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Zitat von Brigitte
Ja mal sehen was die Krisis noch so für Ideen zu Tage fördert. Nicht zu unrecht sagt man das kommt mir spanisch vor
Aber wir scheinen ja alle nicht genug davon zu bekommen. 
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Die Geschichte mit Aguas de Calpe ist ein Trauerspiel sowohl für das Rathaus von Calpe als auch ein weiterer Beweis die Unfähigkeit der spanischen Justiz.
Vorgeschichte:
In der Urbanisation La Canuta war eine Sanierung der Trinkwasserleitungen notwendig, da diese schon seit vielen Jahren in desolatem Zustand waren.
Im
Jahr 2004, zu Zeit des vorvorigen PP-Bürgermeisters Javier Morató beschloss die absolute PP-Mehrheit im Rathaus von Calpe, dass Francisco Artacho, Schwager des Calper Stadtrates Juan Roselló, den Auftrag für diese Bauarbeiten bekommen sollte.
Artacho hatte bis dato lediglich eine Firma gehabt, die sich mit dem Verteilen von Prospekten befasste. Die Firma Obras Hidráulicas, die Artacho schnell vor der Auftragsvergabe gegründet hatte – hatte weder Maschinen, noch Personal noch das Knowhow, um derartige Arbeiten durchzuführen. Artacho gab darauf den Auftrag an eine weitere Firma namens Montubo weiter, die den Auftrag dann für 1,5 Millionen Euro durchführte. Zwei weiteren Firmen, die an dieser Sanierung mitarbeiteten, haben noch offene Rechnungen im Rathaus: Excagata 240.000 € und Vives Dalmau 80.000 €. Artacho als Vertragspartner des Rathauses, stellte dem Rathaus mehr als 3,3 Millionen in Rechnung und bekam das Geld auch. Es „verschwanden“ im Prinzip rund 1,2 Millionen Euro in den Taschen von.............................
Ursprünglich hatte Artacho sogar 4,7 Millionen Euro gefordert.
Gutachter der Universitäten Alicante und Valencia bescheinigten, dass bei diesen Arbeiten „sobrecostes“ berechnet worden seien, also ein ungerechtfertigter Mehrpreis und die Arbeiten allenfalls 1,7-2 Millionen Millionen Euro wert seien. Die Wasserpreise in Calpe sind an die Kosten gekoppelt, die die Wasserfirma hat!! Calpe konnte also den Trinkwasserpreis nicht so erhöhen, wie das Rathaus es beabsichtigt hatte.
Es war von Anfang an, wie man auf Spanisch sagt „un secreto a voces“ ein offenes Geheimnis, dass sich hier einige der Beteiligten unrechtmässig bereichert hatten. Trotzdem gelang es der Justiz bis heute ncht, die sechs Schuldigen dingfest zu machen.
Fast sechs Jahre lang versuchte die Justiz (Gericht in Denia) Roselló, Artacho und die anderen Beteiligten zu der Angelegeheit verhören. Weder Roselló noch Artocha noch die anderen hielten es für nötig, den gerichtlichen Vorladungen Folge zu leisten. Sie blieben der Verhandlung bzw. der Befragung einfach ohne Entschuldigung fern. Das lächerlich geringe Zwangsgeld, dass das Gericht ihnen auferlegte, zahlten sie aus der Portokasse.
Von den drei Antonio Ramón Céspedes López, Javier Rojo García und Raimundo Lozano Hernández, die mehr als 1,2 Millionen in bar kassiert haben sollen, hat das Gericht weder Adresse noch sonstige Angaben zum Aufenthaltsort. Niemand kennt sie, keiner weiss wo sie wohnen.....
Gruss
Morayma