens bis zu den 90er jahren war der Opus Dei eng verwickelt.

    Termes Carrero, Rafael - ultraliberaler Finanzprofessor/IESE Universität von Navarra
    - 1977-1990 Präsident des spanischen Bankenverbandes
    - Aufsichtsrat Banco Popular Espanol


    Valls Taberner, Luis
    (1926- )
    valls-taberner (6K) - 1972-1989 Chairman Banco Popular, ESFINA- Finanzgesellschaft
    . Sein Bruder Javier (1930- )ist seit 1989 Chairman der Bank.
    - Die Banco Popular stieg in 2 Jahrzehnten unter Opus-Kontrolle von einer unbedeutenden Bank zur 7. größten Privatbank auf. Heute ist sie die 3. grösste spanische Bankengruppe.
    Banco Urquijo Hispano-Americano

    Sein Großvater Fernando Valls Taberner (1888-1942) war ein führender katholischer Politiker und Vordenker. Er gehörte auch zu den führenden Opus Dei Mitgliedern in Barcelona.

    Villar Reyes, Juan MATESA-Konzern
    - 1969 zusammengebrochen (in den Skandal war Opus Dei eng verwickelt und führte zum Rücktritt zahlreicher Minister)


    Das Franco-Regime

    Unter dem Einfluß der faschistischen Falange-Partei isolierte sich Spanien sowohl politisch als auch wirtschaftlich. Die Autarkie war das erklärte Ziel der Falange.

    Mitte der 50er Jahre zeigte das Modell jedoch immer stärker seine Schlagseiten und seinen Mißerfolg. Streikbewegungen erschütterten das Regime, die Devisenreserven sanken bedrohlich und die Wirtschaft stagnierte.

    1956/57 wurde dann die Kehrtwende in der Wirtschaftspolitik eingeleitet. Opus Dei-Technokraten erstellten mit Hilfe des IWF einen Stabilisierungsplan und veränderten die Entscheidungs- und Lenkungsmechanismen auf wirtschaftlichem Gebiet, wobei die wichtigsten Posten mit Opus-Leuten besetzt wurden. Z.B. wurde das Bankwesen nun der Bank von Spanien unterstellt, die unter ihrem Präsidenten Mariano Navarro Rubio bevorzugt Opus Dei-Mitglieder mit hohen Krediten versorgte.

    Das neue Programm, das in den 60er Jahren zu hohen Wachstumsraten der Wirtschaft führte, umfaßte die Integration in die europäische Wirtschaft, die Aufhebung des Interventionismus sowie eine allgemeine Liberalisierung im Wirtschaftsbereich. Besonders betont wurde ein Arbeits- und Pflichtethos als wichtige Impulsfunktion für die Entwicklung des kapitalistischen Wirtschaftsgeistes.

    Die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der spanischen Wirtschaft sollte jedoch im engen Rahmen der franquistischen Gesellschaftsordnung stattfinden. Dem Wirtschaftswachstum wurde eindeutig der Vorrang vor dem sozialen Fortschritt oder politischer Partizipation eingeräumt.

    Die sozialen Verwerfungen, die diese Politik aufwarf, waren enorm. Hauptproblem war die stark ansteigende Arbeitslosigkeit und das schwach ausgebaute soziale Sicherheitssystem. Ohne die enorme Arbeitsemigration nach Mitteleuropa (1960-1969: 1,5 Millionen Arbeiter) hätte sich die Krise systemgefährdend ausweiten können. Die Emigration war für Spanien überlebensnotwendig, denn sie senkte die Arbeitslosigkeit und mit Hilfe der Gastarbeiterüberweisungen konnten Handelsbilanzdefizite ausgeglichen werden.
    FOLGEN DES WIRTSCHAFTSLIBERALISMUS

    * totale Umwandlung Spaniens von einem korporativ orientierten Entwicklungsland (1960) in das 10. größte Industrieland der Welt (1974)
    * Stützpfeiler der starken Expansion waren der Tourismus, Emigrantenüberweisungen und Auslandsinvestitionen
    * Umwandlung vom Agrar- in einen Industriestaat
    - starke Urbanisierung (gewaltige innerspanische Migrationsströme)
    1939 bis 1970 verloren die Agrargebiete durch Abwanderung insges. 1,14 Millionen Arbeitskräfte
    * Zwischen 1960 und 1970 verließen 3 Mio Spanier ihren Heimatort, um im Ausland oder in den großen Städten (3 Zentren : Madrid, Barcelona, Bilbao) zu leben
    * starker Euphorismus in Spanien (Konsumwünsche der Bevölkerung)
    * ungleichgewichtiges Wachstum in den Regionen (keine Strukturreformen, fehlende Agrarreform)
    * starke Auslandsabhängigkeit
    * schwaches Forschungsniveau, da der Schwerpunkt auf dem Kauf von Technologien lag (technologische Abhängigkeit)
    * der Tourismus und die starke Arbeitsemigration führten zu einem Austausch von Ideen, Sitten und Gebräuchen (Veränderung der Gesellschaft, z.T. Sittenschock, Revolution der Sitten innerhalb weniger Jahre)
    * Probleme des ungezügelten Massentoruismus
    * ungehemmte Spekulation

