Der spanische Bürgerkrieg

Dieses Thema im Forum "Spanische Kunst & Geschichte" wurde erstellt von v.h.b., 25. Februar 2013.

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  1. v.h.b.
    v.h.b. New Member
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    Warst du dabei?
    In dem von mir vorgestellten Link wird eine Wochenschau der Linken gezeigt. Dort ist zu sehen wie der Mob Kirchen stürmt und zerstört. Die Kommentare dazu sind bösartig. Von den Geistlichen und Ordensfrauen welche ermordet wurden, nicht zu reden. Das haben sie aber wohlweislich nicht gezeigt.
    Ich möchte darüber aber nicht mehr sprechen, weil mir das sehr nahe geht.
    Danke für das Angebot mir den Film zukommen zu lassen.
    Kein Bedarf.

    v.h.b.
     
    #11 25. Februar 2013
  2. regenbogenhexe
    regenbogenhexe Well-Known Member
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    das glaube ich dir-es ist ja auch ein sehr emotionales thema -grade fuer die spanier- opfer gab es auf beiden seiten .krieg ist einfach etwas schreckliches-deshalb koennnen wir auch so dankbar sein ,das wir im frieden leben duerfen
     
    #12 25. Februar 2013
  3. v.h.b.
    v.h.b. New Member
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    Das hast du gut gesagt.

    v.h.b.
     
    #13 25. Februar 2013
  4. regenbogenhexe
    regenbogenhexe Well-Known Member
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    weisst du ,ich aergere mich manchmal wenn leute sagen das wir in de ein sozialsystem haben, das faullenzertum foerdet.die vaeter des grundgesetzes haben nicht umsonst bestimmt(ewigkeitsregel)das de ein sozialstaat ist. das sozialsystem ist ein garant fuer die demokratie und des sozialen friedens
     
    #14 25. Februar 2013
  5. regenbogenhexe
    regenbogenhexe Well-Known Member
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    eine bemerkung noch in eigener sache,wir deutschen halten uns besser zurueck wenn es darum geht die kriegerischen auseinandersetungen anderer voelker in der vergangenheit zu beurteilen.im gegensatz zu spanien ist deutschland ein junges land-in den 200 jahren hat man mehr menschen abgeschlachtet als die spanier in 800 jahren
    und der ach so hochgelobte bismark war ein spieler und ein saeufer
     
    #15 25. Februar 2013
  6. estudiante
    estudiante New Member
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    Wie bewertet ihr die Schriften Ernest Hemingway zu dem Thema?
     
    #16 25. Februar 2013
  7. Strandpirat
    Strandpirat Member
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    Klappe halten?


    Mit diesem "Totschlagargument" kannst Du fast jede Diskussion "diktatorisch" beenden, liebe Hexe. Immer wieder Klappe halten? Nö nicht mehr.

    Strandi
     
    #17 3. März 2013
  8. Desco Negut
    Desco Negut Active Member
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    "Jung" ist die Bundesrepublik Deutschland. Das Land oder gar die Nation Deutschland selbst gibt es seit Ewigkeiten, wenn auch in unterschiedlichen Staatsformen. Und das trifft auch ziemlich viele Länder Europas zu.

    Im übrigen sehe ich es so wie "Strandpirat". Das heutige Deutschland darf sich zu anderen Ländern genau so äußern wie diese "anderen" es über Deutschland tun.
     
    #18 4. März 2013
  9. JuanMa
    JuanMa Gesperrt
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    Da liegst du aber völlig falsch. Durch den Ausbruch des 1. Weltkrieges gab es zum ersten Mal seit den Germanenaufständen eine gemeinsame deutsche (=teutonische) Armee. Die Idee einer deutschen Nation entstand Ende des 18. Jhdt., wurde aber nie erreicht. Die seinerzeit angedachten Grenzen kamen niemals zu Stande und die eingeplanten Staaten wurden nie zusammen geführt. Es gibt zwar viele Texte, die im 19. Jhdt. von "teutschen Landen" sprechen, hierbei waren aber nur die Gebiete unter preußischer Kontrolle gemeint. Die Idee eines Deutschlands, wie wir es heute kennen wurde selbst von Bismark noch als absurd angesehen - ein Grund für seine entsprechende Bündnispolitik.


    Gruß


    Max
     
    #19 4. März 2013
  10. Helen
    Helen New Member
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    Sicher war es schlimm, dass unschuldige Priester, Schwestern und andere von den Sozialisten getötet wurden.
    Aber standen sie nicht auch für eine Kirche, die eine jahrhundertlang andauernde, ungerechte Gesellschaftsordnung stützte, die auf den Privilegien von Adel und Großgrundbesitzern beruhte?
    Was hatten diese denn der einfachen Bevölkerung in dieser langen Zeit alles angetan??
    Ich habe einiges über diese Zustände gelesen, wie sie einst auch in ganz Europa herrschten. So könnte man auch die französische Revolution verurteilen, fast jede Befreiungsbewegung überhaupt und wir hätten auch in Deutschland noch heute eine Feudalgesellschaft.

    Die Mächtigen waren nie daran interessiert, ihre Macht und ihren Besitz freiwillig zu teilen!
    Und die Kirche war meistens, entgegen der Botschaft Jesu, auf ihrer Seite. Das wussten sicher auch jene Priester und Nonnen.
    Es mag manchem Spanier weh tun, sich mit der ganzen Wahrheit einer historischen Epoche zu befassen. Ich bin hier auch nicht etwa gegen Spanien als Nation , im Gegenteil.
    Auch ich musste mich aber der Tatsache stellen, dass mein Vater
    mal für Hitler gekämpft hatte und sich später nie wirklich konsequent davon distanzierte und meine Mutter im BDM war. Sie als Menschen anzunehmen, heißt für mich nicht, ihre Meinung zu teilen.


