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Alt 25.07.2010, 13:59   Spanien- Afrika oder nicht? Beitrag #1
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Spanien- Afrika oder nicht?

Sehr geehrte Redaktion der CBN
Leider hat ihr Autor, André Höchemer, nicht bei Prof. Google nachgefragt, denn der schlaue Prof. hätte zumindest auf das stinkende Geld einen Hinweis geben können.
http://de.wikipedia.org/wiki/Pecunia_non_olet
Wir wissen wohl nicht, ob das alles so stimmt. Wir wissen ja auch nicht, ob nun Alexandre Dumas pére oder Napoleon oder noch ein anderer gesagt hat, dass hinter den Pyrenäen Afrika losgeht. Auch wissen wir nicht, ob dieser Satz gehässig gemeint war oder nur eine Standortbestimmung. Auf jeden Fall gilt der Satz heute mehr denn je. In „afrikanischen“ Diktaturen und Monarchien kann ich mir gut vorstellen, dass gegen einen Provinzchef, (CNB 1388 Carlos Fabra) strafrechtlich, auch und gerade wegen des stinkenden Geldes, ermittelt wird, der Diktator aber nicht die geringste Lust hat, zurückzutreten. Das haben Diktatoren in einer Demokratie wie Spanien, die, wenn es nach den Wünschen der vielen, vielen Bürgermeister, es sind wohl schon sechszehn, ginge (Interview in der CBN 1387 mit einem Lehrer namens Victorio Sánchez, der die Monarchie abgeschafft sehen will, weil das mehr Gerechtigkeit und Gleichheit brächte – das ich mich nicht totlache). Gut, wie alle Vergleiche hinkt auch dieser, denn in Südamerika hat seinerzeit die CIA im Auftrag der United Fruit Company wegen der Bananenprofite die Gegner gemeuchelt. In Afrika haben die Herren leider auch Kinder für solche machterhaltenden Zwecke rekrutiert. Im Reino de España, die pro forma ein Parlament mit sogar zwei Kammern hat, haben die Politiker kein Benehmen. Wohl gilt die Unschuldsvermutung auch für Herrn Camps, Frau Barbarà und Herrn Fabra, aber ein staatsanwaltlicher Antrag auf fünfzehn Jahre Freiheitsentzug wir schließlich nicht nur gestellt, weil der Mann beim Fremdgehen erwischt wurde. AFRIKA, Aber was will man von Provinzfürsten erwarten, wenn der Präsident des Königreichs seine Schäfchen so verschaukelt, wie nur Mr. Bean es kann: Wir haben keine Krise. Und nun haben wir wichtigeres als die Krisenbekämpfung. Wir müssen der Sünde der Nacktheit begegnen. Das Tat ein „Regierungschef“ von Gottes und der Armee Gnaden auch schon. Weshalb musste wohl ein früherer Bürgermeister von Benidorm mit seinem Moped nach Madrid fahren, um mit Don Pacito zu sprechen. Doch nur weil der ein wenig Nacktheit am Strand wollte. Und heute will sich Herr Zapatero und Konsorten mit der Nacktheit und diesbezüglichen Anzeigen profilieren- oder auch nur vom Dilemma ablenken. Was will Herr Sánchez eigentlich, Spanien ist doch auf dem besten Wege eine Republik zu werden – eine Bananenrepublik. Auch in Benidorm, und nicht nur dort, trainieren die Anhänger einer „Nichtdemokratie“ schon fleißig, wie der Wählerwille auszuhebeln ist. Mögen die Herren der PP gewesen sein wie sie waren, es war, wenn die Wahlen nach demokratischen Grundsätzen erfolgt sind, Benidormer Volkswille, dass Fenoll und die PP regieren und nicht irgendwelche anderen Menschen, die vielleicht den Wahlkampf verpennt haben. AFRIKA. Afrika auch bei der Suche nach Zeugen. Sie schreiben da in Bezug auf den Unfall des Herrn Konrad: „Verschiedene Polizeibehörden waren nicht bereit, eine Anzeige entgegenzunehmen und die eingeschaltete Kfz-Versicherung des Deutschen teilt mit, laut der Versicherung des mutmaßlichen Unfallverursachers - nach Aussage von Konrad ein Spanier - habe es den Unfall nicht gegeben.“ In einem Land einer mir noch nicht geläufigen Regierungsform wie es sie in Spanien gibt, darf die Polizei entscheiden, ob sie eine Anzeige entgegen nimmt oder nicht. Ein guter Freund, der schon viele Jahre hier wohnt und in Deutschland der Freund und Helfer war, schrieb mir gestern über Skype:
Meine Frage: Wie ist das eigentlich in Deutschland? Wen ich als Bürger eine Anzeige machen will, muss die dann aufgenommen werden oder kann der Polizist, wie hier in Spanien von sich aus entscheiden, ob er will oder nicht?

