Circo

Dieses Thema im Forum "Spanische Kunst & Geschichte" wurde erstellt von Gast4607, 12. Dezember 2008.

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  1. BCN
    BCN New Member
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    @ traveller

    Wie erfährt man denn, wann und wo welcher Zirkus auftritt? Gibt es eine Website ( Zirkusverband/ - verein) etc, auf der die Tourneedaten zu finden sind. Die Webseiten der einzelnen Zirkusse sind da leider keine große Hilfe.

    Danke im Voraus.
     
    #51 14. Juni 2009
  2. imported_morayma
    imported_morayma New Member
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    Hola BCN,

    Für Spanien kannst Du z.B. hier Circo Gran Fele nachschauen.

    Den ganzen Sommer über reisen diverse Zirkusunternehmen in Spanien von Ort zu Ort. Der Gran Circo Italiano ist z.B. alljährlich an der Costa Blanca, etc.

    Hier noch eine Website mit Circo en España

    Un saludo

    Morayma
     
    #52 23. Juni 2009
  3. Gast5221
    Gast5221 Guest
    #53 26. Juni 2009
  4. imported_morayma
    imported_morayma New Member
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    Benissa
    Interessant ist dieser Link. Aber ist das nicht ein Fotograph, der den Circus zu seiner Leidenschaft gemacht hat?

    Das ist die Zirkus-Website von Traveller, wo er mit Unterstützung von spanien-talk-Mitglied Alondra über Zirkusereignisse berichtet. Einen Teil dieser Berichte von Alondra findest Du bereits hier in diesem Thread.
    Wirklich Neuigkeiten über die Zirkuswelt in Spanien für 2009 stehen da nicht.


    Das ist der m.E. einzig wirklich interessante LInk zum Thema :wink:

    Un saludo

    Morayma
     
    #54 26. Juni 2009
  5. Gast5221
    Gast5221 Guest
    Bernhard Paul – der Retter alter Welten

    Was „auf diesem Planeten vom Untergang bedroht ist”, muss er bewahren: Bernhard Paul. Als er 1975 den Circus Roncalli gründet, erstrahlt ein neuer Stern am Zirkushimmel. Jetzt hat er auf Mallorca sein jahrelang in liebevoller Detailarbeit restauriertes „Creativ-Center” bezogen. VON SUSANNE PETERSEN

    Die beiden venezianischen Laternen, die das Esszimmer schmücken, stammen aus dem alten „Lido de Paris”. Und um sicher zu sein, dass sich an ihnen bereits „Ernest Hemingway und Maurice Chevalier nach reichlich Champagner angelehnt haben”, hat Bernhard Paul vorher noch mal bei Google nach Bild-Beweisen gesucht, bevor er auf dem Flohmarkt in Paris zugeschlagen hat.

    Sein nach jahrelanger Restaurierung und detailgetreuer „Mallorcanisierung” kürzlich bezogenes Haus mit Park am Rande von Palma ist ein Creativ-Center mit Open-Air-Manege: „Die große Bibliothek, Konferenz- und Tagungsraum, Küche und jede Menge Gästezimmer bieten die Möglichkeit zusammen zu leben, denken – und zu kochen”, sagt Bernhard Paul. „Und in der Manege lassen sich die just erdachten Nummern gleich ausprobieren.” Das gesamte Ambiente ist Nostalgie pur: Der Rahmen eines Bildes im Wohnzimmer – ein früheres Bühnenbild, das noch ausgetauscht werden soll – stammt aus dem Nachlass von Paul Hörbiger, in der Küche beeindruckt eine rot-metallfarbene Original-Schinkenschneidemaschine von 1910. Dazwischen ein schier unüberschaubares Konglomerat aus Schaukelpferden, Hüten, Geschirr, antiken Schränken, Leuchten, Lüstern, alten, mallorquinischen Schränken, Türen und wunderschön bedruckten Öldosen, Bücher, Gläser. Eines haben sie alle gemein: Sie sind alt. Und damit eine einzige liebevolle Demonstration dessen, was ihrem Besitzer am Herzen liegt: „Alles, was verschwindet auf diesem Planeten, muss ich retten.” Das hat Bernhard Paul 1976 auch mit dem Zirkus gemacht: Da gab er als Gründer und Direktor mit dem „Circus Roncalli” sein erstes Gastspiel. Ein neuer Stern war geboren, entgegen allen kritischen Stimmen, die den Zirkus für eine untergegangene Welt hielten. Schon als Fünfjähriger war er mit dem Zirkus-Virus infiziert – „Ich sammelte alles, was ich darüber kriegen konnte” –, nichts und niemand konnte ihn aufhalten, seinen Traum zu verwirklichen.