    Zunahme an gesellschaftlichem Konfliktpotential

    * gewaltiges Anwachsen der Industriearbeiterschaft
    * Zunahme von Untergrundorganisationen in den Betrieben (Aufgrund der arbeitsrepressiven Maßnahmen radikalisierten sich die Gewerkschaften immer mehr.)
    * destabilisierende Auswirkungen durch den sozio-ökonomischen Wandel
    * - Partialität der Modernisierung führte zu einer Verschäfung der Klassengegensätze und des Regionalismus (d.h. die Arbeiter und die Regionalisten wurden nicht ins System integriert)
    BILANZ der FRANCO-ZEIT
    Am Ende der Franco-Zeit war die spanische Gesellschaft politisierter, urbanisierter und säkularisierter denn je, die Arbeiter und Studenten waren so aufsässig wie noch nie, die Autonomie- und Selbständigkeitsbewegungen der Regionen ausgeprägter als zu jedem anderen Zeitpunkt in der neueren spanischen Geschichte, Sozialisten und Kommunisten bei den ersten Wahlen nach Francos Tod so erfolgreich wie nie zuvor, die spanische Wirtschaft finanziell und technologisch vom internationalen Kapitalismus in geradezu beängstigendem Ausmaß abhängig.
     
    #2 10. November 2007
  3. Gato
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    Opus Dei und die Kirchenorganisation

    Das wichtigste Ziel des Opus Dei ist die Infiltrierung der Kirchenführung in den einzelnen Ländern und im Vatikan selbst.

    Dies ist dem Opus Dei in den letzten 25 Jahre in zunehmender Weise gelungen, nachdem der Opus-freundliche Johannes Paul II zum Papst gewählt wurde. Mit Hilfe der Opus-Dei Getreuen werden in aller Welt kritische Bischöfe gegen konservative Bischöfe, oft Opus Dei-Leute, ausgetauscht.

    Mittlerweile ist die Kirchenführung in Lateinamerika, die sich in den 70er Jahren noch in großem Maße für die Theologie der Befreiung einsetzte, in zahlreichen Ländern in fester Hand des Opus Dei.

    Höhepunkt und äußeres Anzeichen der Macht von Opus Dei war 1992 die Seligsprechung des Opus Dei Gründers Escriva , nur 17 Jahre nach seinem Tode. Es gab laute Kritik gegen diesen Akt, da sein Leben de facto nicht dem eines Seligen entsprach und normalerweise eine Seligsprechung erst 50 Jahre nach dem Tode erfolgen kann. Doch Regeln sind dazu da, sie zu brechen, insbesondere wenn die Personen, die darüber entscheiden, dem Opus Dei angehören.

    Der sichtbare Beweis des Opus Dei-Einflusses war dann 2002 die Heiligsprechung des Opus Dei-Gründers.


    OPUS DEI-Leute im VATIKAN in den 90er Jahren

    Es bestehen im Vatikan zehn Kongregationen ("Ministerien")



    Kongregation f. d. Selig-/Heiligsprechungsorgane L. Gutierez Gomez
    A. del Portillo (OPUS DEI-Leiter bis 1994)
    J. Pacheco
    J. Echevarria Rodriguez (neuer OPUS DEI - Chef)

    Kongregation f.d. Glaubenslehre : F. Ocariz
    A. Miralles

    Internat. Theolog. Kommission J. Ibanez Langlois

    Kongregation für die Bischöfe J. Herranz Casado
    - er gilt als einer der drei mächtigsten Männer im Vatikan

    Kongregation f.d. Klerus A. del Portillo
    J. Cipriani Thorne

    Kongregation f.d. kathol. Bildungswesen G. Herranz
    L. Carrasco de Paula

    Sacra Romana Rota (päpstl. Gericht) P. Burke Cormac

    Päpstlicher Rat für die Familie (1981 gegründet) R. Garcia de Haro
    L. Carrasco de Paula

    Vatikanischer Pressesprecher J. Navarro Valls


    Graue Eminenzen im Umfeld der Kurie, die den Opus unterstützen:

    Kardinäle
    A. Sodano
    Kardinal-Staatssekretär

    S. Baggio (1913- ) Italien
    1973-1984 Präfekt der Kongregation für die Bischöfe

    S. Oddi (1910- ) Italien
    Präfekt der Kongregation für den Klerus

    P.Palazzini (1912- ) Italien
    Präfekt der Kongregation f.d. Heiligsprechungen (er änderte die kirchenrechtlichen Vorschriften, nach denen eine Seligsprechung erst 50 Jahre nach dem Tode erfolgen kann)

    A. Javierre Ortas
    Vatikanisches Geheimarchiv, maßgeblicher Berater von Kardinal Ratzinger

    J. Tomko
    Präfekt der Kongregation f.d. Evangelisierung der Völker

    A. Lopez Trujillo(1935- ) Kolumbien
    Präsident des Päpstlichen Rates für die Familie
    - 1979 Erzbischof/Medellin; 1983 Kardinal
    - päpstl. Beauftragter zur 500 Jahresfeier/Kolumbus

    Cooke, USA

    J. Garcia Muller
    Vatikanvertreter bei der UNO

    S. Dziwisz
    Sekretär des Papstes

    Die deutschen Kardinäle Höffner und Hengstbach (Ehrendoktor der OPUS-Uni/Pamplona) waren mindestens Förderer des Opus Dei.


