Ausstellung "Buscando el bosque" im Kabelhaus in J

Dieses Thema im Forum "Spanische Kunst & Geschichte" wurde erstellt von imported_Schmika, 30. November 2008.

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  1. imported_Schmika
    imported_Schmika New Member
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    Ausstellung "Buscando el bosque" im Kabelhaus in J
    Hallo Traudel,

    das sind wirklich schöne Ausstellungsstücke auf deinen Bildern.
    Besonders gefallen mir der Sessel aus Büchern und die Entwürfe der idealen Stadt.
     
    #1 30. November 2008
  2. imported_Schmika
    imported_Schmika New Member
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    Hola Morayma,

    die Ausstellung ist im Kabelhaus in Javea. Leider habe ich keine näheren Details finden können, wo dieses Kabelhaus ist.

    Aber da kennst du dich vielleicht besser aus ...



    Der nachfolgende Artikel stand in der CBN vom 21.11.2008 unter der Überschrift

    "... und sei es nur aus Egoismus"

    Alvaro Tamarit holt die Waffen für seinen Kampf gegen die Zerstörung der Landschaft aus dem Müll

    "Wo Flüsse ins Meer münden, findet Alvaro Tamarit seine Schätze. Stückchen der Zivilisation und der Natur, die der Strom mit sich gerissen hat und jetzt dort zurücklässt. Das Wasser hat ihre Farben verändert, sie geglättet und verleiht ihnen so eine einzigartige Patina.
    Tamarit setzt seine Fundstücke zu Collagen zusammen, macht aus ihnen Skulpturen oder zimmert aus ihnen Möbel, bei denen die Grenzen zwischen Kunst und Design verschwimmen. „Ich will den Menschen zeigen, dass man aus Recyclingmaterial schöne und funktionelle Dinge herstellen kann“, erklärt der Künstler, dessen Ausstellung „Buscando el bosque“ (Auf der Suche nach dem Wald) noch bis 4. Januar in Jáveas Kabelhaus zu sehen ist.
    Er will alle mit seiner Begeisterung für die Schönheit der Erde anstecken. „Wir alle müssen sie bewahren – und sei es nur aus Egoismus“, meint er.
    Recycling ist dabei ein wichtiger Grundstein in Tamarits Alphabet der nachhaltigen Entwicklung, das er nicht nur selbst lebt, sondern auch als Kunstwerk in Jávea ausgestellt hat: Auf den 28 Tafeln findet man philosophische Gedanken über den Frieden, eine Anleitung, wie man ein WC ökologischer nutzt, und eine Einladung zu einer superökologischen Reise in andere Welten – nämlich in die in den Köpfen der Leute, die uns täglich umgeben.
    Damit man diese Ideen mit nach Hause nehmen oder weitergeben kann, sind sie in einem Heftchen verewigt, in das man zwei Fotos – ein fröhliches und ein trauriges – kleben soll.
    Denn Tamarits Kunst will den Betrachter persönlich ansprechen und mit einbeziehen. „Ich mache Sachen zum Anfassen. Auf mein Sofa aus Büchern sollen sich die Leute ruhig draufsetzen. Und das Baumhaus ist dazu da, dass die Kinder darin spielen“, berichtet er."
     
    #2 1. Dezember 2008