Francos Konzentrationslager

Dieses Thema im Forum "Spanische Kunst & Geschichte" wurde erstellt von Gato, 9. November 2007.

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  1. Gato
    Gato New Member
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    Das wäre dann aber so ziemlich das Gegenteil von dem, um was es der PSPE geht...... :?
     
    #21 27. März 2008
  2. Johanna
    Johanna New Member
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    Jou....sonst hab´ich nix zu meckern.... :wink:

    Salu2
    Claudia
     
    #22 27. März 2008
  3. Johanna
    Johanna New Member
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    Ich hoffe, der PCPE geht es nicht um dass, was Du uns seit einigen Tagen mit Deinem Olympia-Banner sagen willst???

    Mal ehrlich, Mastino....wenn wir uns von dem real existierenden Kommunismus oder Faschismus auf dieser Welt was aussuchen sollten, kämen wir ins Grübeln, oder??

    Saludos
    Claudia
     
    #23 27. März 2008
  4. imported_morayma
    imported_morayma New Member
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    Segunda :yeah: wir schwimmen auf einer Wellenlänge. :D

    Fundamentalisten, um das neudeutsche Wort einmal zu verwenden, egal ob sie links, rechts, kommunistisch, islamistisch, christlich, faschistisch, jüdisch, kapitalistisch, etc. daherkommen mag ich nicht.
    Denn wie Du so richtig sagst, es geht ihnen einzig und allein darum, alle gleich zu schalten und Andersdenkende mundtot zu machen. Das was Du Freigeist nennst, hat in diesen extremen Ideologien keinen Platz. Dort kennt man nur die Diktatur des Ungeistes.

    Und wenn man dann die ideologische Decke etwas lüpft, sieht man, dass darunter das System immer gleich ist, egal unter welchem Deckmäntelchen sie sich bewegen: Einige wenige profitieren und der Rest der Bevölkerung hat gefälligst stramm zu stehen :?


    Un saludo

    Morayma
     
    #24 27. März 2008
  5. Gato
    Gato New Member
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    Diesen Eindruck hab ich in den letzten paar Jahren in der Deutschen Medienlandschaft gewonnen können.

    Das ist leider nicht so. Die Neonazis und Eurofaschisten haben permanenten Zulauf.

    Ich weiss.

    Spricht das jetzt für die Neue Linke und gegen die SPD oder umgekehrt? :wink:

    Damit beschreibst du ja exakt das, was wir haben.

    Sicher.

    Das Problem liegt aber nicht an den politischen Ideen, davon gibt es viele. Auch gute und sinnvolle.

    Das Problem liegt darin, dass die meissten Menchen keine Verantwortung tragen wollen, sie verhalten sich wie Lämmer, die geleitet werden wollen.

    Es ist immer nur ein geringerer Anteil von Leuten vorhanden, der denkt, handelt und dann lenkt.

    Das findest du in allen bestehenden Systemen, in allen Revolutionen, in allen Ländern, da es offensichtlich eine typisch menschliche Eigenart zu sein scheint.

    Wen du dich mit der französischen Revolution beschäftigt hast, weisst du sicherlich was ich mein. In manchen Ländern ist das Lämmertum dermassen stark ausgeprägt, dass es nicht mal eine Revolution gab....

    Ich mag das zwar nicht leiden, und es widerspricht meinem tiefsten Inneren, aber ich hab mich mittlerweile leidlich damit abgefunden, dass es so ist.

    In China regiert real exisiterender Faschismus. Mit kommunistischen Ideen und Realitäten hat das genausowenig zu tun wie das Märchen vom sowjetischen Kommunismus und sozialer Marktwirtschaft in Deutschland.
     
    #25 28. März 2008
  6. Rappelkistenrebell
    Rappelkistenrebell New Member
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    Manmanman....da fehlt ja nur noch,daß man von Spanien bzw dne Spaniern dort erwartet,daß sie sich an das deutsche Grundgesetzt handelt :roll:

    Ist Neoliberalismus keine totalitäre Ideologie?Hier erinnert mich sehr Vieles an George Orwell s 1984.Mehr als in Spanien!Hier sind die Medien sehr viel mehr gleichgeschaltet!Wer der spanischen Sprache mächtig ist,kann selber vergleichen!
    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei!
    ein deutscher linker Kabarettist führte gern hinzu
    Die brd ist ein Rechtsstaat!


    Da sich die Admins heir ja so antifaschistisch geben,dann frag ich mich ernsthaft,wieso hier dann die Fahne des spanischen Faschismus (Rot gold rot) überall weht?
    IOst trtaurig,daß die se farben heute noch die spanischen ofiziellen Farben sind.Es zeigt aber nur,welche Geisteshaltung in Spanien nach 1975 herrschte und heute noch dominiert:Der PP sei Dank!
     
    #26 28. März 2008
  7. carati
    carati New Member
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    zustimmung !
    gehört zur allgemeinen bildung und aufklärung, ob es einem paßt oder nicht.
     
    #27 10. Mai 2008
  8. Tobias
    Tobias New Member
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    Hola alle miteinander!

