Hallo,
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Aber es liegt auch ganz sicher an der Profit- und Raffgier spanischer Bauunternehmer und politischer Vertreter, denen es schnuppsegal ist und war, woher das Wasser in den ausufernden Urbis kommt.
Es sind doch die Geister, die gerufen wurden, um den Geldregen über die Küstenregionen zu bringen, die jetzt bleiben und die alleinige Schuld bekommen sollen.
Was ist mit den immer billiger und ganzjährig angebotenen Obst- und Gemüsesorten in deutschen und anderen europäischen Supermärkten ? Die verödeten und verseuchten Plastikplanenlandschaften sprechen eine eigene Sprache.
Kein Resident würde auf die Idee kommen, seinen Garten während der heißen Vormittags- und Mittagsstunden zu fluten, um seine Pflanzen zu bewässern. Aber spanische Zitronen- und Orangenbauern machen es.
Dachrinnen, um Regenwasser als Gießwasser zu benutzen? Eine Erfindung der o.g. Geister, aber an den meisten spanisch bewohnten Häusern nicht vorhanden.
Die Schuld an der Versteppung bzw. an dem Fortschreiten der Wüsten trifft fast alle, die hier leben. Weil sie das Wasser nicht mit dem nötigen Respekt behandeln.
Gruß Ruth