    Bischöfe: u.a.
    A. Delgado Evers, Argentinien

    Carlo Caffarra, Italien
    Erzbischof von Ferrara-Comacchio mit enge Verbindungen zum Opus Dei

    Klaus Küng, Österreich
    Vor seiner Bischofsernennung leitete er den Opus Dei in Österreich

    Jaume Pujol Balcells
    2004 Erzbischof von Tarragona

    R. Llano Cifuentes, Brasilien

    Lucas Moreira Neves, Brasilien
    Kardinal, Erzbschof von Salvador
    Präsident der brasilianischen Bischofskonferenz und mächtiger Förderer des Opus Dei

    F. Bacarezza, Chile

    A. Moreno, Chile (Concepcion)

    A. Rodriguez Vidal, Chile

    L. Gleisner Wobbe, Chile

    A. Arregui Yarza, Ecuador

    J. Larrea Holguin, Ecuador

    J. Herranz Casado, Kolumbien

    J. Cipriani Thorne, Peru
    Erzbischof von Ayacucho und enger Freund des ehemaligen Staatspräsidenten Fujimori, ab 2000 Kardinal

    I. de Orbegozo, Peru

    L. Moreno Lira, Peru

    E. Pelach y Feliu, Peru

    J. Ugarte Perez, Peru

    F. Saenz Lacalle, El Salvador
    Erzbischof von San Salvador
    Seine Ernennung stieß auf großen Protest in El Salvador

    F. de Guruceaga Itarrizza, Venezuela

    N. Lopez Rodriguez, Dominkanische Republik

    Sie kämpfen alle gegen die Theologie der Befreiung und haben einen entscheidenden Beitrag zur Domestizierung dieser Bischöfe durch den Papst beigetragen. Kritische Bischöfe werden wenn möglich frühzeitig pensioniert und durch Reaktionäre ersetzt .



    Die "Heiligen"
    Nachdem der Opus Dei Gründer heilig gesprochen wurde, laufen derzeit 8 weitere Verfahren zur Heiligsprechung von Opus Dei-Mitgliedern:

    Alvaro del Portillo
    (1914-1994), Spanien
    1935 Opus Dei Mitglieder
    1975Nachfolger des Gründers Escriva.

    Hernandez Garnica
    ( -1972), Spanien
    Eines der ersten Opus Dei Mitglieder und verantwortlich für den Aufbau von Opus Dei in zahlreichen Ländern

    Isidoro Zorzano
    (1902-1943), Argentinien
    Eines der ersten Opus Dei Mitglieder.

    Montserrat Grases
    (1941- 1959), Spanien

    Toni Zweifel
    (1938-1989), Schweiz
    1972 Mitgründer und Direktor der Limmat Stiftung

    Ernesto Cofino
    (1899-1991), Guatemala
    - Kinderarzt

    Eduardo Ortiz de Landázuri
    (1910-1985), Spanien
    - Arzt

    Guadalupe Ortiz de Landázuri
    (1916-1975), Spanien
    Eine der ersten Frauen im Opus Dei
     
    #3 10. November 2007
  4. Gato
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    Struktur/Sekte

    Opus Dei ist ein Orden, der nach sich nach außen als katholische Organisation darstellt, die ein streng nach christlichen Regeln geordnetes Leben anstrebt und für alte Werte antritt. Ihre Mitglieder rekrutiert sie in besonderer Weise aus streng katholischen Familien oder aus Studentenkreisen, denen das Hauptaugenmerk gilt, da die Akademiker als potentielle Elite gelten.

    Kritisch ist vor allem die sektenähnliche Struktur zu sehen, in denen die internen Mitglieder des Opus Dei leben.

    In diesem Bereich zeichnet sich Opus Dei durch ein mafioses Verhalten aus, gekennzeichnet durch eine Geheimniskrämerei, die der "omerta" der Mafia nahekommt, durch einen ausgeprägten Klientelismus, durch eine mafiöse Lobby, durch ein systemegoistisches Verhaltensmuster (mit dem Ziel, die Gesellschaft zu infiltrieren).


    1. Numerarier- Priester
    (oberste Klasse, Kleriker der Prälatur)
    - geistige Befehlsgewalt
    - Führungspersonal auf regionaler und internationaler Ebene
    - 2 % der Opus-Dei-Mitglieder

    2. Numerarier
    (ordentl. Mitglieder)
    - ehelose Mitglieder, die in den Zentren und Häusern des Opus Dei leben
    - meist akademische Ausbildung
    - Zugang zu den höchsten Positionen

    3. Assoziierte
    - ehelose Diözesankleriker
    4. Supernumerarier
    - Mitglieder, die nicht in Opus- Dei Zentren oder Institutionen leben und heiraten dürfen
    - sie können allerdings keine höhere Positionen erreichen
    5. Mitarbeiter
    - Personen, die den Opus Dei unterstützen ohne Mitglied zu sein


    Sektenähnliche Strukturen

    Wichtig ist bei der Analyse von Opus Dei eine Unterscheidung zwischen Mitgliedern, die in Opus Dei-Häusern leben und Mitgliedern, die ein völlig normales Leben in der Gesellschaft führen und in der Wirtschaft, Wissenschaft oder Politik tätig sind.

    Die Sektenstruktur bezieht sich nur auf die Mitglieder der Opus Dei-Häuser.
    Die Mitglieder, die in den Opus- Zentren wohnen erwarten von der Omnipotenz des Führers eine Orientierung in ihrer Orientierungslosigkeit und die Erlösung aus den Unsicherheiten des Lebens.

    In Belgien wurde Opus Dei 1997 offiziell als sektenähnliche Organisation eingestuft, da die angewandten Methoden einer Seelen- und Gehirnwäsche gleichkommen.


