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18.01.2010, 02:24
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Ausgesetzte Pferde, ja ihr lest richtig.... Beitrag #1
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 18.01.2010
Beiträge: 6
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Ausgesetzte Pferde, ja ihr lest richtig....
Hallo,
durch die Krise in Spanien können offensicht viele ihre Pferde nicht mehr verhalten und die Tiere werden einfach ausgesetzt. Vor ein paar Tagen kam im spanischen Fernsehen ein Bericht der Pferdestation in Coin (Málaga),
Diese Tierschutzorganisation wurde ursprünglich von zwei pferdebegeisterten Schwestern gegründet, um misshandelte Tiere aufnehmen den Eigentümern zu entziehen und aufnehmen zu können. Hilfreich war dabei, dass der Ehemann einer der beiden Rechtanwalt ist.
Bedingt durch die Krise, werden viele Pferde ausgesetzt, das Tierheim ist inzwischen völlig überlastet, vor allem auch finanziell. Ich habe z.B. selbst dort zwei lebende Gerippe gesehen, die bereits seit 5 Wochen im Tierheim waren und bei dem einen davon habe ich erfahren, dass das Pferd seit der Einlieferung schon 60kg zugenommen hat. Es war als ich es gesehen hatte noch Haut und Knochen, wie mag es vorher ausgesehen haben.
Allein in Andalusien gab es in den letzten Monaten sechs Unfälle wegen ausgesetzer, freilaufender Pferde. An der AVE-Trasse wurden 20 Pferde von der Guardia Civil "eingesammelt", die ausgesetzt wurden. Die Pferdestation in Coin ist finanziell auf die Mitarbeit angewiesen, da ihre Kapazitäten völlig ausgeschöpft sind.
Man kann jederzeit auch dort persönlich vorbei und sich von der Seriosität der Einrichtung überzeugen. Das Zentrum befindet sich an der Strasse zwischen Coin und Cartama.
http://www.asociacioncydsantamaria.es/
und hier noch ein Artikel auf Spanisch zu dem Thema:
http://www.asanda.org/index.php?name=Ne ... me=Printer
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31.01.2010, 23:50
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Ausgesetzte Pferde, ja ihr lest richtig.... Beitrag #2
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.06.2007
Ort: Costa Blanca
Beiträge: 468
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Re: Ausgesetzte Pferde, ja ihr lest richtig....
Hallo,
von schlechter Pferdehaltung hört und sieht man in Spanien relativ wenig, dennoch sieht es damit nicht viel besser aus, als mit Hunden.
Im Norden von Spanien dachte ich mir noch wie schön es doch die vielen frei lebenden Pferde auf den endlosen Weiden haben. Aber dann wurde ich eines besseren belehrt. Die Pferde stehen zwar auf der Weide, womit sie ausreichend Futter haben, aber damit hatte es sich auch schon. Sie vermehren sich nach Lust und Laune, mit Glück wird mal ein Kleines verkauft. Tierärzte kommen so gut wie nie vorbei und die Besitzer eigentlich auch nicht. Noch schlimmer soll es in den Ställen aussehen. Pferde die seit Jahren nicht rausgelassen wurden. Ich habe es nicht überprüft, aber die Quelle war durchaus als vertrauenswürdig zu bezeichnen, er hatte selbst einige Pferde aus schlechter Haltung übernommen. Wobei in diesem Fall übernommen nicht mit mitnehmen gleichgesetzt werden kann, denn egal wie das Tier aussieht und wie krank es ist, Geld muss es natürlich schon bringen. Das war 2007, damals war die Krise noch nicht voll da und man kümmerte sich nicht um die Tiere, ich will gar nicht erst wissen wie es heute aussieht (nicht weil es mich nicht interessiert, sondern weil ich mit den 600 Hunden im Tierheim Gandie genug Leid sehen muss http://spama.org). Auch Alex in Jalon auf "Les Murtes" hat ja die rund 250 Esel in den letzten 20 Jahren nicht gewonnen, sondern überwiegend aus schlechter Haltung gerettet. Dort leben zur Zeit 68 Esel - zum Glück in Sicherheit.
lg
montgo
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01.02.2010, 20:37
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Ausgesetzte Pferde, ja ihr lest richtig.... Beitrag #3
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Registriert seit: 25.03.2008
Beiträge: 11
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Re: Ausgesetzte Pferde, ja ihr lest richtig....
