Die feinste Oase von New York ist die Frick Collection, ein Schatzkästlein an der Fifth Avenue, in dem der Besucher über dicke Teppiche wandelt und dabei Raritäten von Bellini, Holbein, Tizian und Vermeer bewundert und hier und da auch einen Blick auf die Möbel und Kleinbronzen des alten Henry Clay Frick wirft.
Wer derzeit anreist, um „Goyas letzte Werke” zu betrachten, muß im glasüberdachten Gartensaal Schlange stehen, bis ein uniformierter Museumswächter ihn zur Treppe nach unten führt. Hier, in den eher nüchternen Gefilden des Untergeschosses, finden die Sonderausstellungen statt. Unter dem Titel „Goya's Last Works” werden zehn Gemälde, rund zwei Dutzend Zeichnungen, Miniaturen und Druckgraphik gezeigt, ein Saal enthält ausschließlich Porträts, der andere ist Goyas letzten Alben sowie den kleinen Malereien auf Elfenbein gewidmet. Ein Kabinett im Erdgeschoß dokumentiert schließlich die „Stiere von Bordeaux” in der damals noch neuen Technik der Lithographie, die sich Goya im hohen Alter erfolgreich aneignete. (FAZ)
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