    Methoden des Opus Dei

    * psychische Methoden zur Unterwerfung
    - Kadavergehorsam
    - Einhämmerung schwerer Sünden- und Schuldkomplexe (Selbstmarterung)

    * totalitäre Kontrolle
    - Entfremdung von Eltern und sozialen Bindungen
    - Abschottung untereinander (nur die Spitze weiß alles)
    - Isolierung/Ghettoisierung
    - streng minutiös normierter und reglementierter Alltag ohne individuelle und private Bedürfnisse : " Müßiggang ist aller Laster Anfang "
    - völlige Kontrolle und Zensur (u.a. Bücherindex)

    * Sexualitätsfeindlich
    - Abtötung von allem Geschlechtlichen und Körperlichen (wg. der Gefahr der Fleischeslust)

    * sexistischer Patriarchismus
    - Strikte Geschlechtertrennung
    - " Frauen sind minderwertig "
    - Tätigkeitsfelder für Frauen im Opus Dei: Waschen, Kochen, Putzen, Pförtner- und Telefondienste
    - Begegnungen zwischen Frauen und Männern werden mit allen Mitteln verhindert

    * Masochistische Züchtigungen
    - Erflehung der Vergebung begangener Schuld
    - lustbetonte Freude am Dulden körperlicher Schmerzen, wodurch eine Identifikation mit Jesus stattfinden soll, der auch am Kreuz gelitten hat.

    * "fromme Gewohnheiten"
    täglich:
    Gebete,
    2-stündiges Tragen des Bußgürtels (Metallband mit nach innen gerichteten Dornen am Oberschenkel)

    wöchentlich
    - Beichte
    - Selbstgeißelung mit einer 5-schwänzigen Peitsche
    - Gewissenserforschung im großen Kreise (Selbstverleugnung, Demütigung, permanente Schuldgefühle)

    * starkes Elitebewußtsein
    - Identifikation durch ein übersteigertes Gruppengefühl
     
    #4 10. November 2007
  5. Gato
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    Ideologie

    Opus Dei ist eine ultrakonservativ-katholische Organisation, die den Einfluß des traditionellen Katholizismus auf die Gesellschaft stärken will. Der Katholizismus des Opus Dei orientiert sich jedoch an der Kirche vor dem zweiten vatikanischen Konzil.

    Opus Dei strebt ein konsequent christliches Leben von Menschen aller Berufe und sozialer Schichten in der Alltags- und Arbeitswelt an, mit der Absicht der Selbstheiligung.

    Der Weg zur Selbstheiligung ist jedoch dornig. In einem Buch hat der Opus Dei-Gründer Escriva, der bis zu seinem Tode 1975 Opus Dei leitete, die Grundsätze des Ordens und die Regeln für das tägliche Leben zusammengefaßt. Lange Zeit galt dieses Buch als großes Geheimnis, da es nur unter Mitgliedern verteilt wurde. Durch einige Aussteiger wurden die Passagen des Buches jedoch auch der Öffentlichkeit bekannt.

    Es ist ein propagiertes Ziel von Opus Dei, die Gesellschaft zu infiltrieren und als "Elite Gottes" auch Machtpositionen anzustreben. Hauptziel ist dabei die Kontrolle des römisch-katholischen Zentrums in Rom.

    Escriva wird mit Abraham und Christus auf eine Stufe gestellt, d.h. er soll auch einen Bund mit Gott geschlossen haben. Er sei ein von Gott geschaffenes Instrument zur Rettung der Kirche, angesichts der Erosionsprozesse der Autorität und der Disziplin der Kirche. Mit dem göttlichen Willen und damit der absoluten Wahrheit ausgestattet, erwartet die Opus Dei-Spitze inbesondere von den internen Mitgliedern einen absoluten Gehorsam und Unterordnung.

    Der militante Katholizismus, der sich u.a. durch eine rege Missionstätigkeit unter (potentiellen) Führungskräften auszeichnet, wird dabei mit einem autoritären Konservatismus und einer Arbeitsethik gepaart.
     
    #5 10. November 2007
  6. Gato
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    DEUTSCHLAND
    Sympathisanten oder Mitglieder des Opus Dei

    * Kardinal Franz Hengsbach
    (1910-1991, Bischof von Essen, 1988 Kardinal, Förderer von Opus Dei)

    * Kardinal Joseph Höffner
    (1906-1987, 1969 Erzbischof von Köln und Kardinal, 1976-1987 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, Förderer von Opus Dei)

    * Kardinal Joachim Meisser
    (1980 Bischof von Berlin, 1983 Ernennung zum Kardinal, 1988 Ernennung zum Erzbischof von Köln, Förderer von Opus Dei)

    * Kardinal Leo Scheffczyk
    (Erzbischof/München, Kardinal)

    * Hans Filbinger
    (1966-1978 Ministerpräsident/Baden-Württemberg)

    * Otto von Habsburg
    (MdEP/CSU, Enkel des letzen Habsburger-Kaisers)

    * Nikolaus Lobkowicz
    (eh. Rektor der Uni/München, aus österreichischem Hochadel)

    * Prof. Peter Berglar
    (Geschichte/Köln)

    * Bernhard Servatius
    (ehemaliger Top-Manager/Axel Springer Verlag; er steht dem Opus Dei nahe)

    * Konrad Repgen
    (Prof./Geschichte Köln)

    * Kurt Malangre
    (Ex-Oberbürgermeister/Aachen, MdEP)

    * Prof. Heinz Kiefer
    (Dir. Ruhrinstitut/Essen)

    * Graf Alois von Waldburg-Zeil
    (1977 Vorsitzender des Bundeselternrats, 1980-1998 MdB/CDU, seit 1998 Präsident des Instituts für Auslandsbeziehungen, Opus Dei-Sympathisant)

    * Hans-Jürgen Pokall
    Landesschulrat von Berlin und damit oberster Schulaufsichtsbeamter des Bildungswesens.
    Anmerkung: Der SPIEGEL berichtete in der Ausgabe 2/1995 über eine gewisse Nähe von Herrn Pokall zum Opus Dei (Quelle). Herr Pokall jedoch versicherte in einer Email, dass er weder Mitglied noch Sympathisant ist.