In den weissen Dörfern in Andalusien geht garnicht ohne Pferde, Kutschen und traditioneller Kleidung.
Wochenlang vor den Fiestas im Sommer ritten die Caballeros an unsere Finca vorbei und bewegten ihre Pferde.
Oder die Familie fuhr in ihren prächtigen Kutschen vorbei.
Im Sommer bei den Fiestas wurden auf den Strassen die Seitenstreifen auf denen normalerweise Autos parkten, mit Sägemehl bestreut und dort "parkten" dann die Pferde neben den Tischen wo alle zusammen Andalusier und Ausländer einträchtig zusammen feierten.
Ja feiern können sie, die Andaluces.
Aber nach den Fiestas, wenn es kein einziges grünes Hälmchen irgendwo auf den Wiesen gab, standen die armen Pferde den ganzen Tag angepflockt im Staub. Traurig anzusehen.
Ich hab manchmal angehalten und hab ihnen eine Möhre zugesteckt oder Wasser geholt. Vielleicht wars ja falsch, aber mir taten die leid.
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01.02.2010, 20:59
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Ausgesetzte Pferde, ja ihr lest richtig.... Beitrag #4
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.06.2007
Ort: Costa Blanca
Beiträge: 468
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Re: Ausgesetzte Pferde, ja ihr lest richtig....
Hallo,
warum soll es falsch sein, wenn du das Leid der Pferde etwas linderst.
lg
montgo
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01.02.2010, 21:28
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Ausgesetzte Pferde, ja ihr lest richtig.... Beitrag #5
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Registriert seit: 25.03.2008
Beiträge: 11
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Re: Ausgesetzte Pferde, ja ihr lest richtig....
Na, vielleicht verträgt ein Pferd wenn er total ausgtrocknet und erhitzt ist keine Möhren und kein Wasser.
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02.02.2010, 10:16
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Ausgesetzte Pferde, ja ihr lest richtig.... Beitrag #6
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 23.06.2007
Ort: Moròn de la Frontera, Andalucia
Beiträge: 1.595
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Re: Ausgesetzte Pferde, ja ihr lest richtig....
Zitat:
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Zitat von montgo
Hallo,
von schlechter Pferdehaltung hört und sieht man in Spanien relativ wenig, dennoch sieht es damit nicht viel besser aus, als mit Hunden.
Im Norden von Spanien dachte ich mir noch wie schön es doch die vielen frei lebenden Pferde auf den endlosen Weiden haben. Aber dann wurde ich eines besseren belehrt. Die Pferde stehen zwar auf der Weide, womit sie ausreichend Futter haben, aber damit hatte es sich auch schon. Sie vermehren sich nach Lust und Laune, mit Glück wird mal ein Kleines verkauft. Tierärzte kommen so gut wie nie vorbei und die Besitzer eigentlich auch nicht. Noch schlimmer soll es in den Ställen aussehen. Pferde die seit Jahren nicht rausgelassen wurden. Ich habe es nicht überprüft, aber die Quelle war durchaus als vertrauenswürdig zu bezeichnen, er hatte selbst einige Pferde aus schlechter Haltung übernommen. Wobei in diesem Fall übernommen nicht mit mitnehmen gleichgesetzt werden kann, denn egal wie das Tier aussieht und wie krank es ist, Geld muss es natürlich schon bringen. Das war 2007, damals war die Krise noch nicht voll da und man kümmerte sich nicht um die Tiere, ich will gar nicht erst wissen wie es heute aussieht (nicht weil es mich nicht interessiert, sondern weil ich mit den 600 Hunden im Tierheim Gandie genug Leid sehen muss http://spama.org). Auch Alex in Jalon auf "Les Murtes" hat ja die rund 250 Esel in den letzten 20 Jahren nicht gewonnen, sondern überwiegend aus schlechter Haltung gerettet. Dort leben zur Zeit 68 Esel - zum Glück in Sicherheit.
lg
montgo
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Hallo!
