Mythos 'Reconquista'

Dieses Thema im Forum "Spanische Kunst & Geschichte" wurde erstellt von Ibn Khaldun, 10. Oktober 2004.

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  1. dilbert1981
    dilbert1981 New Member
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    Das eigentlich widersinnige ist ja, dass man häufig nicht klar zwischen den Arabern vor 1000 Jahren und denen von heute unterscheidet. Ebenso meinen einige, dass die katholische Kirche von heute für die Untaten von Katholiken vor Jahrhunderten verantwortlich zu machen sei. In beiden Fällen sollte man also sauber trennen. Die Mauren, die einst der iberischen Halbinsel wirtschaftlichen und kulturellen Segen gebracht haben, haben mit den heutigen Migranten nichts gemein, die aus einer arabischen Welt stammen, die weitestgehend im technologischen, kulturellen und wirtschaftlichen Abseits liegt.

    Natürlich wäre es schön, wenn sich Europa wieder zu der relativen Offenheit des Mittelalters gegenüber Fremden besinnen würde. Es gibt wohl heute keinen Europäer, der nicht ein Sammelsurium internationaler Gene in sich trägt. Das ist auch gut so, dass Weltenbürgertum bei jedem Menschen praktisch genetisch hinterlegt ist. Man sollte sich dessen nur bewusst werden. Sich seiner Wurzeln bewusst sein, bedeutet eben auch zu sehen, dass das Wurzelwerk jedes Baumes umso weiter nach Außen hin verzweigt, je tiefer es reicht und den Baum somit weit über seinen eigenen Standort hinaus verwurzelt, ohne ihn zu verrücken.

    Viele Grüße

    Stefan
     
    #21 19. April 2006
  2. Ibn Khaldun
    Ibn Khaldun Member
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    Hallo Claudita!

    Ich habe jetzt, nach langer Zeit, eine Textstelle gefunden, die von den blonden Kalifen berichtet und zwar in Tawq al-hamamah, zu Deutsch Das Halsband der Taube (oder die Liebe der Liebenden), auf Spanisch auch unter dem Titel El collar de la paloma erschienen. Verfasser dieses philosophischen Traktats über die Liebe (sowohl erotisch als auch ideell) ist Ibn Hazm, der Sohn eines hohen Hofbeamten in Córdoba und der selber in der Schlussphase des Kalifats an einem Restaurationsversuch des umayyadischen Hauses beteiligt war. Ihm ist also in dieser Frage höchste Glaubwürdigkeit zuzugestehen. Das Halsband der Taube gilt im Übrigen als eine der Perlen der arabisch-andalusischen Literatur.
    In dem Kapitel „Die Menschen die sich in eine Eigenschaft verlieben und denen später keine andere von ihr verschiedene mehr gefällt“ (mir ist nicht ganz klar, ob diese Kapitel schon von Ibn Hazm so eingeteilt wurden, oder ob dies vom deutschen Bearbeiter der Quelle Max Weisweiler nachträglich so gemacht wurde), berichtet Ibn Hazm über die Vorliebe der Umayyaden für blonde Frauen:

    Weisweiler, Max (Hg.): Ibn Hazm al-Andalusi: Das Halsband der Taube. Von der Liebe und den Liebenden. Frankfurt/Main 1961. (Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Roman von Ernst Wilhelm Heine).
    Für diejenigen, die lieber die spanische Übersetzung lesen möchten, oder weil sie in Spanien sind, besser an diese kommen:
    García Gómez, Emilio (ed.): Ibn Hazm de Córdoba: El collar de la paloma. Madrid 1998.
     
    #22 23. April 2007
  3. claudita
    claudita New Member
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    Vielen Dank, Ibn! Das werde ich dann mal meiner Cousine berichten..
     
    #23 23. April 2007
  4. Gast1975
    Gast1975 Guest
    Zum Thema, welche Rolle die ganze arabisch/maurische Geschichte in den Schulen spielt: hier in Spanien scheint man sich mittlerweile damit zu beschäftigen. Aber in meinem (deutschen) Geschichtsunterricht spielte das auch keine Rolle! Wir mussten lernen, 732, Karl Martell schlägt die Araber bei Tour und Poitier und dann wurde so getan, als hätte er sie völlig vernichtet und es hätte weder in Kalifat noch sonstwas je gegeben!

    Was man sonst so aus der Reconquista gemacht hat: wenn man sich mit der Geschichte der Pilgerfahrt nach Santiago mal eingehend beschäftigt, kommt man sehr schnell drauf, dass die Kirchengeschichte sich da was zusammen gebaut hat. Man brauchte einen Heiligen gegen die "Ungläubigen", also den Santiago her, eine Legende zur traslatio nach Spanien gesponnen, dann erscheint er praktischerweise auch noch in der Schlacht von Clavijo als Matamoros und schon passts. Sorry, dass ich das so flapsig schreibe, aber Santiago starb 44 in Jerusalem, die ältesten Dokumente, die ihn mit Spanien in Zusammenhang bringen, sind aus dem 8, manche sagen 7. Jh., auf jeden Fall ist die Zeitspanne doch sehr gross und zufällig zu Beginn der Reconquista. Auch mehrmalige Grabungsarbeiten in der Kathedrale von Santiago konnten nicht wirkliche Beweise ans Tageslicht befördern.
     