    * Jürgen Liminski
    Ressortleiter Außenpolitik bei der Wochenzeitung Rheinischer Merkur (zwei Jahre), Ressortleiter Außenpolitik bei der Tageszeitung die WELT (acht Jahre, bis 89). Derzeit Moderator im Deutschlandfunk


    INSTITUTIONEN/VEREINE
    Studentische Kulturgemeinschaft e.V. Dachorganisation für diverse Jugendeinrichtungen und Studentenhäuser von Opus Dei. Der Gründer war 1953 Alois Mertes, späterer Statsminister und Bundestagsabgeordneter der CdU
    Dachorganisation der korporierten Werke in Deutschland


    * Aachen: Studentenheim und Jugendzentrum Erk

    * Bonn: Studentenheim Althaus, Jugendclub Linie 15

    * Essen: Bildungszentrum Rüttenscheid

    * Euskirchen: Tagungszentrum Haus Hardtberg, Hauswirtschaftliches Ausbildungszentrum Am Hardtberg

    * Frankfurt: Bildungszentrum Am Städel, Jugendclub Mainkratzer

    * Trier: Bildungszentrum Fausenburg

    * München: Bildungszentrum Weidenau, Studententreff Schackstraße, Klub Kürbis

    * Münster: Studentenheim Widenberg, Bildungszentrum Widenberg

    * Köln: Studentenheim Schweidt, Bildungszentrum Maarhof, Jugendclub Feuerstein


    Vorstand
    * Dr. Günter Ostermann (Vorsitzender)
    (Kölner Unternehmer)

    * Dr. Werner Schmidt

    * Ernst Michael Striefler

    * Dr. Hans Thomas



    Weitere Opus Dei Zentren:

    * Berlin: "Zentrum Feldmark" für "Jugend- und Erwachsenenbildung", Berlin-Brandenburgischer Kulturverein e.V.

    * Berlin: Anfang 2005 neues Bildungszentrum an der Bismarckallee 2

    * Euskirchen: "Bildungszentrum" in Kreuzweingarten bei Euskirchen

    * Köln: Internationale Studentinnenwohnheim Müngersdorf (ISM)

    Kuratoriumsmitglieder ISM
    o Prof. Dr. Barbara Schock-Werner
    (Dombaumeisterin in Köln)

    o Prof. Dr. Susanne Tiemann
    Rechtsanwältin, seit 1994 Vizepräsidentin der Weltunion der Freien Berufe; 1992 bis 1994 Präsidentin des Bundes der Steuerzahler, 1994 MdB)

    o Ernst Mommertz
    (Mommertz Spedition und Logistik/Köln, Bund Katholischer Unternehmer)

    o Prof. Dr. Albert Zimmermann
    (Philosophieprofessor/Köln, 1970 bis 1993 wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Lehrerfortbildung der nordrhein-westfälischen Bistümer)


    "Fördergemeinschaft für Schulen in freier Trägerschaft e.V.
    St. Josef-Schule in Jülich, Mädchengymnasium Jülich, Fachoberschule für Ernährung und Hauswirtschaft

    Vorstand: u.a.
    * Kurt Malangre
    (eh. Oberbürgermeister/Aachen)

    * Dr. Werner Schmidt

    * Horst Hennert
    (Leiter des Berliner Opus Dei)


    Momentan bemüht sich die Opus Dei-nahe "Initiative für Freie Schulen", in Potsdam oder Umgebung in zwei Jahren ein Jungen-Gymnasium für insgesamt 700 Schüler zu eröffnen.

    Lindenthal-Institut/Köln
    Dr. med. Hans Thomas gründete 1973 dieses Institut und ist seitdem Direktor. Das Institut veranstaltet Seminare und Kolloquien und ist Anlaufstelle für Spender aus Politik und Wirtschaft. "Förderer sind etwa der Axel Springer Verlag, die Bayer AG, VW, die Deutsche Bank, die Bayerische Vereinsbank, die Kölner Arzneimittelfirma Madaus und der Krupp-Veteran Berthold Beitz" (DER SPIEGEL, 2/1995)

    Vorstand
    * Prof. Dr. med. Gerhard van Kaick
    (Präsident Deutsches Krebsforschungszentrum/Heidelberg)

    * Dr. med. Hans Thomas

    * Dr. med. Ruthard von Frankenberg


    Aufsichtsrat
    * Prof. Dr. iur. Winfried Kluth
    (Vorsitzender Richter am Landesverfassungsgericht/Halle)

    * Prof. Dr. rer. nat. Dietmar Stehlik
    Institut für Experimentalphysik/Freie Universität Berlin

    * Konrad Kurt Jungmann
    (Adamas-Verlag)


    Wissenschaftlicher Beirat
    * Prof. Dr. phil. Alberto Gil
    Lehrstuhl Romanische Übersetzungswissenschaft/Saarbrücken

    * Prof. Dr. jur. Adolf Laufs
    (Präsident der Deutschen Gesellschaft für Medizinrecht (DGMR), Mitglied der Zentralen Kommission zur Wahrung ethischer Grundsätze in der Medizin und ihren Grenzgebieten, 1979 bis 1983 Rektor der Universität Heidelberg)

