Schwedenforum
... wenns mal in den kühlen Norden z.B. Schweden gehen soll
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ich hoffe, daß ich jetzt nicht im falschen Forum schreibe.
Meine bessere Hälfte hatte gestern schon zum zweitem Mal eine Horror-Nacht, denn er wurde im Bett von so einem Viech gebissen (gestochen ?). Gott sei Dank hatte dies, außer höllischen Schmerzen, keine Folgen.
Ich habe Panik vor diesen Tieren, denn mir ist das auch schon passiert und mein Arm schwoll stark an, wurde grün und blau und ich mußte sofort gespritzt werden.
Wir wissen nicht, wie sie ins Haus kommen. Es kann höchstens sein, wenn mal eine Tür aufsteht, denn die Fenster haben alle Fliegengitter.
Habt Ihr Erfahrungen ?
LG
Biggyli[attachment=0:2wjwkvn7]Hundertfüßler.jpg[/attachment:2wjwkvn7]
Hallo,
wir hatten sie früher immer beim Zelten in Griechenland, zum Glück sind sie scheu und haben mich nie gebissen.
Sie scheinen sich wie viele Insekten gern in geschützte Räume zurückzuziehen.
Aber ich bin kein Entomologe, fand nur dies beim schnellen Googeln:
Die Unterklasse Chilopoda (Hundertfüßer)
(...)
Verteidigung
Sie sollten großen Respekt vor diesen aggressiven, sehr giftigen und gefährlichen Tieren haben. Das Gift von S. cingulata [Anm. Gürtelskolopender] kann beim Menschen Fieber, Schwellungen, Unwohlsein, Atemnot und Herzstörungen verursachen. Nach zwei Tagen sind die Symptome meist ageklungen.
Quelle: Bruins, E. (2006): Illustrierte Terrarien-Enzyklopädie. Nebel Verlag, Eggolsheim.
An anderer Stelle wurde die Gefährlichkeit stark relativiert, aber wir wissen ja: je südlicher die Tierchen, um so giftiger können sie sein.
Interessant fand ich, dass nichtmal die dt. Schreibweise klar zu sein scheint: ob also Füsser oder Füssler und der Tausendfüssler ist nicht der grosse Bruder sondern eine ganz andere Spezies.
Naja, ist ein Wissensgebiet für sich.
Da du die Tierchen wohl im Haus erdulden musst, sie werden immer wieder hereinkommen, würde ich mir eine gute Schmerzsalbe hinlegen und hoffen, dass sie nie in mein Bett kommen.
Mit escolopendras, wie die Spanier diese Tiere nennen, habe ich reichlich Erfahrung
Wir haben alljährlich mindestens 8-10 im Haus vor allem im Frühjahr und Herbst.
Sie gehören in Spanien einfach dazu wenn man auf dem Campo wohnt.
Sie werden 10 bis 15 cm lang (in Spanien), die Weibchen sind die längeren
Der Biss soll sehr schmerzhaft sein, aber normalerweise nicht gefährlich. Wird man gebissen, soll man die Bissstelle mit einer kühlen Kompressen bedecken und ruhig halten. In der Apotheke gibt es Pomaden gegen die Bisse, die Corticoide und Antihistaminika enthalten.
Damit ich nicht gebissen werden, gucke ich immer in Schuhe und Socken, ehe ich sie anziehe und lüpfe meine Bettdecke vor dem "Einsteigen". Bisher hatte ich Glück.
Erwische ich einen escolopendra im Haus, kehre ich ihn mit dem Besen auf die Schaufel und halte ihn mit dem Besen fest, denn er zappelt ziemlich. Dann setze ihn weit draussen im Campo aus.
das weiß ich auch nicht, aber ich wurde inzwischen auch gebissen oder gestochen. Wir sind sofort zur Urgencia, wo ic eine Spritze bekam, aber trotzdem, es tut unheimlich weh.
Habe mich in Scolopender Foren schlau gemacht. Die haben Giftklauen also beissen die vorne.
Das mit dem Gift ist unterschiedlich, ich wurde 2x gebissen und hatte nur mässige Schmerzen (wie ein leichter Stromschlag), mein Freund Pepe brauchte den Arzt er hatte sehr starke Schmerzen, Schweissausbrüche usw.
Also Tierliebe hin oder her, wenn ich einen im näheren Umfeld habe mache ich den platt