Die freilebenden Pferde im Norden Spaniens vermehren sich natürlich nicht nach Lust und Laune, denn zum "Vermehren" gehört bekanntlich ein Hengst. Hengste stehen aber nicht in den Herden, das wäre etwas unrealistisch, erstens zu gefährlich, zweitens zu teuer. Meist existiert in einer Region nur ein Hengst, der steht selbstverständlich im Stall, und er deckt die Stuten zur Deckzeit von vielen Bauern.
Es wird auch nicht nur ab und zu ein Fohlen verkauft.
Bei den freilaufenden Pferden handelt es sich um Kaltblüter, die rein der Fleischgewinnung dienen.
Es werden ALLE Fohlen an Pferdemetzger verkauft.
Das mit den Tierärzten stimmt, und die Pferde sind oft in schlechtem Zustand.
Hier im Süden sieht das ganz anders aus. Hier handelt es sich um Reitpferde, PRE's, Lusitanos etc., und hier werden aus verschiedenen Gründen die Pferde im Stall gehalten.
Schlechte Stallhaltung gibt es viel, allerdings oft auch bei grossen nahmhaften Züchtern. Ist wie in Deutschland und sonstwo, also kein spanischspezifisches Thema.
Wenn man selbst kein Pferdemensch ist, ist es oft nicht einfach, die Situation in der sich ein Pferd befindet, richtig einzuschätzen.
Oft entsteht der Eindruck, das Pferd leidet unter der Hitze und ist schlecht versorgt.
Dabei steht das Pferd zum Schutz vor der Sonne und Hitze im Stall und schwitzt vor sich hin und döst vor sich hin.
Es ist ein Fehler solchen Pferden Möhren zu geben, wenn man nicht genau die Umstände des Pferdes kennt.
Man kann es so schlichtweg umbringen. Denn wenn das Pferd ansonsten keine Möhren bekommt, und Pferde in Spanien kennen in der Regel keine Möhren, kann es zur Kolik kommen, und das Pferd verreckt dann innerhalb von Stunden elendlich unter allergrössten Schmerzen.
Als Faustregel gilt: Niemals einem Pferd etwas geben, ausser man spricht sich mit dem Besitzer ab.
Wenn man den Eindruck hat dass es einem Pferd nicht gut geht und esw leidet, sollte man immer jemandem Bescheid geben, der Ahnung von Pferden hat, und in der Lage ist, die Situation richtig einzuschätzen
Im Zweifelsfall ein Vet.Med.
Es werden viele Pferde auf dieser Welt von Passanten umgebracht, die den Tieren Brot oder sonstwas zu fressen geben.
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02.02.2010, 10:50
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Ausgesetzte Pferde, ja ihr lest richtig.... Beitrag #7
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Registriert seit: 25.03.2008
Beiträge: 11
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Re: Ausgesetzte Pferde, ja ihr lest richtig....
Ja, ich muss zugeben, ich hab das nicht bedacht und hoffe es ist nichts passiert.
Allerdings hab ich das Pferd danach noch oft gesehen.
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02.02.2010, 11:30
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Ausgesetzte Pferde, ja ihr lest richtig.... Beitrag #8
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.06.2007
Ort: Costa Blanca
Beiträge: 468
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Re: Ausgesetzte Pferde, ja ihr lest richtig....
Hallo,
ich bin kein Pferdemensch, aber Wasser dürfte doch nicht schaden - oder etwa auch??
Im Norden empfand ich die Situation ja als sehr romantisch, wobei es mich schon sehr gewundert hat, wieviele Folen in einer Heerde leben. Die Pferde waren keine Wildpferde, sie waren auf sehr grossen Koppeln, man kümmerte sich nur eben nicht drum. Die ich gesehen habe, da war ein Hengst dazwischen und er war eindeutig dabei für weiteren Nachwuchs zu sorgen. Das ein Vet sich in Bewegung setzt ist doch eher unwahrscheinlich, ausser man bezahlt ihn direkt, aber so wie in D - mal eben eine Beschwerde/Anzeige beim zuständigen Amtstierarzt zu machen, das ist doch Illusion. Die Informationen bekam ich übrigens von Pferdehaltern die dort einen sehr gepflegten Reiterhof betreiben, also Hotel mit Reitmöglichkeit (etwas im Hinterland von Galicien, tolle Gegend)
Ich gebe zwar keine Möhren an fremde Pferde, finde aber die Info hoch interessant und werde sie mir merken... nur für den Fall das...
lg
montgo
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02.02.2010, 11:57
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Ausgesetzte Pferde, ja ihr lest richtig.... Beitrag #9
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Registriert seit: 25.03.2008
Beiträge: 11
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Re: Ausgesetzte Pferde, ja ihr lest richtig....
montgo,
ich erinnere mich, dass Pferde erst trinken dürfen, wenn sie abgekühlt sind. Da hab ich sicher was falssch gemacht.