    * Prof. Dr. phil. Nikolaus Lobkowicz
    (lange Jahre Präsident der Ludwig-Maximilians-Universität München, eh. Rektor der Katholischen Universität Eichstätt, Direktor des Zentralinstituts für Mittel- und Osteuropastudien (ZIMOS) an der Universität Eichstätt)

    * Prof. Dr. phil. Horst Pietschmann
    Professor am Historischen Institut der Universität Hamburg

    * Prof. Dr. phil. Manfred Spieker
    (stitut für Katholische Theologie/Osnabrück, Beobachter des Hl. Stuhls im Lenkungsausschuß für Sozialpolitik des Europarates seit 1995)

    * Prof. Dr. med. Stephan Patt
    (Institut für Pathologie/Jena)


    Rhein-Donau-Stiftung
    1977 gegründet. Langjähriger Präsident war der Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung und Bundestagsabgeordnete der CSU, Fritz Pirkl. Geschäftsführer ist heute Hans Thomas, der auch das Lindenthal-Institut des Opus Dei leitet.

    Vorstände:
    * Aribert Wolf (Präsident)
    - Rechtsanwalt, 1998 MdB/CSU

    * Dr. Michael Winkler, München

    * Dr. Werner Schmidt
    Geschäftsführer der Studentischen Kulturgemeinschaft

    * Dr. Joachim Heisel
    Internist/München

    * Franz Borgers
    Unternehmer: großer Automobilzulieferer/Bocholt


    Deutscher Internationaler Kulturverein
    Dachorganisation für die Fraueneinrichtungen in Deutschland

    Deutsches Opus Dei Infobüro/Köln
    Leiter: Ruthart v. Frankenberg
     
    #6 10. November 2007
  7. Gato
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    Opus Dei in Europa

    GROßBRITANNIEN/Irland
    Das Zentrum der Opus Dei Aktivitäten in Grossbritannien ist die Netherhall Educational Association (1964 gegr.) mit Netherhall House als Zentrale.

    John Roche
    - ehemaliger Opus Dei Leiter, heute Prof./Oxford
    - 1982 brach er mit dem Opus Dei und seine Enthüllungen versetzten dem Opus Dei einen schweren Schlag in Großbritannien.

    8 Stiftungsgründer von Netherhall:

    * Sir George Bolton
    - bis 1970 Chmn Bank of London and Southamerica

    * Sir Philipp de Zulueta (1925- )
    - Privatsekretär von mehreren Premierministern (Lord Avon, Macmillan, Douglas Home)
    - ab 1964 bei der Ph. Hill Higginson-Erlanger-Bank
    - 1973 Chief exec. Gibbs- Bank

    * Sir Bernard Audley
    - Gründer des Marktforschungsinstiuts AGB, das er 1988 an Robert Maxwell verkaufte.
    - Suffolk-based Caverswall Holdings
    2003: 69 Millionen Pfund Vermögen (Sunday Times)

    * Jane Englehard

    * Earl of Lisburne

    * Lord Luke

    * Hay Ingram Matthey

    * George Taylor


    Patrons of Netherhall:

    * Lord Forte
    - er stiftete 150 000 DM an Netherhall House
    Der Hotelkönig (Trusthouse Forte-Konzern aufgebaut) gehört zu den reichsten Briten (375 Mio Pfund - 2002)

    * Sir Robert Clark
    - Mitgründer RP&C International - ehemaliger Vorsitzender der Investmentbank Hill Samuel Group Plc und der Zeitungsgruppe Mirror Group PLC. Daneben fungierte er als Aufsichtsrat in Konzernen wie "Shell" Transport and Trading Company, SmithKline Beecham, Vodafone Group PLC und der Bank of England

    * Lord Rawlinson
    - ehemaliger Generalstaatsanwalt in Grossbritannien

    * Sir Michael Palliser
    - Privatsekretär von Premierminister Wilson, Staatssekretär
    - eh. Dir. United Biscuits und Vorsitzender von Midland Montagu
    - Vorsitzender Council of the International Institute for Strategic Studies

    * Sir Colin Corness
    - bis 1995 leitete er den Redland-Konzern
    - 1995-1997 Vorsitzender des Pharmakonzerns Glaxo Wellcome

    * Sir Trevor Holdsworth
    - 1980-1988 Leiter des GKN Stahlkonzerns
    - 1990-1995 Leiter des Energieriesen National Power

    * Sir Brian Pearse
    - 1991 Leiter der grossen Midland Bank
    - 2002 Präsident der University of Plymouth


    Rory O'Hanlon
    - 1991 Richter am Irish High Court
    - 1992 Präsident der "Law Reform Commission", doch schon nach wenigen Wochen trat er aus Protest gegen den Maastricht Vertrag zurück. O`Hanlon opponierte heftig gegen die Einführung der Abtreibung in Irland.

    Michael Woods
    - ehemaliger irischer Erziehungsminister
    - er gilt als Förderer des Opus Dei


    Österreich
    Zu den bekannten Opus Dei Mitgliedern zählen u.a.

    * Dr. Marilies Flemming
    - 1987-1991 Familienministerin

    * Vinzenz Liechtenstein
    - Kaiserenkel
    - Abgeordneter der ÖVP

    * Prof. Heribert Berger

    * Prof. Dr. Wolfgang Waldstein
    - Verfassungsrechtler, Professor für Römisches Recht

    * Dr. Alois Mock
    - 1987-1995 Aussenminister

    * Klaus Küng
    - 1976 Regionalvikar des Opus Dei
    - 1989 Bischof von Feldkirch
    - Familienbischof der österreichischen Bischofskonferenz
    - Mitglied der Klerus-Kongregation und Konsultor des Päpstliches Rates für die Familie.


