Die spanische EU-Ratspräsidentschaft will die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei vorantreiben - und hilft damit indirekt auch Deutschlands Außenminister Guido Westerwelle.
Westerwelle hatte den Türkein in Ankara Avancen gemacht, wurde dafür von seinen Regierungskollegen der Union abgewatscht.
Jetzt sagte Spaniens Außenminister Miguel Angel Moratinos in Madrid: "Wir haben vier Verhandlungsbereiche im Sinn, die wir während unserer Amtszeit zu eröffnen hoffen."
Die Beitrittsverhandlungen mit Ankara sind in insgesamt 35 Bereiche unterteilt. Davon sind bisher zwölf eröffnet und erst eines geschlossen worden.
Die EU-Außenminister haben zudem den Beginn von Verhandlungen in acht Bereichen blockiert, weil die Türkei immer noch nicht die eigenen Grenzen für Verkehr aus dem EU-Mitglied Zypern geöffnet hat. Das Öffnen und Schließen von Verhandlungen ist nur mit Zustimmung aller 27 EU-Regierungen möglich.
Moratinos zeigte sich zuversichtlich, dass Verhandlungen zwischen griechischen und türkischen Zyprern über eine Lösung des jahrzehntelangen Konflikts bereits in Kürze positive Ergebnisse bringen.
"Wir sind sehr, sehr stark daran interessiert, dass dieser Konflikt beendet wird." Die EU erkennt den von den Insel-Türken im Norden Zyperns ausgerufenen Staat nicht an. (SAZ, dpa)
http://www.saz-aktuell.com/newsdetail~key~14520.htm
Als ob wir nicht schon genug schwache Staaten in der EU haetten.