    Ich habe mal eine Frage zu dem Thema da ich mich bisher noch nicht getraut habe mit Spaniern darüber zu sprechen: Wie bzw. wo ist die PP eigentlich politisch einzuordnen? Ich weiß, dass sie aus einer Partei (Alianza Popular) hervorgegangen ist, die wiederum von einem ehemaligen Franco-Minister gegründet wurde. Außerdem ließt (auch hier im Forum) und hört man immer wieder mal, dass die Partei sehr konservativ und mehr oder weniger Franco-unkritisch ist. Stimmt das so? Ich meine es ist schon irgendwie hart, wenn eine demokratische Partei die Verbrechen einer Diktatur nicht verurteilt oder sie ignoriert?!

    Ich will damit bitte keine politische Grundsatzdiskussion auslösen in der darüber geschrieben und philosophiert wird welches System das Beste ist. Mich würde eine möglichst neutrale Einschätzung eurerseits interessieren.

    Viele Grüße Tobias
     
    #28 9. November 2008
  9. imported_morayma
    imported_morayma New Member
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    Hola Tobias,

    Zur Geschichte der Partido Popular (PP) hier ein Link von Wikipedia...

    Partido Popular

    Für mich persönlich ist die PP ziemlich rechts von Rechts angesiedelt. Das gilt zumindest für die PP-Polotiker, die derzeit das Sagen haben.

    Jaime Mayor Oreja , Vizesekretär der PP und u.a. Innenminister unter Aznar, weigerte sich noch 2007 in einem Interview mit der galicischen Zeitung La Voz de Galicia, die Zeit Francos zu verurteilen.

    Viele PP-Poltiker weigern sich, die Schreckensherrschaft Francos aufzuarbeiten oder kritisch zu betrachten. Viele tun sogar so, alles wäre Franco ein 'ganz lieber Diktator' gewesen, der nur das Beste für seine Spanier wollte. Ich könnte mir vorstellen, dass bei einer Aufarbeitung Tatsachen ans Licht kämen, die vielen PP-Politikern sehr unangenehm wären.

    Mir

    Mir ist auch die Nähe der PP zu den erzkonservativen Gruppsne der katholischen irche suspekt. Das wraen genau die Leute, di ranco seinerzeit unterstützt haben und selber kräftig von der Dikatur profitieren. Zudem sind mir in der PP viel zu viele Mitglieder der suspekten Opus Dei

    Mir ist es ein Rätsel, dass die PP einen Mann wie Eduardo Zaplana von 2002 bis 2008 als Regierungs- bzw. ppositionssprecher dulden konnte, ein Mann der derart viel Bestechungsdreck am Stecken hat und der nach eigen Aussagen 'in die Politik ging, um reich zu werden'.

    s ist mir auch ein Rátzel, wie die PP einen Mann wie Carlos Fabra, Präsident der Diputación de Castellón, nicht nur noch in ihren Reihen hat, sondenr ihn sogar als 'Ehrenmann' verteidigt. Gegen Carlos abra läuft seit Jahren ein Verfahren u.a. wegen Steuerhinterziehung von sechs Millionen Euro.

    Mich stört auch erheblich, dass die PP permanent gegen ihren eigenen, in den 1990er Jahren aufgestellten Ehrenkodex verstösst. Der besagt u.a. nämlich, dass die PP bei PP-Mitglieder, gegen die ein Gerichtsverfahren eröffnet wurde, eine intere Untersuchugnskommission bildet, die den Fall untersucht und die Ergebnisse dann veröffentlicht. Ausserdem soll ein PP-Mitglied, dass seinen Namen, sein Amt oder seine Beziehungen aufgrund des Amtes benutzt, um damit sich oder Dritten Vorteile zu schaffen, aus der Partei ausgeschlossen werden..

    Die spanischen Zeitungen sind täglich voll mit Nachrichten über Politiker, die wegen Bestechung, Bestechlichkeit, Vorteilname im Amt, etc. angezeigt wurde. Von Ausschlüssen aus der PP liest man aber nichts.

    Mich stört auch sehr, dass es heute noch genug hohe PP-Politiker gibt, die die Lügen von Acebes, Zaplana und Aznar verteidigen, die kurz vor den Wahlen im Jahr 2004 anfangs behaupteten, dass Attentat in Madrid sei von der ETA ausgeübt worden, obwohl schon wenige Stundne nach dem Attentat klar war, dass die Täter einer radikalen islamistischen Zelle angehörten. Aznar und Konsorten hofften an der Macht zu bleiben, wenn ETA die Täter gewesen wären.

    Un saludo

    Morayma
     
    #29 9. November 2008
  10. Amylee
    Amylee New Member
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    Hola,
    ich kenne nur die Geschichte,dass Anhänger des Franco-Regimes den Juan Carlos gefangen nahmen und ihn zwingen wollten,vor laufender Kamera zu sagen,die Diktatur solle wieder hergestellt werden...sonst würden sie ihn erschiessen.Juan Carlos sagte aber,er liesse sich lieber erschiessen bevor er soetwas sagt.Seit dem wird er ganz gross angesehen und wegen noch anderer Dinge die er gemacht hat....
    Deshalb dachte ich immer,der ist gar nicht so schlecht...aber ich habe davon auch wirklich keine Ahnung
    amylee
     
    #30 10. November 2008