    Damit ist die Rollenvielfalt des Direktors, der seit 1980 auch als „Clown Zippo” auftritt, nicht erschöpft. Bernhard Paul präsentiert regelmäßige Varietés nicht nur im eigenen „Apollo” in Köln, er inszeniert, führt Regie, steht sowohl vor der Fernsehkamera als auch auf den Bühnen großer europäischer Häuser, etwa 1996 in der Wiener Volksoper unter der Regie von Kollegen wie Klaus Maria Brandauer im „Land des Lächelns”. Im selben Jahr erhält Bernhard Paul auch das Bundesverdienstkreuz aus der Hand von Bundespräsident Roman Herzog.

    Das Haus bei Palma heißt „Villa Eliana”, be-nannt nach seiner italienischen Ehefrau, die aus einer alten Zirkusfamilie in achter Generation stammt und mit der er einen Sohn und zwei Töchter hat. In Italien wird er Ende 2010 auch sein Zirkusmuseum eröffnen, in der Villa des legendären Clowns Grock, die vom Staat gerade restauriert wird. Eigentlich hatte es Köln sein sollen, aber als ihm die Behörden die Auflage machten, vorab 500 Parkplätze zu schaffen, hatte Bernhard Paul von deutscher Bürokratie die Nase voll: „Ich habe den Vertrag zerrissen und mir für das Geld dieses Haus verwirklicht.” Geboren 1947 in Lilienfeld, aufgewachsen in Wilhelmsburg, hat er Hoch- und Tiefbau studiert, später Grafik in Wien. Mit Architektur kennt sich der gebürtige Österreicher aus, und da ihm die Ideen der Fachwelt zu uninspiriert waren, machte er sich selbst ans Werk. Gelebt wurde während der rund zehnjährigen Restaurierung eines „völlig verbauten” Hauses, aus dem seine mallorquinischen Ursprünge wieder „herausgeschält” wurden, „erst in der Garage, dann im Gästehaus nebenan”.

    Wichtig war ihm dabei die „gleichzeitige Berücksichtigung von ökologischen, praktischen und ästhetischen Richtlinien”. Gegen Elektrosmog isolierte Leitungen, Filteranlagen für brunnenklares Wasser, dioxinfreie Bepflanzung des Gartens und Zitronengras im Fensterbereich „gegen die Mücken” gehören genauso dazu wie die allesamt auf antik getrimmten Lichtschalter oder die außergewöhnlichen Türen der Gästezimmer: das Original-Portal einer mallorquinischen Apotheke, eines Cafés in Paris oder einer Fleischhauerei in Wien.

    Bei aller Verspieltheit ist Bernhard Paul perfektionistisch, und die mallorquinischen Handwerker brachten ihn nicht nur einmal schier zur Verzweiflung, auch wenn er zur Sicherheit gern das Foto sichtbar platzierte, das ihn gemeinsam mit Juan Carlos zeigt, als dem 1982 in Aachen der Karlspreis verliehen wird: „Die Mallorquiner sind ja sehr königsfürchtig.” Was die Handwerker nicht davon abhielt, etwa die Messinggriffe an den Fenstern mit andersfarbigen Eisenschrauben zu montieren: „Und von sechs Griffen waren fünf auch noch schief.” Von den Dramen um das kleine Wort „mañana” ganz zu schweigen.

    Es hat Zeit und Nerven gekostet, aber sich gelohnt, sagt Bernhard Paul, für den der Wohnraum eine Inszenierung ist: „Dazu gehört ein guter Ton, eine schöne Kulisse und gutes Licht.” Und da Neonlicht „jede Stimmung tötet” und die EU „der guten, alten Glühbirne” den Garaus gemacht habe, hat der Mann nebenbei 10.000 Exemplare auch dieser aussterbenden Spezies gebunkert. Nicht der erste Tod von Kulturgut, findet er, den EU-Richtlinien, von denen er viele schlichtweg für „unmoralisch” hält, zu verantworten haben: „Auch die viel zitierte Energieeinsparung durch die neuen Birnen ist so einfach nicht wahr – sie gilt nur bei Dauerbeleuchtung, nicht aber bei einem bewussten Umgang mit dem Licht.” Nichts brauche die Welt so sehr wie Kultur, um „lebens- und liebenswert” zu sein. Und der „gute Clown”, so einer wie Charlie Chaplin, gehöre unbedingt dazu: „Jemand, über den das Kleinkind und der Intellektuelle in derselben Sekunde lachen.” Zur Kultur, die „nicht vom Planeten verschwinden darf”, gehören auch all die Dinge, die er sammelt oder sonst wie vor dem Untergang rettet. Wie das historische Spiegelzelt, dem Bernhard Paul 1990 wieder Leben einhaucht, indem er erstmalig Kunst und Kulinarisches verbindet und mit Alfons Schuhbeck und Hans-Peter Wodarz die Welle der „Erlebnis-Gastronomie” auslöst.

