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Zitat von Amylee
Hallo,
was ich glaube ist,dass es wie überall eine sache des Niveaus ist und des Bildungsstandes.Wenn manes recht bedenkt,dann gibt es ja auch hier in Deutschland so Männer die das horizonale Gewerbe besuchen
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Hola Amylee,
Möge Dir Dein Kinderglauben erhalten bleiben
Für Nordspanien kann ich nicht reden. Da ist eher Leonesa zuständig.
Dafür kenne ich den Süden aber sehr gut.
Noch bis vor kurzem war es durchaus üblich, dass die Herren nach erfolgreichen Geschäftsverhandlungen und opulentem Abendessen auch noch einen Gang in den
Club de alterne (Bordell) unternahmen.
Allein hier zwischen Alicante und Denia kenne ich mindestens drei Edelpuffs. Da lässt man( n) für den Service locker 5.000 € liegen. Nach oben gibt's keine Grenze.
In Barcelona gibt es ein extrem teures Bordell, da kann die Nacht den Herrn durchaus 12.000 € kosten, mindestens.
In den zahlreichen Clubs entlang der Nationalstrassen findest Du Kunden aller sozialen Schichten.
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Zitat von Amylee
Ich glaube schon,dass Leonesa Recht hat und es Familien gibt in denen so was gar nicht gerne gesehen wird...
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Dann kommt noch eines dazu. Ich will aber nicht zu weit ausholen, sonst wird dieser Beitrag ellenlang:
Bis 1985 gab es in Spanien keine Scheidung. D.h. 46 Jahre lang konnten sich spanische Ehepaare nicht scheiden lassen. Selbst danach war es noch ungeheuer schwierig und langwierig, eine Scheidung zu bekommen.
Das führte z.B. dazu, dass es in Spanien die "offizielle Geliebte" gab und noch gibt. Eine
querida wurde von ihrem Liebhaber sogar finanziert. Eine
amante hingegen war nur Geliebte.
Noch heute kann man in den Dörfern sehen, dass bei offiziellen Anlässen, wo die ganze Gemeinde in einem Umzug oder einer Prozession durchs Dorf zieht, der Ehemann mit der Ehefrau geht und drei Schritte dahinter geht die offizielle Geliebte. Da stört sich keiner dran. Ich vermute in den Städten ist es ähnlich.
Eine nicht unerhebliche Rolle spielt(e ) dabei die katholische Kirche. Sie bleute den Ehefrauen ein, das Sex pfui sei und nur dem Zweck der Kindererzeugung dienen darf. Da war so manche Ehefrau, die die gewünschte Kinderzahl hatte, froh, dass ihr die Geliebte die ungeliebte "Arbeit" abnahm.
Das habe ich mir nicht aus den Fingern gesogen. Vor Jahren machte ich einmal zu diesem Thema eine Reportage. Spanische (Ehe)Frauen sind unter Frauen sehr offen.
Im Rahmen der Reportage habe ich mit einem Bodyguard auch einen Club besucht und dort ebenfalls mit den Damen über das Thema gesprochen.
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Zitat von Amylee
und gibt es nicht besonders viele Touristen die gerade dieses Gewerbe entlang der Küstenstrasse beleben...vielleicht sind das gar nicht so viele Einheimische....
LG
Amylee
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Das Touristengeschäft in den Clubs bzw. bei den Damen, die an der Strasse stehen, ist unerheblich. Wozu auch. Entweder kommen die Touristen mit Familie oder die Singleurlauber finden auch genug Möglichkeiten, in einer Disco oder einem Pub jemanden kennenzulernen.
Mit der Prostitution werden pro Jahr in Spanien rund 18 Milliarden Euro umgesetzt.

Das können nicht alles Touristen sein.
Un saludo
Morayma
P.S. In Stuttgart gibt es ein in ganz Deutschland bekanntes Bordell, das Dreifarbenhaus. Weisst Du, wann die Damen dort mit das grösste Geschäft machen? Samstags, wenn die Ehefrauen shoppen und die Ehemänner Zeit haben...
Rund 400.000 Prostituierte arbeiten in Deutschland - eine Million Männer nehmen "sexuelle Dienstleistungen"
pro Tag in Anspruch.