    Schweiz

    Offiziell gibt es in der Schweiz nur 250 Mitglieder. Kernstück des Opus Dei in der Schweiz ist die Kulturgemeinschaft Arbor sowie die Limmat-Stiftung, die zur Finanzierung von Opus-Dei Aktivitäten dient.

    Die Limmat-Stiftung wird von einem Stiftungrat geführt. Prominente Stiftungsräte waren/sind:

    * Arthur Wiederkehr
    (1910- ; Gründer der Stiftung)
    - Präs. Zürcher Nordfinanzbank (Schweizer Hausbank des Rumasakonzerns)
    - AR : Banco Atlantico; enge Geschäftskontakte zu Calvi und Mateos)

    * Hans Georg Rhonheimer
    (Mitgründer und Präsident bis 2004)

    * Jose Ferrer Bonsoms
    (Spanien, Vorst. Banco Atlantico; Bankunion)

    * Pablo Bofill
    (Spanien, Vorst. Banco Atlantico; Bankunion)

    * Hans Thomas
    (Mitgl. d. Stiftungsrates; ab 2004 Präsident der Limmatstiftung; Geschäftsführer der Rhein-Donau-Stiftung/Köln)

    * Elisabeth András
    (Esterhazy-Familie)

    * Henri des Déserts
    - Leiter der Banque Suisse et Française (BSF) und nach der Übernahme durch die riesige HSBC-Bank nun Chmn HSBC Private Banking.

    * Dr. Franz X. Stirnimann


    Daneben gibt es noch ein Patronatskommitee der Stiftung, das illustre Mitglieder aufweisen kann:

    * Pirmin Zurbriggen
    eh. Skirennfahrer, Olympiasieger

    * Jean-Pierre Hocké
    ehem. UNO-Hochkommissar für Flüchtlinge

    * Prof. Ernst-B. Blümle
    Gründer Verbands-Management Institut, Universität Fribourg

    * Dr. Mark R. Hoenig
    geschäftsführender Partner Egon Zehnder International

    * Nicolas Imboden
    ehem. Delegierter des Bundesrates für Handelsverträge

    * Dr. Arthur Loepfe
    Nationalrat, CVP

    * Michel Zen-Ruffinen
    Fifa-Generalsekretär

    * Ueli Maurer
    Nationalrat, SVP-Präsident

    * Erzherzog Rudolf von Österreich

    * Dr. Franz X. Stirnimann
    Industriekonsulent (Entwicklungsländer), ehem. Direktor Investitionsförderung UNIDO



    FRANKREICH

    Centre Garnelles (Opus- Zentrum/Paris)

    * Mitglieder oder Sympathisanten

    Jerome Lejeune (- 1997)
    - Prof./Medizin, Entdecker der Ursache für das Down-Syndrom
    - Gründer einer Anti-Abtreibungsbewegung
    - Mitglied des päpstlichen Rates für die Familie; Opus Dei-Mitglied
    - zahlreiche Ehrungen, Ehrendoktor von Düsseldorf, Pamplona, Buenos Aires und Santiago
    2004 begann Kardinal Fiorenzo Angelini mit der Einleitung einer Prüfung, durch die Lejeune selig gesprochen werden soll.

    seine Töchter heirateten:

    o Herve Gaymard (1960- )
    - 1992/93 Finanz-Staatssekretär, Abg. 93- (RPR)

    o Jean-Marie Meyer
    Philosoph, Opus Dei-Mitglied

    * Raymond Barre
    - 1962 bis 1965 Industrieminister
    - 196-1972 Vizepräsident der Europäischen Kommission
    - 1976-1981 Premierminister
    Er war ein Zeuge im Seligsprechungsprozeß Des Opus Dei-Gründers Escriva ("Er habe Merkmale eines Heiligen ")

    * Fürst Michel Poniatkowski (1922- )
    - 1974-77 Innenminister, Botschafter, MdEP 79- ,

    * Francoise Seillier
    - Mitglied des Europäischen Parlaments

    * Jacques Santer (Luxemburg)
    - Präs. EU-Kommission
    - Sympathisant des Opus Dei

    * Jean de Broglie
    - Schatzmeister von Giscard d`Estaing
    - Präs. SODOTEX (eine der Schlüsselstellen bei der Geldverteilung innerhalb des Opus Dei)

    * Antoine Pinay
    - 1952 Ministerpräsident
    - Malteser
    - Unterstützung für das rechtsextreme Institut für Konfliktforschung/London
    - Mitgl. Des Cercle Violet (illegale Aktivitäten von Parallel-Geheimdiensten zur Zusammenarbeit mit Konservativen und rechtsradikalen Kräften)

    * Bernadette Chodron de Courcel
    - Ehefrau von Staatspräsident Chirac
    - sie gilt als große Sympathisantin des Opus Dei

    In der Regierung von Alain Juppe saßen einige Opus Dei-Mitglieder



    BELGIEN

    Robert- Schuman- Institut (Journalistenschule)
    - von dem Unternehmer Piet Derksen gegründet, der der extremen katholischen Rechten nahesteht (Opus nahe).

    1997 stufte eine Parlamentskommission den Opus Dei Orden als gefährliche Sekte ein


    ITALIEN

    * UNIV- Studentenkongreß/Rom
    * OPUS DEI-Palast (Viale bruno Bozzi 73)

    Als Opus Dei-Mitglieder oder Sympathisanten gelten u.a.