[24.07.2010 18:43:25] Harald: Es ist wie in Spanien: Der Polizeibeamte hat eine gesetzliche Pflicht eine Anzeige entgegenzunehmen und an die STA weiterzuleiten, die dann bei Pipifax einstellt oder ein Verfahren einleitet. Tut er das nicht macht er sich strafbar und es wird gegen den Polizeibeamten ein Verfahren eingeleitet wegen Nichterfüllen seiner Strafverfolgungspflicht plus Disziplinarverfahren, mit Folgen von Gefängnisstrafe. Je nach Schwere, danach Gehaltkürzung, Entlassung und ab 1 Jahr Gefängnisstrafe ist die Pension weg.

[24.07.2010 18:44:02] Ralf Rosenfeldt: Dann schicke ich dir gleich mal einen Artikel aus der CBN 1388 „Zeuge gesucht“

[24.07.2010 18:45:13] Harald: In Spanien landet die Anzeige, falls sie entgegengenommen wird im Papierkorb. Beschwert man sich über den Polizisten, hast du es verschissen und Dein Auto wird zerkratzt. Das ist der 1. Schritt….
[24.07.2010 18:48:29] Ralf Rosenfeldt: Haben wir auch schon erlebt, nicht mit dem Auto, aber die Polizeistaatmehtode, einfach keine Anzeige anzunehmen.

Und das haben wir tatsächlich erlebt. Als mein Mann nach einem Deutschland-Urlaub sich bei INEM in Benidorm zurückmelden wollte, bekam er einen Herzanfall, was ihm während seines Urlaubs zum ersten Mal passierte und einen Krankenhausaufenthalt einbrachte. Die Dame Funktionärin (das spanische Wort für „Beamter“ klingt so wie in der kommunistischen Diktatur die Parteibonzen genannt worden sind) hielt es nicht für notwendig, nach Hilfe zu rufen, sie meinte nur, dass die, gemeint war mein Mann, ja schließlich etwas von uns wollen. Was ja auch nicht stimmte, denn er hat seine Ansprüche auf paro aus Deutschland mitgebracht. Erst eine andere Klientin auf dem Arbeitsamt rief den Notarzt. Das war AFRIKA 1 für diesen Fall. Polizeistaat AFRIKA 2 kam dann, als wir beim Kommissariat einer Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung aufgeben wollten. Der Herr Polizist, ausgestattet mit des Königs und Gottes Gnaden, nahm keine Anzeige an. Die Begründung kann man auch nur in Spanien bekommen: Er lebe ja schließlich noch. Den Tag in der Notaufnahme Hospital Marina Baixa rechte der gar nicht. Im Übrigen scheint sich die Dame Funktionärin für die Molesten, die sie mit meines Mannes Herzanfall hatte, noch gerächt zu haben. Obwohl seine Rückmeldung rechtzeitig erfolgte und das sogar vom Arbeitsamt Benidorm bestätigt wurde, bekam er wegen „Nichtrückmeldung“ seit drei Monaten kein Geld mehr. Die Die Dame INEM muss versehentlich die Rückmeldung nicht im Computer vermerkt haben. Nun gibt es im Rechtsstaat Spanien e
Auch einen Rechtsweg, der aber ein Weglein zu sein scheint. Wir warten heute noch auf das Geld und müssen inzwischen schon zur Caritas. Meine Frührente als Ostlehrer ist eben auch nicht üppig für zwei Personen. In AFRIKA haben die Menschen noch weniger – so tröste ich mich dann und werde daran erinnert, dass dieses Land nach der Aussage eines netten Franzosen, tatsächlich Afrika ist.
Nun würden andere Residente sicher sagen, dass ich doch gefälligst als Gast die Schnauze halten soll oder in mi pais zurückgehen soll. Aber Spanien ist mir Heimat geworden und wo anders kann das Licht am Ende des Tunnels auch das Licht der Lokomotivscheinwerfer sein.
Ich bin zwar noch keine neunzig Jahre wie ihr Leser Ric Herlan. Über den Artikel in der CBN 1388 habe ich mich aber sehr gefreut. Ich bitte Sie, ihm auch meine herzlichen Geburtstagwünsche zu übermitteln sollte es Ihnen nicht so kompliziert sein. Seine Lebensmaxime habe ich auch gleich in mein Datenbankprogramm Phrase Express geschrieben. Und nur mit dieser Brecht’schen Parole habe ich all die Jahre in Deutschlands Osten und Westen und auch in Spanien überleben können. Leider ist das Kämpfen in Spanien für mich etwas schwieriger, schwer ist es überall, aber trotz meiner Sprachkenntnisse ist es eben schwieriger:
http://www.netdoktor.de/News/Glaubwuerd ... 33256.html