Du nicht. g
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02.02.2010, 14:28
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Ausgesetzte Pferde, ja ihr lest richtig.... Beitrag #10
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 23.06.2007
Ort: Moròn de la Frontera, Andalucia
Beiträge: 1.595
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Re: Ausgesetzte Pferde, ja ihr lest richtig....
Zitat:
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Zitat von montgo
Hallo,
ich bin kein Pferdemensch, aber Wasser dürfte doch nicht schaden - oder etwa auch??
Im Norden empfand ich die Situation ja als sehr romantisch, wobei es mich schon sehr gewundert hat, wieviele Folen in einer Heerde leben. Die Pferde waren keine Wildpferde, sie waren auf sehr grossen Koppeln, man kümmerte sich nur eben nicht drum. Die ich gesehen habe, da war ein Hengst dazwischen und er war eindeutig dabei für weiteren Nachwuchs zu sorgen. Das ein Vet sich in Bewegung setzt ist doch eher unwahrscheinlich, ausser man bezahlt ihn direkt, aber so wie in D - mal eben eine Beschwerde/Anzeige beim zuständigen Amtstierarzt zu machen, das ist doch Illusion. Die Informationen bekam ich übrigens von Pferdehaltern die dort einen sehr gepflegten Reiterhof betreiben, also Hotel mit Reitmöglichkeit (etwas im Hinterland von Galicien, tolle Gegend)
Ich gebe zwar keine Möhren an fremde Pferde, finde aber die Info hoch interessant und werde sie mir merken... nur für den Fall das...
lg
montgo
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Hallo!
Ich bezog mich auf deinen ersten Beitrag, in dem du von FREI lebenden Herden schriebst, die es tatsächlich dort oben auch gibt, also echte wildpferde, autoctone Rassen wie das Monchino, Asturcon etc.
Wenn die Herde allerdings in einer koppel steht, dann ist das ganz normal, dass zum decken der Hengst dazugesytellt wi8rd. Allerdings nur in der Deckzeit, ansonsten nicht, da der Hengst dann vor allem für schwangerer Stuten und für die Fohlen zu gefährlich wird.
Dass die Fohlen in der Stutenherde leben ist völlig normal und wünschenswert.
Die fohlen werden meisst erst dann abgesetzt, wenn die Mutterstuten vor der entbindung steht.
Dann gibt es die ausgesprochenen Jährlingsherden, bzw. bei den Kaltblütern werden die Jährlinge dann eben an die Fleischindustrie verkauft.
Die Amtstierärzte im Norden sind meisst völlig úberfordert, da sie für riesige Areale zuständig sind.
Auch Tierärzte gibt es in den bergigen Regionen, wo es am meissten Pferdfe gibt, kaum welche.
Wir haben uns in den 12 Jahren im Norden immer selbst geholfen.
Mir ist allerdings immer noch schleierhaft, was für negative Bedingungen im Genauen du meinst, denn aus dem was du schreibst kann ich bis jetzt nichts schlechtes entdecken.
Eine bessere Pferdehaltung als in einer Herde gibt es nicht.
Also was konkret meinst du??
Zitat:
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ich erinnere mich, dass Pferde erst trinken dürfen, wenn sie abgekühlt sind. Da hab ich sicher was falssch gemacht.
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Wasser zum Trinken geben schadet nie. Pferde trinken bei jeder Hitze und zu allen Tages und Nachtzeiten.
Solange das Pferd 2 mal am Tag einen grossen Eimer vom Besitzer bekommt, ist das ok.
Bei grosser Hitze braucht ein ausgewachsener PRE etwa 30-50 Liter am Tag.
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