    # Bernabe, Ettore
    - 1960-1974 Präsident des staaltichen Fernsehens RAI
    - Filmproduzent (Lux Video)

    # Bortoni, Adriana Poli
    - eh. Landwirtschaftsministerin

    # Buttiglione, Rocco
    - 1995 Vors. der Vereinigten Christdemokraten (CDU).
    - 2001 Europaminister
    - 2004 scheiterte seine Nominierung zum EU-Kommissar für Justiz, Freiheit und Sicherheit. Auslöser dafür waren seine Ansichten über Homosexuelle und zur Stellung der Frau.
    - persönlicher Berater Johannes Pauls II
    Seine Schwestern berichteten jahrelang für die RAI und für den Berlusconi-Sender Canale Cinque über den Vatikan.

    # Casini, Pier Ferdinando
    - 2001 Präsident der italienischen Abgeordnetenkammer
    - Christdemokrat
    - Vors. der Pro Vita-Bewegung

    # Cirino Pomicino, Paolo
    - mehrfacher Minister
    - MdEP
    - Verurteilungen u.a. wegen illegaler Nutzung von Hilfsgeldern infolge des Erdbebens ins Neapel

    # Confalonieri, Fedele
    - Präs. Mediaset (Berlusconis TV-Sender)

    # Cossiga, Francesco
    - 1975 sowie 1976 bis 1978 Innenminister
    - 1979 und 1980 Ministerpräsident
    - 1983-85 Senatspräsident
    - 1985- 1992 Staatspräsident
    - Francesco Cossiga "vergleicht Josemaría Escrivá und Thomas Morus und entdeckt in den beiden Männern nahe Geistesverwandte."

    # D'Alema, Massimo
    - eh. hoher kommunistischer Parteifunktionär
    - 1998-2000 Ministerpräsident
    -

    # Dell `Utri, Marcello
    - rechte Hand von Berlusconi

    # Di Capua, Umberto
    - Präsident. ABB Italia (Asea Brown Boveri)

    # Falck, Alberto
    - führender Stahlindustrieller

    # Fazio, Antonio
    - Italiens Zentralbankchef, der 6 Monate zögerte, bis er im Dezember 2005 doch von seinem Posten zurücktrat. Der Zentralbankchef hatte mit seinem Verhalten den Ruf Italiens in der Finanzwelt im großen Stil beschädigt. Fazio ist einen großen Bankenskandal verwickelt und ihm wird Insiderhandel vorgeworfen. Zuvor regierte er die Bank ein Jahrzehnt in autokratischer Manier
    - gute Beziehungen zum vatikanischen Staatssekretär Angelo Sodano

    # FUMAGALLI-CARULLI, Ombretta
    - eh. Gesundheitsstaatsekretärin
    - Vorreiterin für eine sehr konservative Familienpolitik
    - Senatorin

    # Garofano, Giuseppe
    - eh. Präsident des Montedison-Konzerns Er wurde am 14.7.93 nach 6-monatiger Flucht verhaftet (seine Aussagen führten zur Aufdeckung der Enimont-Affäre)

    # Mauro, Mario
    - Vizepräsident des Europäischen Parlaments,
    - Forza Italia

    # Michelini, Alberto
    - Abg./Forza Italia
    - enger Freund von Papst Johannes Paul II

    # Mondadori, Leonardo (1946-2002)
    - Präsident der größten italienischen Verlages: Mondadori. Der Verlag wird heute von Berlusconi kontrolliert.

    # Romiti, Cesare
    - eh. FIAT-Chef: Er führte den Konzern über zwei Dekaden
    - einer der einflussreichsten Industrieführer in Italien

    # Trappatoni, Giovanni
    - Fußballtrainer
    - "Escrivá liebte den Sport und brachte allen Sportlern bei, daß ihre Anstrengungen beim Training und im Spiel, der Umgang mit anderen, die Achtung vor den Gegenspielern, die Demut nach den Siegen und die Gelassenheit nach Niederlagen ein konkreter Weg sind, um zu Gott zu gelangen und allen Menschen zu dienen."
    Quelle: http://www.opusdei.org/articulo.php?w=19&p=2971

    # Zanni, Umberto
    - 1973-1994 Dir. und später Präsident der großen RAS Versicherung

    (Quelle: netstudien infobroker)
     
    #7 10. November 2007
  8. CocheValencia
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    Hallo

    Hallo Mastino

    Mir hat einer Erzehlt das in Spanien der Evangelische Glauben als Sekte zehlt.
    Ist das War???
    Mein Kumpel hat mir gesagt das ich in Spanien verschweigen soll das ich Evangelisch bin.
    Das finde ich echt mergwürdich und ich weiß nicht ob ich es Glauben soll oder es wirklich War ist.

    Hasta luego Kaulis 8)
     
    #8 10. November 2007
  9. Gato
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    Hallo!

    Was alles so erzählt wird....

    Gruss
     
    #9 10. November 2007
  10. Seahorse
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    Re: Hallo


    ¡ Hola Kauli !

    Hier an der Costa Blanca gibt es die Evangelische Gemeinde, dass Pfarramt befindet sich in Teulada-Moraira. Es gibt Gottesdienste in Benidorm/La Nucia, Denia, El Campello, Guaramar/Torrevieja, Moraira und auch in Valencia in der deutschen Schule.

    Es gibt auch einige andere Gemeindegruppen überall verteilt...Informationen dazu z.B. jede Woche in der Printausgabe der CBN.

    Saludos Seahorse
     
    #10 10. November 2007