    #24 24. April 2007
  5. Ibn Khaldun
    Ibn Khaldun Member
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    Diese Schlacht ist in der Vergangenheit tatsächlich überbewertet worden, was nicht zuletzt an den phantastischen (und falsch abgeschriebenen) Zahlenangaben lag.
    Allerdings muss man, was die Auswahl für den Geschichtsunterricht angeht, dem deutschen Geschichtsunterricht verzeihen. Geschichte ist ja ein sehr komplexes Gebiet, weshalb man sich eben immer ein wenig beschränken muss (in der Pädagogik heißt das 'didaktische Reduktion'). Karl Martell ist für die deutsche Geschichte insofern interessant, dass er der karolingische Hausmeier war, der die Macht über das Frankreich trotz der formalen merowingischen Herrschaft innehatte. Seine Familie erlangte schließlich die fränkische Königswürde aufgrund seiner Erfolge. Unter seinen Nachfolgern dehnte sich das Frankenreich über den Rhein bis nach Thüringen aus und aus den westlichen Besitzungen entstand dann nach 843 das Ostfränkische Reich, wo die Menschen thiudisk sprachen: deutsch. Insofern konnte man Karl Martell als für die deutsche Geschichte wichtig erachten, während der islamische Staat bzw. die islamischen Staaten auf iberischem Boden für die deutsche Geschichte eher von peripherem Interesse waren.

    Was für Beweise erwartest Du? Ein steinernes Schiff? Oder ein paar Knochen mit Heiligenschein? Was vielleicht zu erwarten wäre, wäre doch wohl ein Friedhof, der im 8./9. Jahrhundert noch benutzt wurde.
    Was die Geschichte Santiagos angeht, so muss man hier zwei Phasen unterscheiden: eine vor und eine nach 1085. Vor 1085 bauten die spanischen Könige die Pilgerwege aus, um möglichst an Geldeinnahmen zu kommen und ab dem 11. Jahrhundert auch verstärkt um Ritter für den Kampf gegen die muslimischen Königreiche zu gewinnen. Nach der Eroberung Toledos gewinnt der iberische Primatsstreit wieder an Gewicht, also ob der Primas der iberischen Kirche seinen Sitz in der alten Hauptstadt Toledo haben solle, oder ob der Erzbischof von Santiago, der in der Zwischenzeit Primas der iberischen Kirche war, das Amt behalten solle. Das wird besonders virulent, als Jiménez de Rada Erzbischof in Toledo ist (1209 - 1247), war es aber schon 1088, als Erzbischof Bernard von Toledo bei Papst Urban II. (der, der zu den Kreuzzügen aufrief) die Bestätigung einholte, dass er der "primatus in totis Hispaniarum regis" sein solle. Die Historia Compestellana, die auf Betreiben des Bischofes von Santiago, Diego Gelmírez verfasst wurde ist besonders im Kontext eben dieses iberischen Primatsstreites zu sehen.
     
    #25 27. April 2007
  6. Gast1975
    Gast1975 Guest
    Anmerkung zur "didaktischen Reduktion" (tolles Wort übrigends! 8) ): diese hat sich in meinem Geschichtsunterricht darauf beschränkt, uns unter Unterschlagung diverser Epochen jahrelang mit den hinterletzten Details des Dritten Reiches zu traktieren. Eine wichtige Epoche, über die man gut informiert sein sollte, keine Frage.
    Aber eine ebenso wichtige Epoche halte ich eben für die Allgemeinbildung die, die auf Karl Martell und seine berühmte Schlacht folgt. Ich erlebe das doch immer bei meinen Reiseleitungen: die erstaunten ah´s und oh´s über die Herkunft von Wörtern, Früchten, Bewässerungstechniken und was weiss ich alles. Lediglich der ein oder andere Mediziner kann mit dem Namen Al Gafequi was anfangen, oder mal ein Lateiner mit Averroes. Und ich spreche von Studienreisenden, die mit entsprechender Vorbildung und Interesse hier herkommen!

    Daher kann ich Deine These, dass die "islamischen Staaten auf iberischem Boden für die deutsche Geschichte eher von peripherem Interesse waren" nicht unterstützen. Ich halte die Epoche zwischen 8. und 15. Jh. auf der Iberischen Halbinsel als entscheidend für die europäische Geschichte. Denk doch nur mal an die Rolle der katholischen Kirche, des Pilgerwesens nach Santiago und dessen Auswirkungen, die wissenschaftlichen Errungenschaften, die in den Klöstern ganz Europas genutzt wurden...