    Oft kopiert, hat Bernhard Paul auch schmerzhafte Erfahrungen mit Trittbrettfahrern machen müssen, die seine Ideen als ihre verkauften: „Damit muss man leben lernen.” Weil er selbst weiterhin auf den eigenen, unverwechselbaren Akzent setzt, hat er kürzlich auch seine Töchter aus der Schule genommen und lässt sie privat unterrichten: „Die verdummen sonst.” Habe er in seiner Schulzeit etwa alles daran gesetzt, „anders” zu sein, auch durch die Kleidung – „Wir haben uns Glockenhosen (Schlaghosen) extra umgeschneidert” –, würden Kinder heute zur Konformität erzogen: „Alles muss eine bestimmte Marke sein.” Seine Kinder sollen andere Dinge lernen, sagt Bernhard Paul: „Individualität und Sensibilität, Ethik und Ehrlichkeit.”

    Quelle: http://www.mallorcamagazin.net
     
    #55 5. September 2009
  6. Gast4607
    Gast4607 Guest
    Für Deutschland, Schweiz, Österreich und Niederlande gibt es:
    http://www.circus-gastspiele.de/


    Das war hier auch einmal ein lebendiges Thema. ;)
    Alondra hat hier und in anderen Spanienforen viele gute Beiträge eingebracht und zog sich auch irgendwann enttäuscht zurück. Ob sie hier noch mitliest weiss ich nicht. Aber schreiben in Foren wollte sie nie mehr.

    In diesem Forum wurden schon soviele interessante User vertrieben, da denen die immerwiederkehrenden Attacken zuviel wurden.
    Für sensible Menschen ist hier leider nicht der Raum, sondern man kann hier nur mit einem dicken Fell überleben !! :(
     
    #56 8. September 2011
  7. Oricos
    Oricos New Member
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    Hängst Du das nicht ein bischen hoch: überleben?

    Die Gründe für das Wegbleiben verschiedener User sind auch verschieden, aber Du hast ja richtig erkannt, dass das schon ein Problem war, als die Fusion noch nicht vollzogen und einige (unter anderen ich) noch gar kein Mitglied hier waren.

    Wir sollten nicht nach hinten, sondern nach vorne schauen, oder kann hier jemand vorwärts fahren, indem er nur in den Rückspiegel schaut?
     
    #57 8. September 2011
  8. Gast4607
    Gast4607 Guest
    Nur muss man die Vergangenheit kennen und verstehen, bevor man in der Zukunft etwas verbessern kann.

    Diesen Thread und den Anderen habe ich auch aktiviert, nachdem Levantina mir vorwarf, ich hätte hier noch nie etwas zu Spanien eingebracht.

    Ich habe am Anfang sehr viel hier zu Spanien eingebracht, bekam von der einen Seite der User viel Zustimmung und der derbere Teil dieses Forums fing bald an darauf herum zu hacken. Das hat mir dann die konstruktive Mitwirkung an diesem Forum verleidet.

    Das "überleben" war sinnbildlich gemeint. ;)

    Da ich mit Alondra immer noch Kontakt habe, weiss ich warum sie sich aus den Foren zurückgezogen hat. Sie ist eine ganz feine Person, welche in Spanien lebt und Streitereien überhaupt nicht mag.
    Bringt sich nur da mit ihren Reiseberichten ein, wo diese auch "gewürdigt" werden.
     
    #58 8. September 2011
  9. Oricos
    Oricos New Member
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    Da sind wir uns einig, ich habe ja auch das kleine, aber wichtige Wort "nur" benutzt.

    Trotzdem muss hier eine Zäsur geschehen, sonst wird das nix mehr.

    Vielleicht regeneriert sich das Forum auch mit komplett neuen Leuten, aber dann muss die Debatte, die derzeit das Forum beherrscht, auch enden.

    Oder wir debattieren bis ans Ende des Internet herum...:D
     
    #59 8. September 2011
  10. Gast10367
    Gast10367 Guest
    Da braucht es aber noch reichlich an Überzeugung warum man in diesem Forum bleiben sollte.

    Ein Neuer.
     
    #60 8. September 2011