    //www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=zvF7PoB-438


    Dies ist ein bewegender Film von Arte über den spanischen Bürgerkrieg.
    Hier geht es hauptsächlich um die Anarchisten, Anarchosyndikalisten, nicht um die Kommunisten. Anarchisten hatte ich auch früher mit Chaos und Gewalt gleichgesetzt, fern jeder Ordnung und ohne Respekt vor irgendetwas. Dies ist aber, was die Idee des Anarchismus als gesellschaftliches System angeht ein völlig falsches Bild, das wahrscheinlich auch absichtlich weiterhin verfälscht vermittelt worden ist.
    Auch hier in Deutschland. Das ist sehr schade, denn er ist, anders als Marx' und Lenins Konzept einer Parteidiktatur, eine sehr menschenfreundliches und freiheitliches Konzept.
    Das allerdings eine gewisse Reife voraussetzt, die Bereitschaft das eigene Wohl als eng verbunden mit dem Wohl aller zu sehen. D.h. es lässt einem oder wenigen einzelnen nicht die Möglichkeit die Freiheit der anderen zu unterdrücken und sie auszubeuten und trotzdem dazuzugehören, braucht die jemand?



    Ein Zitat aus: "Die soziale Revolution von 1936"

    "Zusammen mit dem Kampf gegen den Franco-Faschismus gab es eine profunde freiheitliche Revolution in den befreiten Teilen Spaniens. Viele Unternehmen der spanischen Wirtschaft wurden der Herrschaft der Arbeiter unterworfen; in anarchistischen Hochburgen wie Katalonien war der Prozentsatz oberhalb von 75 %, jedoch niedriger in Bereichen mit starken sozialistischen Einfluss. Fabriken wurden von Arbeiterkommitees betrieben, landwirtschaftliche Flächen wurden kollektiviert und als „Freie Kommunen“ betrieben. Auch Unternehmen wie Hotels, Friseursalons und Restaurants wurden kollektiviert und von ihren Mitarbeitern betrieben.

    Der Schriftsteller George Orwell beschreibt seine Eindrücke während der Zeit der Sozialen Revolution in Spanien, in seinem Buch 'Mein Katalonien', Diogenes TB, Zürich, Auflage 1996, Seite 10 u. 132-134. [Orginal (englisch):'Homage to Catalonia', 1938]. "Man hatte das Gefühl, plötzlich in einer Ära der Gleichheit und Freiheit aufgetaucht zu sein. Menschliche Wesen versuchten, sich wie menschliche Wesen zu benehmen und nicht wie ein Rädchen in der kapitalistischen Maschine".

    Und weiter schilderte Orwell seine Erlebnisse, wie folgt: “Ich war mehr oder weniger durch Zufall in die einzige Gemeinschaft von nennenswerter Größe in Westeuropa gekommen, wo politisches Bewusstsein und Zweifel am Kapitalismus normaler waren als das Gegenteil. Hier oben in Aragonien lebte man unter zehntausenden von Menschen, die hauptsächlich, wenn auch nicht vollständig, aus der Arbeiterklasse stammten. Sie lebten alle auf dem gleichen Niveau unter den Bedingungen der Gleichheit, und selbst in der Praxis war man nicht weit davon entfernt. In gewisser Weise ließe sich wahrhaftig sagen, daß man hier einen Vorgeschmack des Sozialismus erlebte. Damit meine ich, daß die geistige Atmosphäre des Sozialismus vorherrschte. Viele normale Motive des zivilisiertenn Lebens – Snobismus, Geldschinderei, Furcht vor dem Boß und so weiter, hatten einfach aufgehört zu existieren. Die normale Klasseneinteilung der Gesellschaft war in einem Umfang verschwunden, wie man es sich in der geldgeschwängerten Luft Englands fast nicht vorstellen kann. Niemand lebte dort außer den Bauern und uns selbst, und niemand hatte einen Herrn über sich. Es war einfach ein zeitlich und örtlich begrenzter Abschnitt in einem gewaltigen Spiel, das augenblicklich auf der ganzen Erdoberfläche gespielt wird. Aber es dauerte lange genug, um jeden, der es erlebte, zu beeindrucken. Wie sehr damals auch geflucht wurde, später erkannte jeder, daß er mit etwas Fremden und Wertvollen in Berührung gewesen war. Man hatte in einer Gemeinschaft gelebt, in der Hoffnung normaler war als die Gleichgültigkeit oder der Zynismus, wo das Wort Kamerad für Kameradschaft stand und nicht, wie in den meisten Ländern, für Schwindel. Man hatte die Luft der Gleichheit eingeatmet. Ich weiß sehr genau, wie es heute zum guten Ton gehört zu verleugnen, daß Sozialismus etwas mit Gleichheit zu tun hat. In jedem Land der Welt ist heute ein ungeheurer Schwarm Parteibonzen und schlauer, kleiner Professoren beschäftigt zu 'beweisen', daß Sozialismus nichts anderes bedeutet als planwirtschaftlicher Staatskapitalismus, in dem das Motiv des Raffens erhalten bleibt. Aber zum Glück gibt es daneben auch eine Version des Sozialismus, die sich hiervon gewaltig unterscheidet."

    Diese Kommunen waren sogar wirtschaftlich erfolgreich!

    Helen
     
    #20 28. März 2013
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