    Ich persönlich bin mit der Zeit zu der Überzeugung gekommen, dass wir viel zu sehr durch unsere jeweilge Kultur (und dazu gehören ja auch so Dinge wie Schulunterricht) geprägt sind. Interessant ist z.B., verschiedenen Führungen durch die Alhambra in Granada, die Mezquita in Córdoba etc. zuzuhören. Da kann man immer sehr schnell feststellen, wo der jeweilige Führer aufgewachsen ist! Ein Thema, das übrigends in meinen Gruppen immer zu sehr interessanten Diskussionen führt :wink: .
     
    #26 27. April 2007
  7. Ibn Khaldun
    Ibn Khaldun Member
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    Das ist ein mir bekanntes Problem. Gerade was das Dritte Reich angeht, kann man es kaum jemandem recht machen. Den einen ist es zuviel, den anderen zu wenig. Manche nehmen es in ihrer Schullaufbahn mehrfach durch und dazu in unterschiedlichen Fächern (Geschichte, Deutsch, Pädagogik, Ethik/Religion, Kunst, manche sogar in Biologie), andere begegnen dem Thema bis zum Abitur gar nicht (was mich, vorsichtig gesagt, etwas verwundert :? )

    Ich wäre der letzte, der für eine Beschränkung der Themen im Geschichtsunterricht ist. Nur ist das eben sowohl eine Interessen- als auch eine Zeitfrage. Von mir aus könnte man gerne statt drei Geschichtsstunden pro Woche acht geben, allerdings werden dann zu Recht die anderen Fachlehrer fragen: und was ist mit Chemie? (Mathe, Physik, Sprachen, Kunst etc.? Reihenfolge und Auswahl willkürlich)
    Unser Geschichtsunterricht in Deutschland ist aber nun mal zu einem großen Teil Staatsbürgerkunde. Das heißt, die Auswahl der Themen und die Vorgabe durch die Kultusministerien ist politisch motiviert, da geht es um das Werden der deutschen Nation (deshalb Karl Martell), und die politischen Institutionen, was die Beschäftigung mit der attischen Demokratie, einem absoluten Ausnahmephänomen der Antike, in deren Tradition man sich fälschlicherweise (?) stellt oder dem römischen Staat, der die Grundlagen für unser heutiges Recht geschaffen hat, rechtfertigt. Zuletzt steht unsere Politik unter dem Druck der Wirtschaft. Diese hat nun auch ein gewisses Ausbildungsinteresse, und dazu gehören die Geisteswissenschaften und Religion bzw. Ethik noch am wenigsten.

    Möglicherweise wird ja, wenn Europa weiter zusammenwächst irgendwann nicht mehr das Werden der deutschen (spanischen, polnischen) Nation in den Vordergrund gestellt, sondern das Werden der europäischen Nation. Aber auch dann werden die verschiedenen Nationalgeschichten weiter miteinander konkurrieren (es gibt im Übrigen derzeit Projekte, wo die Historiker versuchen Geschichtsbücher zu erstellen, die für ganz Europa auf die gleiche Weise gültig sind, allerdings treten dabei immer wieder die unterschiedlichen Geschishtsauffassungen aus den einzelnen Mitgliedsländern deutlich zutage).
     
    #27 28. April 2007
  8. Gast1975
    Gast1975 Guest
    Hallo Ibn,
    nun wage ich mal eine gewagte und in der europäischen Schullandschaft sicher nicht gern gehörte These: es hat meiner Meinung nach auch in unserer heutigen ach so nüchternen und anti-klerikalen Zeit schlicht und ergreifend etwas mit Religion zu tun. Sobald man wagt, darauf hinzuweisen, dass es in der Geschichte des Islam Epochen gab, in denen es die Menschen zu wissenschaftlichen und kulturellen Höchstleistungen gebracht haben, tun alle so, als würde man Märchen erzählen. (Keiner denkt aber an die Anti-Leistungen der Katholischen Kirche im Laufe ihrer Geschichte).

    Für mich ist einer der grössten Fehler nicht nur unserer Zeit die Unwissenheit über die verschiedenen Sichtweisen auf Geschichte sowie die Kenntnis der jeweils "anderen", sei es nun religiös, kulturell oder sonstwie. Deshalb haben es auch Leute wie Huntington oder Sigrid Hunke ("Allahs Sonne über dem Abendland) in manchen Kreisen schwer.
    Kenntnis und Wissen sind für mich eine unabdingbare Grundlage für Toleranz, dann hätten es Extremisten, egal von welcher Seite, viel schwerer.

    Insofern schliesse ich mich Deinem Wunsch nach einer europäischen, übergreifenden Ausbildung und einem toleranten Denken mit ganzem Herzen an!
     
    #28 28. April 2007
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