Viele Grüße
Ralf Rosenfeldt
C. Xaloc nº10 bloque 2, planta 8ª, puerta A
E-03570 Villajoyosa




Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon veroren.
Bertolt Brecht
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Alt 25.07.2010, 16:57   Spanien- Afrika oder nicht? Beitrag #2
Gata
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.12.2007
Beiträge: 3.580
Standard Re: Spanien- Afrika oder nicht?

Da Afrika heute schon in Deutschland anfängt, gehört Spanien natürlich auch dazu, ist eben mehr Schwarzafrika.
Gata ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2010, 17:44   Spanien- Afrika oder nicht? Beitrag #3
Tibi
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von Tibi
 
Registriert seit: 01.10.2007
Ort: in den Bergen, Nähe Alicante
Beiträge: 3.946
Standard Re: Spanien- Afrika oder nicht?

Was will oder soll uns Usern der Beitrag von Ralf210349 sagen ?

Ist der nicht in der CBN-online-Ausgabe besser aufgehoben ?
Tibi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2010, 18:33   Spanien- Afrika oder nicht? Beitrag #4
Gast2176
 
Registriert seit: 24.06.2010
Beiträge: 5
Standard Re: Spanien- Afrika oder nicht?

So ganz verstanden habe ich es auch nicht.
Wozu wurde dieser Beitrag geschrieben?

LG Connie
Gast2176 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2010, 20:03   Spanien- Afrika oder nicht? Beitrag #5
Lilac
Gesperrt
 
Registriert seit: 27.02.2009
Beiträge: 5.436
Standard Re: Spanien- Afrika oder nicht?

Bin ich froh, nicht allein da zu stehen mit meinem Unverständnis.
Klar, im Großen und Ganzen kann ich mir denken, was gemeint ist, aber Schachtelsätze und keine Absätze machen es schwer den Artikel zu lesen.
Lilac ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2010, 18:28   Spanien- Afrika oder nicht? Beitrag #6
TanjaKrienen
Gesperrt
 
Registriert seit: 17.12.2010
Beiträge: 52
Standard Re: Spanien- Afrika oder nicht?

Richtig, die Verhältnisse ähneln denen eines 3. Welt-Landes. Ich stelle fest, dass mache Leute in diesem Forum tatsächlich bescheid wissen!
TanjaKrienen ist offline   Mit Zitat antworten
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