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Zitat von montgo
Hauptsache die F1 Strecke ist schnell und ordentlich erbaut worden, die Gewerbegebiete wachsen und die Einkaufszentren entstehne schnell genug. Und auch einige hundert Kreisverkehre können doch noch schnell gebaut werden. Es ist wirklich traurig. Vermutlich zahlt die EU nicht ordentlich zu, denn sobald Spanien was selber auf die Füsse stellen muss, ist das Interesse oftmals schnell wieder gebremst.
montgo
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Hola Montgo,
Es gibt zwar in ganz Spanien Probleme mit fehlenden Schulen, aber nirgend wo so extreme wie in der Comunidad Valenciana. Bei seinem Amtsantritt 2003 verpflichtete PP-Präsident Camps sich 400 neue Schulen in der Comunidad Valenciana zu bauen. Bisher hat er nur ganze 35 neue Schulen bauen lassen.
Das Geld, das er dafür von Madrid

bekam, hat Camps wie den Madrider Zuschuss fürs valencianische Gesundheitswesen, für pure Prestigeobjekte ausgegeben. Diese Zuschuesse sind eigentlich zweckgebunden. Doch daran haelt Camps sich nicht.
Nur ein paar Beispiel: 70 Millionen Euro für den Bau der völlig überflüssigen Formel 1- Strecke, saftige Gehaltserhöhungen für Regierungsmitglieder und hohe Beamte in Valencia, Verdreifachung der Baukosten für die Gebäude der Ciudad de Ciencias in Valencia, die u.a. auf die polemischen Gebäude des sündhaft teuren Stararchitekten Santiago Calatrava zurückzuführen ist. Calatravas Honorar dafür betrug 330 Millionen Euro

und der Architekt hat noch weitere 14 Prestige-Projekte in Valencia durchgeführt.
Statt der geplanten ca. 350 Millionen Euro kostete die Ciudad de Ciencias nun rund 1,3 Milliarden Euro . Fachleute halten das für um 500% überteuert. Calatrava ist bekannt dafuer, dass er regelmaessig die Kosten seiner Bauwerke
unterschaetzt.
Zudem machte machte die Ciudad de Ciencias im Jahr 2007 Verluste von 62,7 Millonen Euro, bei Einnahmen von 40,5 Millionen Euro, sodass die valencianische Regierung gut 15 Millionen zuschiessen musste.
Das sind nur wenige Beispiele der Misswirtschaft der derzeitigen Regierung in Valencia.
Gestern las ich, dass alle spanischen Comunidades ihre Verschuldung um insgesamt 580 Millionen Euro gesenkt haetten. Ausser der Comunidad Valenciana. Die hat ihre Schulden um 237 Millionen Euro erhoeht.
Ende September 2008 war die Comunidad Valenciana mit 12,198 Milliarden Euro verschuldet. Das sind 11,5% ihres Bruttosozialproduktes.
Die Verschuldung der uebrigen spanischen Comunidades liegt bei 5,8% des Bruttosozialproduktes.
Jede Privatfirma haette laengst Konkurs anmewlden muessen und saesse vermutlich noch wegen betruegerischen Bankrotts auf der Anklagebank.
Un salñudo
Morayma