Aussagefähige, aber trockene Zahlen.
Wesentlich dramatischer sind die Einzelschicksale, die sich dahinter verbergen.
Sicher denken alle: ach, die Spanier in ihren Grossfamilien fallen weich. Aber was ist, wenn es den Hauptverdiener einer Familie trifft (Mutti und Kinderchen geben das Geld aus, welches er heimbringt)?
Und was ist mit residenten Alleinverdienern, die dann gerade mal 400 Euro Arbeitslosengeld bekommen, damit Miete und Leben finanzieren sollen?
Mich interessiert es eigentlich weniger, wie viele Arbeitslose es gibt, genausowenig, wie viele Menschen bei einem Unglück ums Leben kamen - mich interessiert, dass es zum Beispiel 30 mal EINEN Toten oder Schwerverletzten gab. Es gilt nicht die Masse Mensch - sondern das Individuum.